Sandregenpfeifer: NABU und Nationalparkverwaltung: “Erfolgsmeldung” von der Gelegefront

Der NABU feiert zusammen mit der Nationalparkverwaltung den Bruterfolg des hochgradig gefährdeten Sandregenpfeifers mittels Drahtkäfigen auf der Muschelschillbank bei Campen/Upleward in der Krummhörn, LK Aurich. Diese “Erfolgsmeldung” verschleiert aber in  Wirklichkeit das jährliche Desaster für diese Watvogelart nicht nur an dieser Stelle. Sandregenpfeifer, genau wie Seeregenpfeifer und Zwergseeschwalben,  finden kaum noch ungestörte Brutplätze am Watt. Der Brutbestand des Sandregenpfeifers ist innerhalb weniger Jahre auf weniger als 100 Brutpaare in Niedersachsen abgesunken, aber nicht wegen Hochwasser an den Brutplätzen oder Fressfeinden, damit lebt die Art seit ihrer Entstehung.

Von den Stränden vertrieben: Sandregenpfeifer

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