Nicht nur an der Ems: „Hohe Raten angeschossener Vögel als Folge der Wasservogeljagd“

Nicht jagdbare Blässgans: zweimal angeschossen und getötet mit unterschiedlich großen Schrotkörnern, rechter Armschwingenknochen gebrochen. Tot gefunden am 03. Januar 2026 im Jagdrevier „Petkumer Münte“ östlich von Emden – Foto: Eilert Voß/ Wattenrat

Nicht nur an der Ems werden Wasservögel auch illegal getötet oder „nur“ angeschossen, und das immer noch mit der verbotenen giftigen bleihaltigen Schrotmunition! Das Problem ist seit Jahren bekannt, nur ändert sich nichts. Die Landesjägerschaft in Niedersachsen (LJN) darf sich „anerkannter Naturschutzverband“ nennen. Die Selbstdarstellung der Jägerschaft in der Öffentlichkeit weicht erheblich von den tatsächlichen Zuständen ab, nicht nur bei der Wasservogeljagd. Als Ergänzung zur illegalen Blässgansbejagung im EU-Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet Unterems geben wir die nachfolgende aktuelle Veröffentlichung zur „Röntgenstudie“ von blessgans.de zur Kenntnis:

Jagd: Hohe Raten angeschossener Vögel als Folge der Wasservogeljagd

8. März 2026

Bei der Jagd auf Wasservögel werden immer wieder Vögel nur angeschossen und nicht getötet. Die verenden später im Schilf oder leiden an den Langzeitfolgen der Schrote. Wie groß das Problem ist, zeigt eine aktuelle Röntgen-Studie. […] Die Studie zeigt, dass die Folgen der nicht ordnungsgemäßen Jagdausübung ein gravierendes Problem für den Naturschutz und den Tierschutz darstellen, das durch gezielte Maßnahmen wirksam bekämpft werden muss.

Link: https://t1p.de/i33w6

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