Eigentlich müssten um die Offshore-Baustellen der Wind“parks“ in der Nordsee Greenpeace-Schlauchboote kreisen und sich Aktivisten an die Fundamente ketten. Denn eigentlich und angeblich „kämpft“ Greenpeace seit Jahren spendenwirksam für den Erhalt des stark bedrohten Kleinen Tümmlers oder Schweinswals, aber nur, wenn es um die Bedrohung durch die Fischerei geht. Die „Energiewende“ mit der Industrialisierung der Nordsee mit gigantischen Windkraftwerken führt offenbar zu Wahrnehmungsstörungen nicht nur bei Greenpeace, sondern auch bei den Naturschutzorganisationen wie WWF, BUND oder NABU, um nur einige zu nennen:
In der vergangenen Woche tagten in Brighton/UK die Teilnehmer von ASCOBANS, des Abkommens zum Schutz von Kleinwalen (Engagement on the Conservation of Small Cetaceans of the Baltic, North East Atlantic, Irish and North Sea). Die deutschen Umweltverbände und Greenpeace empörten sich über das Ergebnis der Tagung in einer gemeinsamen Presseerklärung vom 22. Okt. 2012.









