Archiv der Kategorie: Naturschutz

Die „Ostfriesische Landschaft“ und der Wattenrat – eine Anfrage

Klingt gut, nur wird die Ostfriesische Landschaft heute von Kommunalpolitikern dominiert, also Parteipolitikern, die zur tatsächlichen umgebenden realen „Landschaft“, die sie vertreten sollen, erkennbar kein besonderes Verhältnis mehr haben.

Man sehe sich nur um, wie Ostfriesland durch die Windenergiewirtschaft und die Intensivlandwirtschaft entstellt wurde, mit der Unterstützung vieler Kommunalpolitiker. Dieser Zustand wird heute bereits als „normal“ angesehen. Umso erstaunlicher war man beim Wattenrat, als am 29. Dez. 2025 eine Anfrage zur Mitarbeit des Wattenrates im Ausschuss für Landwirtschaft und Naturschutz einging, die Sie nachfolgend lesen können. Weiterlesen

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Silvester 2025: ausgeböllert auf Langeoog (?)

Ausgeböllert auf Langeoog: Seit Jahren weist der Wattenrat auf die Unsitte des Böllern an der Küste in den nationalparknahen Bereichen hin. Nicht nur die mitgebrachten Haustiere der Touristen leiden unter Blitzen und Explosionen zu Sylvester. Es sind vor allem die streng geschützten Vogelarten, die in den Watten und Salzwiesen des Nationalparks durchziehen oder hier überwintern und die panisch auf das plötzliche Einsetzen des jährlichen Bespaßungslärms reagieren. Weiterlesen

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Wolf: Bundesregierung beschließt Aufnahme ins Jagdrecht

Bundeskabinett beschließt rechtswidrigen Gesetzentwurf

 Am heutigen Mittwoch  [17. Dwz. 2025] hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht beschlossen, der mehr als fragwürdig ist. „Wider besseren Wissens werden hier Entscheidungen mit aller politischen Macht durchgedrückt, die weder kommende Generationen gerecht werden, noch den betroffenen Weidetierhaltern weiterhelfen!“, Nicole Kronauer, 1. Vorsitzende der GzSdW. Weiterlesen

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Wolf: Landkreis Wittmund scheitert mit Abschussgenehmigung vor dem OVG Lüneburg

Im November 2025 hatte der Landkreis Wittmund im Zuge einer Ausnahmegenehmigung ein Schnellabschussverfahren gegen Wölfe in Friedeburg erlassen, weil es zuvor Risse gegeben hatte, von denen auch Rinder betroffen waren. Das Verwaltungsgericht Oldenburg kassierte den Erlass schon nach wenigen Tagen, der „Freundeskreis freilebender Wölfe“ hatte dort erfolgreich Einspruch eingelegt. Gegen diese Entscheidung legte Landkreis Wittmund umgehend Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg ein. Das OVG verwarf die Beschwerde des Landkreises, weil er vor dem Abschusserlass zumutbare Alternativen zum Wolfsabschuss nicht hinreichend geprüft habe. Weiterlesen

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„Küstenvögel in der Krise“ in der Zeitschrift Nationalpark

In Heft 4/205 der Zeitschrift „Nationalpark – Wo Mensch und Wildnis sich begegnen“ (Oekom-Verlag, vier Ausgaben im Jahr) finden Sie u.a. den Beitrag der Wattenrat-Mitarbeiter Manfred Knake und Eilert Voß „Küstenvögel in der Krise“, der hier als .pdf-Datei verlinkt ist. Weiterlesen

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50 Jahre naturschutzrechtliche Eingriffsregelung – was wird übrig bleiben?

Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung wird 50 Jahre alt – und droht nun unter der schwarz-roten Regierung abgeschwächt zu werden. Die Eingriffsregelung verlangt im Falle eines Eingriffs, dass die Folgen für Natur und Landschaft bestmöglich repariert werden. Die Koalitionäre wollen die Absenkung der Eingriffsregelung in der bisherigen Form. Auf der WebSeite der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) stehen Details zum vorliegenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Verkehr. Weiterlesen

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Gedanken zum EU-Restoration Law für mehr Naturschutz – Hoffnungen auf neue EU-Verordnung?

Zum „Restoration Law“ der EU, der Wiederherstellungsverordnung für kaputte Lebensräume von Tieren und Pflanzen, hat sich der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), Wilhelm Breuer, Gedanken gemacht. Der Artikel erschien zuerst beim Umweltzentrum Braunschweig e.V. Wir veröffentlichen den Text mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde: Weiterlesen

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Hessischer Rundfunk hetzt gegen Reinhardswald-Windkraftkritiker

Die nachfolgende Pressemitteilung des Naturschutzverbandes „Naturschutzinitiative e.V.“ zeigt deutlich, wie ideologisch verkommen Teile des öffentlich-rechtlichen-Rundfunks geworden sind. Hier geht es um den Hessischen Rundfunk, der auf seinem Programmplatz „Hessenschau“ am 30. Okt. 2025 unverhohlen gegen Windkraftgegner hetzte, die sich gegen riesige Windkraftanlagen im Naturpark Reinhardswald (auch Grimmscher Märchenwald genannt) positionierten. Weiterlesen

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Ein guter Dreh? Windenergieanlagen im Wald, von Prof. Dr. Herbert Zucchi

Nun sind es die Wälder, oder besser überwiegend die Forsten, die unter die Räder der Windkraftanlagen kommen. Großflächige Rodungen, der Bau von schwerlastfähigen Zugangsstraßen und Bodenversiegelungen mit tausenden Tonnen Stahlbeton für die Fundamente machen aus ehemals ruhigen Wäldern Industriestandorte für riesige Windkraftwerke. Dazu erschien in der Zeitschrift Nationalpark, Heft 1/2025 ein Beitrag von Prof. Dr. Herbert Zucchi, emeritierter Professor für Zoologie und Tierökologie, hier veröffentlicht und verlinkt mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Nationalpark-Redaktion:
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Wieder Geflügelpestausbrüche in Deutschland – auch Kraniche und Wildgänse betroffen

In einigen Teilen Deutschlands breitet sich seit September 2025 die sog. Vogelgrippe (HPAI=hochpathogene Aviäre Influenza) aus. Sie wurde in Geflügelbetrieben und bei wildlebenden Vögeln Wildgänsen und nun auch bei Kranichen festgestellt. Vermutlich wird das Virus durch Zugvögel übertragen, kann seinen Ursprung aber auch in Geflügelmast- oder Zuchtbetrieben haben, die das Virus auf Wildvögel übertragen, die den Erreger dann weitertragen. Weiterlesen

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