Unfall: Kitesurferin in Neuharlingersiel schwerst verletzt

 

Nicht ungefährlich: Kitesurfen im Wattenmeer, Spiekeroog

Gestern verunglückte in Neuharlingersiel/LK Wittmund eine erfahrene Kitesurferin schwer, die die Kontrolle über ihr Sportgerät bei Windböen der Stärke 9 verloren hatte. Eine unbeteiligte Passantin wurde bei dem Versuch, die Surferin festzuhalten, leicht verletzt.  Zunächst schlug die Surferin zweimal auf dem Wasser auf, kollidierte dann mit der Passantin und prallte schließlich mit dem Kopf auf den Steinboden. weiter »

Kitesurfer im Wattenmeer: zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Kitesurfer aus der Luft: Naturschutz im freien Fall

Kitesurfer in Schutzgebieten stören keine Vögel, sagen jedenfalls die Kiter. Die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven sieht jedoch sehr wohl „erhebliches“ Störungspotenzial, genehmigte aber trotzdem viele Flächen ausgerechnet in den eigentlich dafür verbotenen Zwischenzonen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer („Weltnaturerbe“) von Cuxhaven bis Emden und sieht das gar als „Lösung“ des Konfliktes an. Das ständige Auf und Ab der sich schnell bewegenden Drachensegel, verbunden mit Sprüngen und rasanten Wendungen der Kitesurfer, machen diese Sportgeräte für störungsempfindliche Vogelarten völlig unberechenbar, sie fliehen weiträumig, oft völlig unbemerkt von den Wassersportlern. weiter »

Wasserschutzpolizei im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Mehr Aufsicht oder Radio Eriwan?

Beispiel Niederlande: Überwachungsschiff "Harder", ausschließlich für den Naturschutz- Einsatz im niederländischen Wattenmeer unterwegs, eins von drei Schiffen.

Gibt es nun eine engere Zusammenarbeit der Nationalparkverwaltung mit der Wasserschutzpolizei? Im Prinzip ja! Nur, es kam wieder einmal  nur heiße Luft aus der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven! Die Nordwest Zeitung aus Oldenburg meldete:

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Dornumersiel: Schönen Gruß aus dem Weltnaturerbe Wattenmeer

Dornumersiel: Nationalpark oder Nationalparkplatz?

Alltag im „Weltnaturerbe“ Wattenmeer:

Dornumersiel im Landkreis Aurich ist ein Küstenbadeort, Teile der Kommune gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Hier im und am Welterbe entwickeln sich die Trendsportarten „Landboarding“ und „Kitesurfing“. Beim Landboarding werden kleine Buggies für eine Person mit dem Kitesegel über Land gezogen. Dazwischen knattern Lenkdrachen. In Dornumersiel finden dafür bereits Meisterschaften statt, auf einer Fläche, die bis 2001 zum Nationalpark gehörte. Auf Druck der Tourismusindustrie wurden von der damaligen SPD-Landesregierung fast 90 Flächen aus dem Nationalpark herausgenommen oder in der Zonierung herabgestuft, die Fläche in Dornumersiel gehört dazu. weiter »

Kitesurfing: nun auch Cuxhaven legalisiert

Kites am Deich von Campen/Upleward, LK Aurich, im Hintergrund die strengste Schutzzone (Ruhezone) im Nationalpark: Muschelschillbank Campen

Nun also auch Kitesurfer in Cuxhaven: Früher illegal und scheißegal, jetzt legal, trotz eindeutigem Verbot im Nationalparkgesetz! Die Wirklichkeit im „Weltnaturerbe“ und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Gefälligkeitsverwaltung für die Spaßgesellschaft. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, wusste schon Lenin. Welche „Ordnungskräfte“  sollen das denn kontrollieren? Echte Ranger gibt es nicht, die Wasserschutzpolizei kapituliert schon, weil sie nicht in die Flachwasserzonen der Kiter gelangt. Die vom Land finanziell abhängigen „anerkannten“ Naturschutzverbände hüllen sich weiter in Schweigen, statt Rechtsmittel gegen die rechtswidrige Nutzung der Schutzzonen im Nationalpark einzulegen. Es entsteht sogar der Eindruck, die Flächen wurden einvernehmlich mit einigen Naturschutzverbänden festgelegt (siehe auch hier).

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Kitesurfer: Nun beantragt auch Langeoog

Auch Langeoog beantragt Kitesurfer-Zone im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Kitesurfer im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Nach Wremen, Horumersiel, Baltrum, Norderney, Norddeich und Krummhörn beantragte nun auch der Bürgermeister der Insel Langeoog eine 130 Hektar große Fläche in der zweitstrengsten Schutzzone, der Zwischenzone, im Nordwesten der Insel für die Ausübung der Funsportart Kitesurfen.  Der Kitesurfbetrieb soll nach dem Willen der Inselgemeinde ganzjährig stattfinden. Begründet wird der Antrag (Inselgemeinde Langeoog, 26.02.2010, Az II/371) an die Nationalparkverwaltung u.a. damit:

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