Schlagwort-Archiv: Wattenrat

Aufbruch in die Arktis: Weißwangengänse verlassen das Wattenmeer

Arktische wildlebend Gänse befinden sich derzeit auf dem Heimzug aus ihren Überwinterungsgebieten in den küstennahen Gebieten Norddeutschland in Richtung ihrer Brutgebiete in Nordeuropa oder Sibirien. In einem Forschungsprojekt von Wetlands and Waterbird Research IWWR (Verden) und des Forschungs- und Technologiezentrums FTZ der Universität Kiel (Büsum) wurden dazu 10 Weißwangengänse (=Nonnengänse, engl. Barnacle Geese) besendert. Hier die Pressemitteilung der Vogelforscher vom 03. Mai 2026: Weiterlesen

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Butter bei die Fische: „Willkommen im Timmy-Land, dem Land der Verrückten und Heuchler!“

Von den NachDenkSeiten, wo das Spektakel um den moribunden Buckelwal „Timmy“ treffend glossiert wurde: Willkommen im Timmy-Land, dem Land der Verrückten und Heuchler!
23. April 2026 um 12:00 Ein Artikel von: Jens Berger

Ganz Deutschland hält seit einem Monat den Atem an! Ein verwirrter kranker Buckelwal hat sich – trotz hoher Umfragewerte der AfD – an die flachen Ostseestrände Mecklenburg-Vorpommerns gewagt, und seitdem sind unsere Medien und anscheinend auch viele unserer Mitbürger aus dem Häuschen. Timmy soll leben! Rettet Timmy! Weiterlesen

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Nicht nur an der Ems: „Hohe Raten angeschossener Vögel als Folge der Wasservogeljagd“

Nicht nur an der Ems werden Wasservögel illegal getötet oder „nur“ angeschossen, und das immer noch mit der verbotenen giftigen bleihaltigen Schrotmunition! Das Problem ist seit Jahren bekannt, nur ändert sich nichts. Die Landesjägerschaft in Niedersachsen (LJN) darf sich „anerkannter Naturschutzverband“ nennen. Die Selbstdarstellung der Jägerschaft in der Öffentlichkeit weicht erheblich von den tatsächlichen Zuständen ab, nicht nur bei der Wasservogeljagd. Als Ergänzung zur illegalen Blässgansbejagung im EU-Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet Unterems geben wir die nachfolgende aktuelle Veröffentlichung von blessgans.de zur Kenntnis: Weiterlesen

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Illegale Blässgansjagd im EU-Vogelschutzgebiet: Nordwest Zeitung zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens

Am 24. April 2026 berichtete die Nordwest Zeitung aus Oldenburg über den illegalen Abschuss von nicht jagdbaren Blässgänsen im EU-Vogelschutzgebiet an der Unterems im Landkreis Leer. Ein Wattenratmitarbeiter hatte das zur Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Aurich gebracht. Nordwest Zeitung, 24. April 2026: Keine Jagdzeit festgelegt: Vorwurf der Wilderei greift nicht
Im Naturschutzgebiet wird auf arktische Gänse geschossen. Naturschützer stellen Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft Aurich legt den Vorwurf der Wilderei ad acta – mit einer interessanten Begründung. Weiterlesen

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Windkraftschrott: iIlegale Entsorgung – Unternehmer sitzt in U-Haft

Im Mai 2025 berichteten wir bereits über die illegale Entsorgung von Windkraftschrott durch eine deutsche Firma in Tschechien. Nun sitzt der Inhaber Michael Roth des Recylingbetriebes „Roth International GmbH“ aus Weiden und Schwandorf (Bayern), gegründet 2013, in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet auf illegale Verbringung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle, Verstöße gegen deutsches und EU-Abfallrecht. Deponiert wurden nicht nur schwer reyclebare Balsa-Epoxidharzlaminate von Windkraftrotoren, sondern auch giftige Batterieabfälle. Inzwischen wurde bekannt, dass diese nicht unbedenklichen Abfälle auch in Polen entsorgt worden sein sollen. Weiterlesen

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Ein ikonisches Foto aus dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Energiewende verdrängt Naturschutz

Gesehen und fotografiert im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zwischen Bensersiel und Dornumersiel, ein ikonisches Foto, das den Niedergang des Naturschutzes im Lande symbolisch zeigt. Ein Solarpaneel zum Betrieb eines Elektrozaunes, der Deichschafe vom Betreten der angrenzenden Ruhezone (strengste Schutzzone) abhalten soll, verdeckt das abblätternde und verblasste Hinweisschild auf den Nationalpark. Auch so lässt sich das Foto interpretieren: Die „Energiewende“ hat den lästigen Naturschutz, politisch gewollt, in den Hintergrund verdrängt und marode werden lassen. Weiterlesen

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TenneT verlegt Offshore Seekabel: „Energiewende“ im EU-Vogelschutzgebiet V63 und im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer:

Die „Energiewende“ und ihre Auswirkungen auf die Biodiversität ist deutlich sichtbar im EU-Vogelschutzgebiet V63, Ostfriesische Seemarsch von Norden bis Esens, das direkt an den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer („Weltnaturerbe“) angrenzt, getrennt durch den Seedeich“. Im Teilbereich des Vogelschutzgebietes zwischen Dornumersiel und Neßmersiel (Landkreis Aurich) wurde inzwischen eine riesige Baustelle für die Anlandung von Windkraft-Offshore Seekabeln eingerichtet. Auf nationaler Ebene ist das Vogelschutzgebiet V63 in diesem Bereich durch das Landschaftsschutzgebiet (LSG AUR 029) gesichert, auf dem Papier. Im Watt und auf der Ostspitze der gegenüberliegende Insel Baltrum (im Nationalpark) liegt ebenfalls eine große Anlandungsbaustelle. Die Baumaßnahme, die 2024 begann und bis 2030 dauern soll, wird vom Übertragungsnetzbetreiber und Stromnetzinvestor TenneT durchgeführt. Weiterlesen

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Jagd im Landkreis Leer: nicht nachvollziehbare Jagdzeitenverlängerungen für Gänse und Rabenvögel

Eigentlich, aber nur eigentlich, endet in Niedersachsen die Jagdzeit auf Graugänse außerhalb von EU-Vogelschutzgebieten am 15. Januar, die auf Rabenkrähen am 20. Februar und auf Elstern am 28. Februar jeden Jahres. Im Landkreis Leer wurde das mal wieder anders gehandhabt. Hier erhielten die Jägerschaft 2026 auf Antrag eine Jagdzeitenverlängerung bis zum 30. März. Auf Wattenrat-Anfrage, warum das so ist, kam u.a. diese dürre Antwort aus dem Landkreis Leer: Weiterlesen

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Mit Wind und Sonne unabhängig vom Öl? Auch Windkraftanlagen laufen ohne Schmierstoffe nicht

Auch Windkraftanlagen benötigen im wahrsten Sinne des Wortes zum reibungslosen Betrieb Schmierstoffe. Die Suchmaschinen listen eine Fülle von Links zum erheblichen Schmierstoffverbrauch auf. Windkraftanlagen mit Getriebe benötigen spezielles Getriebeöl, die Rotorbremse wird mit Hydrauliköl geschmiert, Weiterlesen

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Hamburg: Wolf verirrt sich in Einkaufszentrum und verletzt Frau

Ein junger Wolf hatte sich in einem Hamburger Einkaufsviertel verirrt und fand nicht mehr heraus. Als er immer wieder gegen eine Glasscheibe lief, versuchte eine Frau, ihn ins Freie zu geleiten, das ging schief. Der verängstigte Wolf schnappte in seiner Stresssituation nach der Frau und verletzte sie leicht im Gesicht. Die Frau wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Wolf entkam zunächst und wurde später in der Dunkelheit von Polizisten mit einer Schlinge aus der Alster gezogen und in einen Tierpark verbracht. Weiterlesen

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