
Gandersum/Ems: Zur Jagdzeit fotografierte Blässgänse mit Flügelverletzungen: flugunfähig – Archivfoto: Eilert Voß/Wattenrat
Das Leben von wildlebenden Gänsen ist nicht ungefährlich: Viel kann auf den langen Zugwegen aus den arktischen Brutgebieten in Sibirien und Nordeuropa bis in die Überwinterungsgebiete in Deutschland geschehen: Prädatoren, Geflügelpest-Virenkontakte von infizierten Vögeln aus der Massentierhaltung, Kollisionen an Hochspannungsleitungen und Windkraftanlagen oder Begegnungen mit Gänsejägern, die, das lassen Fehlabschüsse vermuten, noch nicht einmal die verschiedenen Gänsearten, ob jagdbar oder nicht jagdbar, beim Blick über die Laufschiene sicher unterscheiden können. Auch in den europäischen Vogelschutzgebieten sind die wildlebenden Gänse vor Nachstellungen nicht sicher. Die Jagdgesetze werden je nach politischer Gemengelage nach den Landtagswahlen immer wieder verändert, je nachdem, welchen Einfluss die Lobbygruppen der Jäger und Landwirte auf die Gesetzgebung haben.







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