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Insel Juist: Schluss mit Klimaschutzkonzept
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Endlich: Das Klima wird stabilisiert – Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) der GroKo macht´s möglich

Die Klimastabilisatorin Svenja Schulze-Foto: Gerd Seidel (Rob Irgendwer) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29983731
von Manfred Knake
In der Antike gab es einen Religionsstifter, der aus Wasser Wein machen konnte; der Name ist bekannt. Im Mittelalter versuchten sich Alchimisten an der Umwandlung von Blei in Gold. In der Neuzeit – jetzt hier und heute – gibt es eine SPD-Politikerin, der es um den Schutz eines „stabilen“ Klimas geht, nicht mehr und nicht weniger! Die Rede ist von der neuen GroKo-Ministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze aus NRW (SPD), Nachfolgerin von Barbara Hendricks, nicht verwandt mit dem ähnlich klingenden schrillen Rockmusiker Jimmy. Frau Schulzes Namen sollte man sich merken. Weiterlesen
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Landkreis Wittmund: Strafbefehl gegen „Windbaron“
Die Staatsanwaltschaft Aurich stellte Antrag auf Strafbefehl beim Amtsgericht Wittmund/NDS gegen den „Windbaron“ Johann Eisenhauer (Norderland-Gruppe) wegen unerlaubter Ablagerung von Bodenaushub auf Grünland und Böschungen von Gräben beim Bau einer Windkraftanlage in Utarp/LK Wittmund. Mögliche artenschutzrechtliche Verstöße blieben unberücksichtigt. Gegen den Beschuldigten Johann Eisenhauer wurde schon einmal von der Staatsanwaltschaft wegen Verstößen beim Bau von WEA ermittelt. Er musste eine Strafe zahlen.
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Schneeammern, auf dem Weg nach Hause
Der Frühling ist da, zumindest auf dem Kalender. Diese Schneeammern befinden sich auf dem Nachhauseweg in ihre Brutgebiete nach Nordeuropa. Die Vögel wurden am Deich bei Bensersiel von Jutta Funda aus Holtgast fotografiert, als sie im Treibsel (Teek), das die Nordsee an die Deiche gespült hat, in ständiger Bewegung nach Nahrung suchten. Jutta leitete zusammen mit ihrem Mann Hans-Georg von 1991 bis 2011 das „Naturkundehaus“ in Bensersiel (das heutige „Wattenhus“) und führte ungezählte Touristen in die Geheimnisse des Wattenmeeres ein.
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Überführung der „Norwegian Bliss – keine Glückseligkeit für die Ems

Nein, kein Plattenbau. Außenkabinen des Kreuzfahrtschiffes „Norwegian Bliss“, Ems, 14. März 2018. Foto (C): Eilert Voß
Am 14. März 2018 ging die Glückseligkeit die Ems runter. Gemeint ist der neue Musikdampfer „Norwegian Bliss“ (übersetzt „Norwegische Glückseligkeit“), der auf der binnenländischen Meyer Werft in Papenburg gebaut wurde. Bereedert wird das Schiff von der Norwegian Cruise Line. Ab Sommer 2018 soll das Kreuzfahrtschiff zu „eindrucksvollen Kreuzfahrten nach Alaska und in die Karibik“ aufbrechen. Die Presse berichtet wieder nur sehr einseitig über das Spektakel und ließ den geschundenen Fluss außer acht.
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Tourismusbörse Berlin: „Weltnaturerbe“ Wattenmeer wird beworben und verhökert

„…vermitteln unseren Besuchern ein klares Bild von der Region, dem einzigartigen Naturerlebnis und dem globalen Wert des Wattenmeeres.“ Erholung in Bensersiel/LK Wittmund, Erholungszone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“, Sommer 2017. Foto (C): Eilert Voß
Paradigmenwechsel seit vielen Jahren: Die Wattenmeer-Vermarktung auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin statt des Wattenmeer-Naturschutzes läuft auf Hochtouren (siehe Pressemitteilung des trilateralen Wattenmeersekretariats ganz unten). Seit der Einrichtung des „Weltnaturerbes“ für das Wattenmeer im Jahr 2009 mit Hilfe des ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsministers und langjährigen Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission (2002 bis 2014) Walter Hirche (FDP) wird der Massentourismus zum Schaden des Großschutzgebietes Nationalpark weiter angeheizt und dreist als „nachhaltige Tourismusstrategie“ verhökert. In und an diesem Naturraum Nationalpark Wattenmeer gibt es bereits millionenfache Tourismusübernachtungen im Jahr, am Festland und auf den Inseln, auf den das Welterbeetikett nachträglich umsatzfördernd aufgeklebt wurde. Vor diesem Welterbe-Etikettenschwindel und der Entwicklung hatte nur, und zwar nur, der Wattenrat Ostfriesland vor der Einrichtung gewarnt. Die Naturschutzverbände hatten sich damals vor Begeisterung überschlagen.
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Güllesauereien: Geht endlich in die Luft und bestraft sie!

11. Febr. 2018: Gülle auf gefrorenem und wassergesättigtem Boden, Oldersumer Hammrich/LK Leer, Nähe Fehntjer Tief, Foto (C): Eilert Voß
Am 13. März 2018 berichtet der Ostfriesische Kurier aus Norden/LK Aurich über ein „rätselhaftes Fischsterben“ in Wirdum im Landkreis Aurich. Das Rätsel ist aber schnell gelöst, wenn man die Berichterstattung liest: „Es wurden hohe Nährstoffeinträge an einem Zufluss in das Hafenbecken festgestellt. Diese stammen von diversen Einleitungsstellen.“ Und dann kam man schnell auf die Gülle – wer hätte das gedacht – die im Februar bei gefrorenen und wassergesättigten Böden verbotenerweise in ganz Ostfriesland und „umzu“ ausgebracht und anschließen nach dem Regen der letzten Tage in die Oberflächengewässer abgeschwemmt wurde. Das Desaster war also vorhersehbar, daran ist nichts Rätselhaftes. Der Wattenrat hatte bereits am 10. Februar 2018 auf die absehbaren Folgen dieser Gülleausbringung öffentlich hingewiesen, die Lokalpresse und die Staatsanwaltschaft Aurich waren im Verteiler, Reaktionen: null!
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Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven jetzt Partnerbörse?
Was hat das nachfolgende „Netzwerk“-Geschwurbel (Seilschaften?) von Tourismusorganisationen und Gastronomen („Nationalparkpartner“) noch mit dem Naturschutz im Großschutzgebiet Nationalpark Wattenmeer zu tun? Es geht wieder einmal nur um die Vermarktung des Schutzgebietes mit Hilfe des geschmeidigen Nationalparkleiters Südbeck. Das „Biosphärenreservat“ (was für ein Wortungetüm!) ist nach dem „Weltnaturerbe“ noch ein Etikett auf dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Biosphärenreservate haben eigentlich eine ganze andere Aufgabe als ein Nationalpark: Im Biosphärenreservat geht es nicht um den Natur- und Artenschutz im engeren Sinn, sondern darum, insbesondere den Menschen als Bestandteil der Biosphäre in den Vordergrund zu stellen.
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Eisige Zeiten

Vereistes Watt vor Ostbense/LK Witmund. Im Hintergrund die Insel Spiekeroog, 01. März 2018, Foto (C): Manfred Knake
Kalt ist es derzeit, nicht nur an der ostfriesischen Küste. Bei Temperaturen von bis zu minus 10 Grad Celsius weht ein eisiger und beißender Ostwind. Das Watt ist vereist.
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Die GroKo-Verhandlungen und der Naturschutz: politische Plattitüden
Ein Mitarbeiter der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) hat es sich angetan, den Koalitionsvertrag der evtl. bevorstehenden Großen Koalition aus CDU und SPD (der „drohenden“, wie Kritiker sagen) akribisch durchzulesen, 177 Seiten, nicht selten eine Zumutung. Zum Naturschutz liest man Plattitüden, wer hätte anderes erwartet. Der Naturschutzpart trägt die Handschrift des neuen niedersächsischen Umweltministers, ex-Wirtschaftsminister, Olaf Lies (SPD), der bei den GroKo-Verhandlungen mitverhandelt hat. Olaf Lies hatten wir auf den Wattenrat-Seiten schon häufiger auf dem Schirm, zuletzt als Laufburschen der Windenergiewirtschaft und erneut ganz unten nach dem EGE-Beitrag. Fazit: Wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht. Mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde haben wird den Text von der EGE-Webseite vom Februar 2018 übernommen:
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