Offshore-Windenergie: EU-Kommission stellt Ausbaustrategie vor - ohne Rücksicht auf Verluste

Der Wahnsinn hat Methode: Die EU-Kommission stellte am 19. Nov. 2020 ihre Strategie für die Offshore-Energie vor. Bis zum Jahr 2050 ist in der EU im Rahmen des „Green Deals“ ein gigantischer Ausbau der Windkraft auf See geplant. Parallel zum Ausbau der Offshore-Windenergie schlägt die Kommission auch vor, eine Zielmarke für andere Offshore-Technologien wie schwimmende Solaranlagen oder die Gewinnung aus Meeresenergie vor. Der Vorschlag lautet, die Kapazität für die Offshore-Windenergie Europas von derzeit 12 Gigawatt bis 2030 auf mindestens 60 GW bis 2030 und auf 300 GW bis 2050 zu […]

Erdgasförderung vor Borkum? BUND sorgt sich um Schweinswale - aber unterstützt Offshore-Windparks

Ausgerechnet der Naturschutzverband BUND-Niedersachsen macht sich für den Schutz der Schweinswale in der Nordsee stark, die vom Betriebslärm von einer geplanten Erdgas-Förderplattform nordwestlich von Borkum in niederländischen Hoheitsgewässern geschädigt werden können. […]

Hubschrauber stören Brut- und Rastvögel im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Offshore-Windparks sind wegen des enormen Lärms bei der Fundamentrammung und der späteren Unterwasser-Dauerschallbelastung nicht nur abträglich für das Ortungssystem von Meeressäugern, sondern auch für Vögel, die auf ihren Zugrouten bei schlechten Wetterbedingungen mit den Riesenpropellern kollidieren können. Dazu kommen auch bisher weitgehend unbeachtete Sekundärauswirkungen durch die ständigen Hubschrauber-Versorgungs- und Wartungsflüge. Von den Flugplätzen in Emden, Norddeich und Norderney gibt es häufige ohrenbetäubende Starts- und Landungen mit unvermeidlichen Überflügen über die direkt angrenzenden Schutzzonen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, vermarktet als „Weltnaturerbe“. Diese Schutzzonen sind Brut- oder Rastgebiete von besonders- oder gar streng geschützten Vogelarten, die durch den Rotorenlärm und die Hubschraubersilhouette ebenfalls in der Luft gehalten werden: der bekannte […]

Tote Schweinswale: dröhnendes Schweigen!

Toter Schweinswal an der Ems, Juni 2012

Am 15. September 2012 griff der Wattenrat Ostfriesland eine Meldung des Nationalparkamtes in Tönning/S-H auf, wonach „ungewöhnlich“ viele tote Schweinswale im Sommer 2012 an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins angetrieben wurden; von einem NABU-Mitarbeiter in Schleswig-Holstein wurde die Totfunde bestätigt. Die Herkunft der Wale und die Ursache des Sterbens sind […]