Sturmtief ´Sabine´ fegt über Ostfriesland - keine Zunahme von Sturmtiden

10. Feb. 2020, 13:00 Uhr, Blick vom Deich: landunter in den Salzwiesen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer bei Dornumersiel/LK Aurich – Foto (C): Manfred Knake

Bisher zwei Tage lang tobte sich das Sturmtief „Sabine“ auch über Ostfriesland aus. Die Schäden waren überschaubar. Das Foto vom 10. Februar 2020 zeigt den Blick vom Deich östlich von Dornumersiel/LK Aurich bei Hochwasser in Richtung Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das Hochwasser lief weniger als 2m höher als sonst auf, ohne die schützenden Deiche wäre das bewohnte Binnenland überflutet worden.

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Verölte Vögel waschen?

Verölte Trottellumme – Foto (C): Wattenrat Ostfriesland

Bei einer Schiffshavarie oder bei verbotenen und „kostengünstigen“ Tankwaschungen auf See können beträchtliche Mengen von Leicht- bis Schweröl ins Meer gelangen. Als sichtbare Opfer werden dann ölkontaminierte See- oder Küstenvögel angespült, die oft noch leben. Der Großteil der Vögel kommt bereits auf dem Meer um. Das Öl zerstört die schützende Fettschicht des Gefieders. Das Öl schädigt auch Wale, Fische oder Krebstiere, gelangt also in die Nahrungskette. Da liegt es aus Tierschutzgründen nahe, lebend aufgefundene verölte Vögel zunächst einzuteilen in „unrettbar“ oder „rettbar“ und letztere zu reinigen, um sie hinterher wieder auszusetzen.

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Umweltverbände: misslungener Spagat zwischen Windkraftausbau und Artenschutz

Foto: Pixabay

Es ist unglaublich: Die großen deutschen Umweltverbände machen gemeinsame Sache mit der Windenergiewirtschaft und „fordern [den] beschleunigten naturverträglichen Ausbau der Windenergie“ in ihrer Pressemitteilung vom 30. Januar 2020 (s.u). Es gibt aber keinen „naturverträglichen Ausbau“, weder an Land noch auf See. Windparks auf See gefährden bei unsichtigem Wetter den Vogelzug, Schweinswale leiden unter dem Dauerlärm. Begründung der Verbände: „Klimaerhitzung“, was immer das auch sein soll. Es gibt bisher keine gesicherten Hinweise, dass irgendeine Tierart durch den Klimawandel mit leichtem Temperaturanstieg gefährdet ist, noch nicht einmal beim sonst alarmistischen IPCC.

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Todesfalle Stacheldraht

Tote Sumpfohreule im Stacheldraht © Matthias Schreiber

Tote Sumpfohreule im Stacheldraht – Foto (C): Dr. Matthias Schreiber

Stacheldraht als Einzäunung in Schutzgebieten, und nicht nur da, bedeutet eine erhebliche Gefahr für die freilebende Tierwelt. Häufig liest man von verendeten Rehen oder Hirschen, die sich an den Drähten verfangen und elend umkommen. Dazu kommen herumliegende Drahtreste, die aus Nachlässigkeit nicht ordentlich entsorgt und so zu Todesfallen werden. Weniger bekannt ist, dass auch Vögel in den Stacheldrahtzäunen verenden können. Gerade bei Starkwind kommt es vor, dass tieffliegende Vögel beim Überfliegen in die Drähte gedrückt werden, dort hängenbleiben, sich schwer verletzen oder sich qualvoll zu Tode zappeln. weiter »

Energiewende: Das Narrenschiff

Narrenschiffe, Blatt 1: „Elegantes Wendemanöver”(C): Stefan Klinkigt

Nach vielfältiger fachlicher Meinung, belegt mit Fakten und Zahlen, ist die enorm teure „Energiewende“ längst gescheitert, sie wird nur noch politisch und in vielen Medien als „Erfolgsmodell“ verkauft. Das erinnert an die Durchhalteparolen aus unrühmlicher deutscher Geschichte. Erfreulich ist, dass zumindest in Satire und Karikatur dem Irrsinn einer „Energieversorgung“ Deutschlands mit wetterabhängigen Wind- und Subventionspropellern Paroli geboten wird.

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Karbidschießen: nichts Genaues weiß man nicht

Karbidschießen mit zwei „Geschützen“ am Emsdeich bei Pogum/LK Leer, in unmittelbarer Nähe der strengsten Schutzzone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und des NSG „Unterems“, 31. Dez. 2018 – Foto: privat

Einen späten Nachhall hatte das vom Wattenrat angezeigte sehr laute Karbidschießen aus selbstgebastelten „Geschützen“ am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an Silvester 2018. Die Zeitung „Der Wecker“, die einmal wöchentlich im gesamten Landkreis Leer und in den Gemeinden Barßel und Saterland im Nordkreis Cloppenburg erscheint, griff das Thema ein Jahr später noch einmal auf (siehe unten). Nur hat sich in der Sache bisher wenig getan, sie ist sozusagen im Sande der Behörden verlaufen. So richtig zuständig fühlt sich nach einem Jahr der Anzeigenerstattung durch den Wattenrat wohl niemand.

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Landwirtschaft: Frontalangriff auf Gänse in Ostfriesland

Nonnengänse, Trinkflüge an der Ems – Foto (C): Eilert Voß

Bearbeitet am 20. Jan. 2020, bitte den Nachtrag (ganz unten) aus der Rheiderland Zeitung in Weener vom 21. Jan. 2020 beachten: Rastspitzen-Projekt wird weiter erprobt

Das Wattenmeerforum (Wadden Sea Forum, WSF) ist ein Zusammenschluss von Nutzerorganisationen und stellt sich so dar: „Das Wattenmeerforum ist ein unabhängiges Forum von Interessenvertretern aus der Wattenmeerregion Dänemarks, Deutschlands und den Niederlanden. Das Forum wurde bereits 2002 gegründet und zunächst mit EU-Mitteln kofinanziert. Das Forum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wattenmeerregion in nachhaltiger Weise weiter zu entwickeln, Perspektiven aufzuzeigen und die Regionen mit ihren wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Werten und Vorzügen zu stärken.“
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Abstände von Windkraftanlagen: ´Erst den kleinen Finger...´

Die SPD will zudem Anwohnern das Klagerecht beim Ausbau von Stromtrassen beschneiden.

Aufgespießt: zur geplanten Abstandsregelung von Windkraftanlagen. Mit freundlicher Genehmigung des  Karikaturisten Jürgen Janson aus Landau in der Pfalz. Es gibt eben Entwicklungen, die nur noch mit Humor zu ertragen sind…

Windenergie: Niedersachsens Abstands-Pinoccios

Foto: Pixabay

Es ging alles ganz schnell: Erst kam der „Windgipfel“ am 05. September 2019 in Berlin mit Politikern und Vertretern der Windenergiewirtschaft. Daraus wurde das anschließend veröffentlichte Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium „Stärkung des Ausbaus der Windenergie an Land“.  Als Beschleuniger für die angekündigten gesetzlichen Grausamkeiten wirkte auch die Entlassungswelle beim Windanlagenhersteller Enercon aus Aurich. Nun soll schon im Februar 2020 u.a. das Bundesnaturschutzgesetz „weiterentwickelt“, sprich im Sinne der Branche eingeschränkt werden.

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Gastbeitrag: Der Green Deal der EU und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Foto: Pixabay

Gastbeitrag von Dr. Helmut Böttiger, 65232 Taunusstein, im Dezember 2019:

Der Green Deal der EU und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Nicht nur in Brüssel, auch in Berlin grünt es. „Vertreter von Bund und Ländern haben einen Durchbruch bei den Verhandlungen über das Klimapaket der Bundesregierung erreicht.“ Das berichteten die Nachrichtenagenturen. Danach soll der Preis für CO2-Emissionen zum 1. Januar 2021 von 10 auf 25 Euro steigen und bis 2025 auf 55 Euro. Als Alibi werden allerlei „Entlastungen“ für den Bürger in Aussicht gestellt, etwa die Erhöhung der Pendlerpauschale oder eine Mehrwertsteuersenkung für Fahrausweise der Bundesbahn.

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