
Propagandaknick in der Optik? „Windkraftanlagen gehören zum ostfriesischen Landschaftsbild dazu“, so eine Bildunterschrift in der NWZ. Blick vom Deich am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer bei Dornumersiel in Richtung Holtriem im LK Wittmund , rechts im Bild eine Erddeponie für den Deichbau- Foto: Wulf O./Wattenrat (iPhone 15)
Am 20. Nov. 2026 berichtete die Nordwest Zeitung (online) über weitere Windparkplanungen in der Samtgemeinde Holtriem im Landkreis Wittmund. Zitat daraus: “Nach aktuellem Stand befinden sich 95 genehmigte Anlagen in Holtriem. Diese Anlagen stehen vorwiegend innerhalb ausgewiesener Windparkflächen, zusätzlich existieren noch zwei Einzelanlagen in Blomberg und Neuschoo“, schreibt der Landkreis Wittmund als Genehmigungsbehörde. Damit befinden sich die meisten Windkraftanlagen im Kreis in Holtriem. Zum Vergleich: 77 Anlagen gibt es in Wittmund, 68 in der Samtgemeinde Esens, zehn in Friedeburg und eine auf Spiekeroog.“ Die gesetzliche vorgegebenen Flächenvorgaben seien mit 2,19 Prozent damit überschritten, so der Bericht. Dennoch sind in Ochtersum/Samtgemeinde Holtriem mit Sitz in Westerholt weitere Anlagen geplant, nur finden diese Planungen im stillen Kämmerlein unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.






