
Mantelmöwe im Spülsaum, Petkum/Ems – Archivfoto: Eilert Voß/Wattenrat
In einigen Teilen Deutschlands breitet sich seit September 2025 die sog. Vogelgrippe (HPAI=hochpathogene Aviäre Influenza) aus. Sie wurde in Geflügelbetrieben und bei wildlebenden Vögeln wie Wildgänsen und nun auch bei Kranichen festgestellt. In der Öffentlichkeit und bei schlampiger Medienrecherche können die Zugvögel, die einen Jahreslebensraum von Sibirien über Skandinavien bis nach West-, Südeuropa und Afrika haben, in Misskredit gebracht werden. Das Virus wird zwar durch Zugvögel übertragen, kann seinen Ursprung aber gerade in Geflügelmast- oder Zuchtbetrieben haben. Mit ausgebrachtem virenbelasteten Vogelkot, Gülle sowie Federstäuben, die über die Entlüftung ins Freie gelangen, kommen Wildvögel in Kontakt und verbreiten so das Virus. LKW-Fahrer und Angestellte in den Geflügelställen können das Virus durch mangelnde Schutzkleidungshygiene ebenfalls weiterverbreiten. Weiterlesen








