Der Spiegel und der Meeresspiegelanstieg: Halbwahrheiten und Unwahrheiten

Screenshot: Der Spiegel, online, 02. Januar 2026

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, bekannt auch durch die Halb- oder Unwahrheiten des Geschichtenerzählers Claas Relotius , der bis 2018 beim Spiel log, macht mal wieder in Klimaalarmismus. Auch aktuell wird wieder mit Halb- und Unwahrheiten gearbeitet, es geht um den Meeresspiegelanstieg der Nordsee und die angebliche Zunahme von Sturmfluten. Heute, am 02. Januar 2026, wird online berichtet.

Darin dieser dramatische Text:  […] In den vergangenen 100 Jahren ist der mittlere Meeresspiegel an der deutschen Nordseeküste um etwa zwanzig Zentimeter gestiegen. Das belegen langjährige Messreihen an Pegeln wie Cuxhaven oder Norderney, die zu den längsten kontinuierlichen weltweit zählen. Dies hat Folgen, insbesondere bei Sturmfluten, die nach Expertenangaben höher ansteigen und häufiger eintreten. […]

Nur steigt der Meeresspiegel der Nordsee seit dem Ende der Weichsel-Kaltzeit vor ca. 12.000 Jahren und ist seitdem mehr als einhundert Meter angestiegen. Damals lag der heutige Meeresgrund trocken und war von Wäldern und Mooren bedeckt, das sog. „Doggerland“. Nach dem Ende der Kaltzeit gab es mehrfache dramatische Klimaveränderungen, mit Warmzeiten und anschließenden Abkühlungen und erneuten Warmzeiten, ganz ohne das Zutun des Menschen. Derzeit steigt der Meeresspiegel mit ca. 2mm im Jahr, seit langem bekannt und nichts Dramatisches. Der Spiegel arbeitet mal wieder relotiusmäßig mit Un- oder Halbwahrheiten und verschweigt dieses vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN):

Screenshot, NLWKN, zuletzt aktualisiert 20. Febr.2024

 Link:  Naturwissenschaftliche Rundschau, Heft 11, 2008: „Anthropogener“ Meeresspiegelanstieg –
Vom Konstrukt zur Panik?

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