Klima: Fakten oder Religionsersatz?

Wetter oder Klima? Blick über das Dollart-Watt Richtung Emden -Foto: Manfred Knake

Der Privatdozent Dr. Ludwig Neidhart ist nicht nur Philosoph und katholischer Theologe, er ist auch diplomierter Mathematiker mit dem Nebenfach Physik. 2019, überarbeitet 2024, veröffentlichte er eine bemerkenswerte Arbeit zum Klima: „Menschengemachter Klimawandel – zwischen Fakten und Religionsersatz“ , die wir nachfolgend als .pdf verlinken:

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Aus für das EU-Vogelschutzgebiet „Voslapper Groden“ in Wilhelmshaven?

Screenshot/Bildzitat: NLWKN https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-voslapper-groden-nord-43247.html

Der Voslapper Groden-Nord in Wilhelmshaven entstand 1973/74 durch Eindeichung von angrenzenden Wattflächen und wurde anschließend mit Sand aus dem Wattenmeer aufgespült Bis 1979 wurden Teilbereiche als Spülfläche genutzt. Inzwischen entstanden dort vielfältige Biotope: nasse Dünentäler, große Schilfröhrichte mit Kleingewässern und Weidengebüsche. Auf höher gelegenen Flächen entstanden Trockenrasen, trockenes Grünland und Ruderalflächen. Hier siedelten sich selten gewordene Vogelarten, wie z.B. Rohrdommel, Tüpfelsumpfhuhn, Blaukehlchen, Rohrschwirl, Schilfrohrsänger und Wasserralle an.

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Der Meeresspiegelanstieg und das Wattenmeer bei dpa: und wieder Alarmismus

Sturmflut in Bensersiel – Foto: Archiv Wattenrat

Eigentlich ist es ermüdend, ständig wird in den Mainstream-Medien die Klimasau durchs Dorf getrieben, Angst erzeugend bei denen, die nicht hinter den Vorhang der veröffentlichen Verschleierung und Desinformation sehen. Aktuell ist es wieder der Meeresspiegelanstieg, den wir zuletzt am 02. Januar 2026 auf dem Schirm hatten, verbreitet vom Magazin „Der Spiegel“. Am 06. Januar kam dann die neue Horrormeldung über den dpa-Ticker: „Forscher warnen vor Meeresspiegel-Schock: Wattenmeer könnte Kampf gegen Fluten verlieren“, u.a. hier.

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NABU: „Die Stunde der Wintervögel“ als Marketinginstrument

Screenshot/Bildzitat, abgerufen am 09. Jan. 2026  – https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html

Heute ist in mehreren Tageszeitungen in Niedersachsen im redaktionellen Teil zu lesen: „Nabu ruft auf zur Zählaktion“. „[…] der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland [ruft] vom 9. bis 11. Januar erneut zur bundesweiten Zählaktion ´Stunde der Wintervögel´ auf, der größten wissenschaftlichen Mitmachaktion dieser Art in Deutschland.“ Die „Stunde der Wintervögel“ ist seit Jahren ein Marketinginstrument des Naturschutzbundes, um an die Adressen von potenziellen Neumitgliedern zu gelangen, die dann gezielt einen Mitgliedsantrag zugeschickt bekommen.

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Erneut illegaler Blässgansabschuss bei Petkum/Ems

Blässgans, ganzjährig keine Jagdzeit. Fundort: am 03. Januar 2026, Jagdrevier Petkumer Münte/östl Emden – Foto: Eilert Voß/Wattenrat

Am 26. November 2025 berichteten wir bereits über den illegalen Abschuss von mehreren Blässgänsen durch eine Jagdgesellschaft im Naturschutzgebiet Unterems, Teil des EU-Vogelschutzgebietes von Leer bis Emden. Die bei uns überwinternden arktischen Blässgänse haben in Niedersachsen keine Jagdzeit und werden leicht mit zeitlich befristet jagdbaren Graugänsen (erlaubt auch in Schutzgebieten!) verwechselt. Man kann daraus schließen, das diese Jäger die Artenunterschiede trotz bestandener Jägerprüfung nicht kennen oder einfach der Jagdeifer mit ihnen durchgeht. Fehlabschüsse können den Jagdschein kosten. Dabei können Grau- von Blässgänsen ganz einfach durch den unterschiedlichen Flugruf unterschieden werden, nur muss man das gelernt haben – das gehört zur Praxis dazu. Nun wurde erneut eine tote und eindeutig geschossene Blässgans binnendeichs bei Petkum (Jagdrevier Petkumer Münte) östlich von Emden gefunden.

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Erinnerung an den Orkan „Capella“ am 03. Januar 1976

Symbolfoto: Orkan über der Ems, drei Pfeifenten trotzen der Naturgewalt im Tiefflug – Foto: Eilert Voß/Wattenrat

Fünfzig Jahre ist es her: Gestern, am 03. Januar 1976, tobte über Mitteleuropa der Orkan „Capella“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h, es war einer schwersten Orkane des 20. Jahrhunderts, noch stärker als der Orkan, der 1962 zu schweren Schäden und vielen Todesopfern in Norddeutschland, besonders in Hamburg, führte. Nach dem 1962er-Orkan wurden viele Deiche in Deutschland erhöht. Hier bei Wikipedia kann man den Verlauf von „Capella“ nachlesen.

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Silvester 2025: Böller und Raketen vertreiben wildlebende Vögel aus Schutzgebiet an der Ems – Lasershows keine Alternative

Vor dem Böllerknall: Gänseschlafplatz (Nonnengänse) im Sommerpolder, Unterems, Höhe Ems-Stauwerk- Foto: Eilert Voß/Wattenrat

Die vielen Appelle der letzten Tage, aus Rücksicht auf Haus- und wildlebende Tiere auf Raketen und Böller zu verzichten, fruchteten nicht. Die ignorante Spaßgesellschaft tobte sich an Silvester (und auch noch am nächsten Tag) wieder lautstark aus. Dass Wildtiere, in diesem Falle Vögel, sehr empfindlich auf plötzlich einsetzenden Lärm und Lichtblitze reagieren, ist gut untersucht. Es kommt zur Orientierungslosigkeit und kräftezehrenden Panikfluchten, die unter Umständen sehr weit weg vom Ort der Störungen führen. Zu den akustischen Störungen gekommen nun örtlich die optischen Störungen dazu, grellbunte Lasershows, die die Böllerei ersetzen sollen.

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„Vom Recht der Vögel“ – Artikel im Sonderheft „Der Falke“

Der Falke“ ist eine Monatszeitschrift für vogelkundlich Interessierte, sie erscheint im Aula-Verlag. Wir übernehmen von der WebSeite der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) eine Besprechung des Sonderheftes, das Ende 2025 erschien:

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Der Spiegel und der Meeresspiegelanstieg: Halbwahrheiten und Unwahrheiten

Screenshot: Der Spiegel, online, 02. Januar 2026

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, bekannt auch durch die Halb- oder Unwahrheiten des Geschichtenerzählers Claas Relotius , der bis 2018 beim Spiel log, macht mal wieder in Klimaalarmismus. Auch aktuell wird wieder mit Halb- und Unwahrheiten gearbeitet, es geht um den Meeresspiegelanstieg der Nordsee und die angebliche Zunahme von Sturmfluten. Heute, am 02. Januar 2026, wird online berichtet.

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40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Ein „Schatz“ – oder nur politische Propaganda?

Fliegende Pinguine statt Strandbrüter- Strand auf Norderney – Foto- Eilert Voß/Wattenrat

Es soll gefeiert werden, Politiker und unkritische Medien werden wohl recherchefreie Erfolgsarien zum Jubiläum anstimmen, obwohl es eigentlich nichts zu feiern gibt: Vor vierzig Jahren, am 01. Januar 1986, trat die Verordnung zur Einrichtung der Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer in Kraft. Später wurde daraus ein Gesetz, immer wieder angepasst an die Forderungen z.B. der Tourismusindustrie. Wer die Wattenrat-Seiten aufmerksam gelesen hat, wird die Vielzahl der zugelassenen Nutzungen zur Kenntnis genommen haben: Massentourismus, Zulassung von Kitesurfern in den Zwischenzonen, Baggergutverklappungen, gewerbliche Fischerei mit Grundschleppnetzen und hohem Beifang, Vogeljagd auf den Ostfriesischen Inseln, örtlicher desolater Zustand der Salzwiesen vor den Deichen oder Windparks auf See und an Land, die das Großschutzgebiet umstellen, mitten in den Hauptrouten des ostatlantischen Vogelzuges. Ein Windpark wurde unter Beteiligung des Umweltverbandes BUND in der Außenweser direkt am Nationalpark errichtet: Nordergründe mit 18 Anlagen.

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