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Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: auch Propagandaveranstaltung
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Schwerölstinker, nicht nur ein Imageproblem
Dieselbetriebene Schiffe sind Stinker, man sieht es an den rußenden Abgasfahnen. In den riesigen Schiffsmotoren der großen Fracht- und Kreuzfahrtschiffe wird in der Regel Schweröl (HFO = Heavy Fuel Oil oder Handelsbezeichnung Bunker C) verbrannt, Rückstände aus der Erdölverarbeitung. Schweröle sind der nicht mehr verdampfbare Teil (der sog. „Sumpf“) aus erdölverarbeitenden Produktionsprozessen. Die dunklen Abgase haben es in sich: Sie enthalten unter anderem Schwefeloxide (SOx), Stickoxide (NOx), Rußpartikel und große Mengen Feinstaub. Dazu kommen Schwermetalle und Ascheanteile. Damit HFO überhaupt gepumpt und verbrannt werden kann, muss es vor der Einspritzung in die Zylinder auf 140 Grad Celsius erhitzt werden. Da die Nordsee nach dem Meeresschutzabkommen MARPOL eine Sonderzone ist, darf der Schwefelanteil des HFO max 1% betragen, ausserhalb solcher Gebiete 4,5%.
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Windenergie und Vogelschutz: „Wer schützt hier wen?“

Nonnenganseinflug am Dollart; Nationalpark Nds. Wattenmeer, "Weltnaturerbe ", EU-Vogelschutzgebiet- im Hintergrund der Windpark Wybelsumer Polder
In verschiedenen Beiträgen hat der Wattenrat auf die skandalöse Einflussnahme der Windenergiewirtschaft auf fachliche Empfehlungen der Landesvogelschutzwarten und die Länderpolitik auf die Abstandsempfehlungen von Windenergieanlagen zu Vogellebensräumen hingewiesen. Dabei haben wir auch die Beiträge der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) berücksichtigt. Aktuell verweist die EGE auf einen Beitrag der Zeitschrift Naturschutz und Landschaftsplanung, Heft 46 (10), 2014. Prof. Eckard Jedicke ist der Schriftleiter dieser Zeitschrift und stellt in seinem Editorial die Frage „Wer schützt hier wen?“. Wir übernehmen den Beitrag der EGE mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde: Weiterlesen
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Jagdzeitenverordnung Niedersachsen: „Die Grünen sind gestorben…“, ein Abgesang
Viel ist auf den Wattenrat-Webseiten zum Unsinn und zur Überflüssigkeit der Jagd auf Wasservögel, vor allem in deren Schutzgebieten, geschrieben worden. Wir haben alles versucht, informiert und dokumentiert, häufige Jagdverstöße – Jagd bei Dunkelheit und Nebel, strafbare Fehlabschüsse -nachgewiesen und Anzeigen erstattet – die alle im Sande verliefen. Unterstützt wurden wir vor allem von Jägern, intern von denen, die Wasservogeljagd ebenfalls für überflüssig und sogar für verwerflich halten, und öffentlich von Jägern des Ökologischen Jagdverbandes (ÖJV), die sich deutlich gegen die Wasservogeljagd in Schutzgebieten positionieren. Kurzzeitig keimte Hoffung auf Besserung der Zustände auf, als die Partei der Bündnisgrünen in Niedersachsen ankündigte, diese widerlichen Zustände in den Vogelschutzgebieten zu ändern. Über Zugvogeljäger in Italien regen wir uns auf, deutsche Zugvogeljäger, sogar in Schutzgebieten, sind die von der Politik geschützten edlen Waidmänner? Weiterlesen
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Waterkant-Sonderheft zu Kaliabwässern, Einleitungen in die Jade und Kavernen im LK Wittmund
Der Auszug aus dem aktuellen Sonderheft des Förderkreises „Waterkant“ beschäftigt sich mit dem Jaderaum: Wohin mit den Kali-Abwässern der Werra? Einleitungen in den Jadebusen bei Wilhelmshaven und die Probleme mit den Salzkavernen im Landkreis Wittmund. Hier sorgte in diesem Jahr ein Ölunfall für Unruhe und Schlagzeilen. Den Sonderdruck können Sie hier herunterladen: Waterkant 03/2014-Sonderdruck
Wir bedanken uns bei der Waterkant für die Überlassung.
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Wikipedia: der Wattenrat auf der „schwarzen Liste“
In eigener Sache: Der Wattenrat steht auf der „Schwarzen Liste“ eines Spamfilters bei Wikipedia. Auf die Liste kommt man, „um massenhafte (oder wiederholte) Verlinkungen einzudämmen, die von mehreren Usern ausgehen, ohne dass Konsens bzgl. der Aufnahme der Links besteht und ohne dass eine Ansprache der User Erfolg hatte…“
Beim Versuch, in die „Diskussion“ beim Wikipedia-Artikel über das Meyer-Schiff „Quantum of the Seas“ einen Beitrag zur Wattenrat-Seite zu verlinken, kam es an den Tag. Weder ist der Wattenrat bei Wikipedia „massenhaft“ verlinkt noch erfolgte irgendeine „Ansprache“. Wer also hat ein Interesse, den Wattenrat auf die „Blacklist“ zu setzen? Weiterlesen
Überführung der „Quantum of the Seas“: Dieselruß über der Ems
Sie soll das größte jemals gebaute Passagierschiff sein, zusammengeschweißt ausgerechnet im Binnenland an einem schmalen Fluss in Papenburg, der Ems. Die einzelnen großen Schiffssektionen für die „Quantum of the Seas“ wurden allerdings in Rostock auf der Neptun Werft vorgefertigt und dann über die Ostsee, den Nord-Ostsee-Kanal, die Nordsee und schließlich durch die Ems nach Papenburg geschleppt und dort zum fertigen Schiff zusammengesetzt. Sonst baut die Neptun Werft Fluss-Kreuzfahrtschiffe, an der Ostsee. Dafür baut die Meyer Werft Riesenkreuzfahrtschiffe, im Binnenland. Das maritime Schilda ist machbar! Weiterlesen
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Neue Jagdzeitenverordnung in Niedersachsen – weiterhin Wasservogeljagd in EU-Vogelschutzgebieten: „fairer Kompromiss“?

Illegal geschossene Nonnengans (diese Art darf nicht bejagt werden), NSG "Petkumer Deichvorland", Ems, EU-Vogelschutzgebiet
Niedersachsens rot-grüne Landesregierung hat das Landesjagdgesetz novelliert, es gelten wieder einmal andere Jagdzeiten. Bezogen auf die Wasservogeljagd ist nur die Einstellung der Jagd auf Bläss- und Saatgänse zu begrüßen, das war aber auch schon zu Zeiten der CDU-FDP-Landesregierung bis Dezember 2007 so, erst dann wurde die Gänsejagd vor der Landtagswahl 2008 auf diese beiden Arten wieder ausgeweitet. Die nun beabsichtigte Verkürzung der Jagdzeiten auf Wasservögel (Enten und Gänse) in EU-Vogelschutzgebieten bis zum 30. November (statt vorher bis zum 15. Januar) als „fairen Kompromiss“ zu bezeichnen, ist völlig verfehlt. Die Jagd auf Graugänse ist in den Vogelschutzgebieten bereits ab dem 1. August (bis zum 30. November) erlaubt, also genau mit dem einsetzenden Vogelzug der nichtjagdbaren Watvögel, was zu enormen Störungen in den Vogelschutzgebieten führt. Dieser vorgebliche „Kompromiss“ ist ein fauler: „Kompromisse“ beim Artenschutz gibt es nicht, die Tiere sind nach der Jagd im Ergebnis kompromisslos tot oder verletzt, auch die nicht jagdbare Arten werden weiträumig von ihren Rast-, Nahrungs- und Schlafplätzen durch die Jagd vertrieben, in Vogelschutzgebieten, daran ist auch nichts „ökologisch“! Viele dieser Flächen in EU-Vogelschutzgebieten dürfen von Normalbürgern aus Naturschutzgründen nicht betreten werden, Jäger dürfen darin töten. Der „Kompromiss“ wurde auf den Druck der gut organisierten Freizeitjäger, die die Jagd auf Wasservögel als Hobby betreiben, durchgesetzt. Die Landesjägerschaft in Niedersachsen darf sich „anerkannter Naturschutzverband“ nennen, das ist der eigentliche Skandal! Weiterlesen
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Verschlagwortet mit EU-Vogelschutzgebiet, Gänsejagd, Intervalljagd, Jagdzeitenverordnung, Minister Christian Meyer, Novellierung, Wasservogeljagd, Wattenrat
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Deutsche Nationalbibliothek nimmt Wattenrat in Verzeichnis auf
Die Web-Seite des Wattenrates Ostfriesland www.wattenrat.de wurde von der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main in das Verzeichnis für fortlaufende Sammelwerke aufgenommen und erhielt die Internationale Standardnummer ISSN 2199-8817 (engl. International Standard Serial Number), mit der Zeitschriften und Schriftenreihen weltweit eindeutig identifiziert werden können. Seit Ende 2013 können auch wissenschaftliche Weblogs und Weblogs von allgemeinem Interesse eine ISSN erhalten. Damit werden die Veröffentlichungen des Wattenrates in anderen Publikationen zitierfähig.
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Umgehungsstraße Bensersiel im „faktischen Vogelschutzgebiet“: NDR berichtete in „Panorama3“
Am 16. September 2014 im NDR-Fernsehen, 21.15h, Programmplatz „Panorama3“, Text und Film: „Bensersiel: Umgehungsstraße droht Abriss“
Den Beitrag können Sie hier sehen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bensersiel-Umgehungsstrasse-droht-Abriss,bensersiel134.html
Bensersiel an der Nordseeküste ist ein beliebtes Touristenziel: Von hier fahren die Fähren nach Langeoog, der Nationalpark Wattenmeer beginnt vor der Haustür – und rund herum: ein Vogelschutzgebiet. Das ist schön, aber auch unpraktisch, etwa wenn es um die Planung neuerStraßen und Baugebiete geht. Die Bensersieler haben genau das nun schmerzlich erfahren müssen.Denn ihre erst vor drei Jahren feierlich eröffnete Umgehungsstraße ist ein illegaler Schwarzbau. Das hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig nun in letzter Instanz festgestellt. […]“ Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bensersiel, Bundesverwaltungsgericht, faktisches Vogelschutzgebiet, kommunale Entlastungsstraße, NDR, Panorama3, Stadt Esens, Umgehungsstraße, Wattenrat
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