Dokumentarfilm: „Wenn der Wind sich dreht – Deutschlandweite Windkraft-Doku“

Zum Ansehen empfohlen:

Video: Wenn der Wind sich dreht – Deutschlandweite Windkraft-Doku

von: indieGene, proVogtlandschaft e.V., Andreas Schuster

In der Doku werden deutschlandweite Kritiken an der Windenergienutzung mit der Auswirkung auf Menschen und Natur und Landschaft vorgestellt.

Prof. Dr. Vahrenholt fordert das Ende des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG), Rechtsanwalt Thomas Mock spricht über die Übergewinne der Windkraftbetreiber. NABU-Mitglieder aus Ganderkeese/LK Oldenburg kommen auch zu Wort, obwohl der NABU eine dubiose Rolle beider Energiewende spielt. Thema sind auch die Habeckschen Windkraft-Beschleunigungsgesetze. Die Rolle der  Medien, die in der Regel einseitig unkritisch über  „Klima“ und die Windkraftnutzung berichten, wird in der Doku deutlich angesprochen.

Die niedersächsische Küste fehlt

Windpark Wybelsumer Polder am Dollart bei Emden, gebaut in einem „faktischen Vogelschutzgebiet“ – Foto: Eilert Voß/Wattenrat

In der Doku fehlt aber die niedersächsische Nordseeküste mit ihren riesigen Onshore-Windparks in ehemaligen Zugvogellebensräumen, in unmittelbarer Nähe von EU-Vogelschutzgebieten und dicht am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Zudem befinden im EU-Vogelschutzgebiet zwischen Norden und Esens die Anlandungspunkte der Stromleitungen aus den Offshore-Windenergiefeldern, die große Flächen in Anspruch nehmen.

Kein Widerstand mehr

Der früher gut organisierte Widerstand gegen die Windkraftnutzung ist in Ostfriesland seit ca. zehn Jahren weitgehend zusammengebrochen, das war einer der letzten Aktionen, bei der die Lokalpresse mal wieder nicht anwesend war (2015): hier.

2016: ARD „Kampf gegen die Windräder“

2016 brachte die ARD (Redaktion Report Mainz) eine Dokumentation mit dem Titel „Kampf gegen die Windräder“, der vom „Naturschutzverband“ BUND heftigt kritisiert wurde, die Autoren sahen sich nach der Sendung Kampagnen gegen sie ausgesetzt. Der BUND wie der NABU unterstützen die Energiewende („naturverträglich“, was es nicht gibt) und bekommen staatliche Projektfördergelder vom Bund in Millionenhöhe.

Der Widerstand lebt gelegentlich nur punktuell wieder auf, wie zuletzt in Friedeburg/LK Wittmund beim Thema „Windkraft im Wald“.

Der Widerstand gegen intransparente Planungen und den Klüngel aus Kommunalpolitik und Investoren ist zermürbend und daher oft nicht langlebig; wenn die Anlagen schließlich im Betrieb sind, ebbt auch der Widerstand ab. Inzwischen stehen ca. 30.000 Windkraftanalgen in Deutschland, trotz des Widerstandes. Das „politische System“ war wieder einmal stärker…

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