3. Juni 2010

Windenergie-Offshore: Tortur für Schweinswale

Schweinswal

Spiegel-online berichtetam 02. Juni 2010  unter dem Titel

Baulärm hat Schweinswale vertrieben

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698372,00.html

über die Lärmauswirkungen auf das empfindliche Gehör der Schweinswale

Der Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks ist an der Tierwelt der Nordsee offenbar nicht spurlos vorübergegangen. Der enorme Lärm unter Wasser hat laut einer Studie die in dem Gebiet lebenden Schweinswale vertrieben. Ob sie zurückkehren werden, ist unklar.

Hamburg – Die Dimensionen des Projekts sind beeindruckend: Auf einer Fläche von etwa vier Quadratkilometern ragen zwölf Windturbinen aus der Nordsee, jede von ihnen rund 150 Meter hoch und 1000 Tonnen schwer. „Alpha Ventus“ heißt Deutschlands erster Offshore-Windpark, der Strom für etwa 55.000 Haushalte liefern soll. […]

Auch die Nordwest Zeitung in Oldenburg von heute (02.06.2010) greift das Problem auf:

Schweinswale bei Bau von Windpark geschädigt

Hamburg – Beim Bau des ersten deutschen Offshore- Windparks „alpha ventus“ in der Nordsee sind nach bisheriger Einschätzung einige der empfindlichen Schweinswale geschädigt worden. Viele seien zudem bei der Errichtung des Pilotprojekts 45 Kilometer nördlich von Borkum gestört worden, sagte Klaus Lucke vom Forschungs- und Technologiezentrum Westküste am Mittwoch bei einem Meeresumwelt-Symposium in Hamburg. […]

Über die tatsächliche „Leistung“ des von der Presse hochgelobten Wind“parks“ Alpha Ventus“ schreibt der Dipl.Ing. Wilfried Heck auf seiner WebSeitehttp://www.wilfriedheck.de/ am 01.Juni 2010 und entlarvt die Mär, der Windpark könne 50.000 Haushalte „versorgen“:

  • Die bisherige Einspeisung beträgt über die 35 Tage = 840 h vom 27.04.2010 bis zum 31.05.2010 12.489,75 MWh.
  • Die Auslastung der 12 Riesenpropeller á 5 MW ist mit 24,78% noch recht mager. Läuft der Windpark etwa noch mit begrenzter Leistung im Probebetrieb?
  • Es gibt in dieser Zeit 149 Stunden ohne Einspeisung – die Nullstunden.
  • Der höchste Einspeisewert beträgt 50 MW – der niedrigste Wert von Null MW zieht sich über insgesamt 149 h. Der Mittelwert beträgt 14,87 MW. Die Maximalleistung von 60 MW wurde noch nicht erreicht.


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