Tempus fugit
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Archiv 2002-2009
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Verlinkungen
- Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz, 59505 Bad Sassendorf
- Der Mellumrat e.V.
- Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE)
- Homepage der drei Wattenmeer-Nationalparke
- Klimanachrichten
- Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
- Naturschutzinitiative e.V.
- NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz)
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Autorenarchiv: Redaktion
Krabbenfischer erhalten MSC-Zertifizierung, mit Unterstützung des NABU und WWF!
WWF, NABU und die Schutzstation Wattenmeer machen nun gemeinsame Sache mit der Krabbenfischereiindustrie und der Zertifizierung mit dem Zertifikat des „Marine Stewardship Councils (MSC), das vorgeblich die „zertifizierter nachhaltige Fischerei“ bescheinigen soll. Gleichzeitig kritisieren WWF und NABU aber den MSC-Standard. Der MSC wurde 1997 zunächst vom Unilever-Konzern zusammen mit dem World Wide Fund For Nature gegründet. 1999 schied der WWF aus, ist aber im Board des MSC immer noch vertreten. Weiterlesen
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Norddeich: toter Grindwal angespült
Am 09. Dezember 2017 wurde ein ca. 4,5m langer Grindwal (auch Pilotwal) in Norddeich/LK Aurich angespült. Das Tier wies schon starke Verwesungsmerkmale auf.
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Wasservogeljagd in Schutzgebieten: Niedersachsen kassiert Regelung der „Intervalljagd“
Die Bauern- und Jagdlobby als Staat im Staate hat sich mal wieder durchgesetzt, ihr CDU-Arm im niedersächsischen Landtag hat den mühsam ausgehandelten „Kompromiss“ (der ohnehin umstritten war) der rot-grünen Vorgängerregierung zur sog. „Intervalljagd“ im 14-tägigen Turnus auf Gänse in EU-Vogelschutzgebieten (!) wieder kassiert und zu einer „Kann-Bestimmung“ gemacht. Verantwortlich ist die neue Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) in der SPD-CDU-Koalition. Damit können arktische Gänse (Zugvögel!) wieder stärker bejagt werden, in ihren Schutzgebieten. Nicht jagdbare Arten wie streng geschützte Watvögel werden dadurch von ihren Nahrungsflächen vertrieben; es kommt auch zu – strafbaren – Fehlabschüssen nicht jagdbarer Arten. Weiterlesen
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Wremen/LK Cuxhaven: illegales Kitesurfen außerhalb der festgelegten Zeiten
Am 10. November 2017 ignorierten mehrere Kitesurfer, die in Wremen/LK Cuxhaven ihren Sport ausübten, das dortige zeitliche befristete Kiteverbot von November bis März.
Die Begrenzung ist durch die Ansammlung von Rastvögeln im Winterhalbjahr begründet; die großen Kitesegel wirken weiträumig in die störempfindlichen Rastvogelbestände hinein und veranlassen die Vögel zur Flucht. Laut Kraftfahrzeugkennzeichen kamen die Kitesurfer u.a. aus Bremen, Paderborn, Itzehoe, Verden, Aurich und Nordfriesland. Das illegale Surfen wurde von einer ortskundigen Beobachterin telefonisch der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven mitgeteilt, deren Mitarbeiter sie an die örtliche Polizeistation verwies. Die Polizei sah sich aber nicht in der Lage, dort einzuschreiten. Der Wattenrat wandte sich an die Nationlaparkverwaltung und bat um Aufklärung. Weiterlesen
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Beringte Baltrumer Brandseeschwalbe in Südafrika abgelesen – und Historisches von der ostfriesischen Vogelberingung
Am 30. Juni 2016 wurde auf Baltrum eine nicht flügge Brandseeschwalbe von Dr. Susanne Homma und Olaf Geiter (beide Schortens/LK Friesland) mit einem Ring der Vogelwarte Helgoland beringt. Am 13. November wurde der Ring des lebenden Vogels am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika abgelesen. Weiterlesen
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Eilert Voß: Porträt in der Zeitschrift „Nationalpark“
Die Zeitschrift „Nationalpark“ aus dem Oekom Verlag berichtet in der aktuellen Ausgabe 4/2017 auf zwei Seiten über Eilert Voß: „Angefeindet und ausgezeichnet- Eilert Voß im Porträt“ heißt der Beitrag von Wilhelm Breuer, der auch als Geschäftsführer der „Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen“ (EGE) tätig ist.
Eilert Voß ist auch im Wattenrat Ostfriesland tätig; bekannt wurde er als Gegner der Wasservogeljagd und für seine Fotos, die er auch dem Wattenrat zur Verfügung stellt. Weiterlesen
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„Jamaika- und Große Koalitionen. Oder die Bedeutungslosigkeit des Naturschutzes“
amaika- und Große Koalitionen. Oder die Bedeutungslosigkeit des Naturschutzes – November 2017
Man mag der an liberalem Übermut untergegangenen Aussicht auf eine deutsche Jamaika-Koalition nachtrauern. Vielleicht sogar oder einzig aus naturschutzpolitischen Gründen der Bündnisgrünen wegen. Doch war ihr Beitrag in Regierungsverantwortung zum Naturschutz nie besonders groß – weder im Bund noch in den Ländern, wo Bündnisgrüne derzeit in sieben von 16 Ländern die Ressortverantwortlichen für den Naturschutz stellen. Der in der Öffentlichkeit mit viel Häme bedachte Satz der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Katrin Göring-Eckhart, „wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“, hat deswegen nicht grundlos bei Insidern des Naturschutzes Kopfschütteln und Rätselraten ausgelöst: Wieso „weiter?“ In Wahrheit hat diese Partei für den Naturschutz kaum etwas unternommen, sondern den Schutz der Biodiversität eher anderen Interessen untergeordnet: nämlich mit edlen Absichten verbrämten robusten Gewinninteressen der regenerativen Energiewirtschaft. Das bündnisgrüne Herz schlägt gewiss nicht für Glyphosat, für Biogas- und Windenergieanlagen aber allemal. Dass sich andere Parteien für diese Interessen kaum weniger und für den Naturschutz nicht mehr verwenden, macht die Sache nicht besser. Weiterlesen
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„Schwarzbau“ Umgehung Bensersiel: Straße nach Urteil endlich wirksam gesperrt – „fortgesetztes rechtsuntreues Verhalten“ der Stadt Esens
Und noch ein Urteil gegen die Stadt Esens vom 22. Nov. 2017: Die bisher nur „minimalistisch“ mit einem Schild gesperrte Umgehungsstraße Bensersiel/Stadt Esens muss nun nach einer Klage des Landeigentümers, über dessen Ländereien die Straße rechtswidrig in einem europäischen Vogelschutzgebiet gebaut wurde, wirksam mit Absperrungen für den öffentlichen Verkehr abgeriegelt werden. Weiterlesen
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Das Petkumer Deichvorland: behördlicher Naturschutzrückschritt an der Unterems
Das „Petkumer Deichvorland“, eine Naturschutzgebiet an der Ems, Teilgebiet eines europäischen Vogelschutzgebietes nach der EU-Vogelschutzrichtlinie,war schon häufig Thema auf den Wattenrat-Seiten. Eng Verbunden ist dieses schmale Deichvorland mit dem Namen Eilert Voß, der dieses Gebiet vor dem Emsdeich von Kindesbeinen an kennt. Er hat die gravierenden Veränderungen in diesem Schutzgebiet über Jahrzehnte dokumentiert, Veränderung, die sich überwiegend nachteilig auf das Schutzgebiet ausgewirkt haben. Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Eilert Voß, EU-Kommission, Masterplan Ems, Meyer Werft, Naturschutzverordnung Unterems, NLWKN, Petkumer Deichvorland, Wattenrat
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Klimakonferenz in Bonn: Fidschi geht nicht unter, Langeoog schon eher
Dirk Maxeiner war viele Jahre Chefredakteur zur Monatszeitschrift „natur“. Jetzt schreibt er u.a. für das Internet-Blog „Die Achse des Guten“. Dort erschien gestern sein lesenswerter Beitrag „Der Fidschi-Report: Schnorchelkurs für Barbara Hendricks“ (Verlinkung ganz unten), zunächst unter dem missverständlichen Titel „Der Sonntagsfahrer: Schnorchelkurs für Barbara Hendriks“ veröffentlicht. Maxeiner entlarvt den Klimazirkus in Bonn, wo ab heute für zwei Wochen die Welt-Klimakonferenz stattfinden und garantiert wieder die Endzeit-Stimmung beschworen wird. Die Regierung der Fidschi-Inseln ist der Gastgeber der Konferenz, finanziert von der deutschen Bundesregierung. Das riecht nach einer gewaltigen Propagandanummer zur weiteren Klima-Volksverblödung. Weiterlesen
Veröffentlicht unter Klima, Küstenschutz, Tourismus, Wattenmeer
Verschlagwortet mit Bonn, CO2, Fidschi Inseln, Klimakonferenz, Kontinentalplatten, Küstenschutz, Langeoog, Meeresspiegelanstieg, Pazifik, Tektonik, Vulkane, Wattenrat
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