Zunahme von Stürmen und Sturmfluten? Keine Panik!

Sturmflut November 2007, Bensersiel, Hafen – Foto (C): Manfred Knake

Wer den alarmistischen Presseberichten zur angeblichen Zunahme von Stürmen in der Nord- und Ostsee oder gar der Zunahme von Sturmfluten Glauben schenkt, kann beruhigt werden. Da ist nichts dran! Die Daten der Forschungsstationen FINO-1 in der Nordsee und FINO-2 in der Ostsee lassen keine Zunahme erkennen, im Gegenteil. Abgesehen vom „Ausreißer“ des Sturmtiefs „Herward“ am 27. Okt. 2017 geht der Trend eher abwärts.
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Ohne Windkraft kein Wind

Der nachfolgende Beitrag erschien im Februar 2018 auf der WebSeite der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE)  unter dem Titel „Wolkenkuckucksheim“. Mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde übernimmt der Wattenrat die Veröffentlichung im Wortlaut:

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„Windenergie = Klimaschutz = Artenschutz“ Fragezeichen

Eine von abertausenden toten Fledermäusen durch Windkraftanlagen in Deutschland:  Windpark Utgast, LK Wittmund/NDS, 2014, Foto (C): Manfred Knake

Der Glaubenssatz „Windenergie = Klimaschutz = Artenschutz“ war Teil des Eingangsstatements einer Mitarbeiterin des Bundesverbandes Windenergie (BWE) auf der Fachtagung der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (Norddeutsche Naturschutzakademie, NNA) mit dem Titel „Artenschutz und Windenergie“, die am 30. Januar 2018 stattfand. Vor etwa 200 Teilnehmern aus Naturschutzverbänden, der Windenergiewirtschaft, aus Planungsbüros und Behörden referierte auch Dipl. Ing. Wilhelm Breuer, Mitarbeiter des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Breuer ist ein bundesweit bekannter Sachverständiger für Naturschutzfragen. Sein Thema: „Bundesweiter Katalog von Vermeidungsmaßnahmen bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen“, Auszug:

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Windenergie: von Uhus und Gutachtern

Uhu, Foto (C): Stefan Brücher, EGE

Johann Friedrich Naumann hat sich als Ornithologe und Begründer der wissenschaftlichen Vogelkunde in Europa einen Namen gemacht. Die Europäische Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) hat sich einen Namen im Eulenschutz gemacht. Die nachfolgenden Beiträge haben wir mit freundlicher Genehmigung von der WebSeite der EGE übernommen:

Was Naumann heutigen Gutachtern voraus hat – Januar 2018

Manche Gutachter, die vielleicht Biologie studiert haben mögen und für die Windenergiewirtschaft tätig sind, sind bemüht, die Kollisionsgefahr für Uhus an Windenergieanlagen zu verharmlosen. Uhus flögen doch gar nicht so hoch, heißt es. Dabei wusste schon Johann Friedrich Naumann (1780-1857): „Des Abends (…) schwingt (er) sich dann auch zuweilen sehr hoch in die Luft.“ Naumann gilt als Begründer der Vogelkunde in Mitteleuropa. Weiterlesen

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Gülle: und wieder Abfallbeseitigung bei Frost

Eindeutig kein angetauter Boden: Gülleausbringung am Emsdeich bei Rorichum/LK Leer, zwei Graugänse schauen zu, 08. Febr. 2018, Foto (C): Eilert Voß

Endlich wurde es Winter in Ostfriesland und „umzu“; nach monatelangem Dauerregen schien endlich Anfang Februar wieder die Sonne und es fror tagelang bis zu minus 8 Grad Celsius. Die wassergesättigten und aufgeweichten Böden wurden so steinhart. Das lockte nicht nur Spaziergänger nach draußen, auch viele Bauern nutzten den nun hartgefrorenen Boden, um ihre im Winter angesammelte Güllefracht loszuwerden, bei Tag und in der Dunkelheit. Sogar große Tankfahrzeuge aus den Nachbarregionen waren unterwegs, um die „geballte Gülleladung“ auf kleinere Fahrzeuge zur Verteilung umzuladen.

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Wolf bei Kirchborgum/LK Leer gesehen

07. Februar 2018: Wolf bei Kirchborgum an der Ems, LK Leer, Foto: Tanja Spekker (mit freundlicher Genehmigung)

Dieser Jungwolf  lief am 07. Februar 2018 über die Weiden und über einen zugefrorenen Graben bei Kirchborgum an der Ems in der Nähe der Stadt Weener im Landkreis Leer. Unerfahrene Jungwölfe laufen auch durch Ortschaften und sind dann ungefährlich, wenn man sich distanziert verhält, sie nicht anlockt oder gar füttert. Jungwölfe begeben sich nach der Trennung von ihrem Familienrudel auf Wanderschaft. Bei erfolgreicher Partnersuche gründen sie ein neues Rudel.

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Juist: „Blühwiesen“ und „Fallobstbereiche“ als Kompensation für die Seebrücke

Juist: ein Teil der Seebrücke, davor ziehende Knutts – Foto (C): Eilert Voß

In jedem Kleinkleckersdorf gibt es einen Bau- und Umweltausschuss im Rat der Gemeinde, der aber oft den Namen nicht verdient. Da ist meistens mehr Bau als Umwelt drin. Und wenn Kommunalpolitiker das Wort „Naturschutz“ in den Mund nehmen, sollte man in der Regel ganz genau hinhören. Beispiele gibt es genug: Windparkeignungsgebiete in wertvollen und damit ungeeigneten Landschaftsteilen, deren Flächen von eben diesen Bau- und Umweltausschüssen vorbereitet wurden und werden. Ostfriesland wurde durch Gemeinderatsbeschlüsse mit der Windkraft entstellt. Oder die berühmt-berüchtigte Umgehungsstraße in Bensersiel/Stadt Esens in einem Europäischen Vogelschutzgebiet, die ebenfalls vom Bau- und Umweltausschuss durchgewunken wurde, trotz vorheriger mahnender Hinweise auf Rechtswidrigkeit der Planungen und des Baus. Und das Schärfste in dieser Sache: Der Vorsitzende des damaligen Ausschusses der Stadt Esens war und ist NABU-Kreisvorsitzender.

Aktuell hat der Bau- und Umweltausschuss auf der Insel Juist, eine Gemeinde im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“, seine „Kompetenz“ bewiesen, eine echte Posse, aber nicht zum Lachen: Weiterlesen

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Wasservogeljagd an der Ems: Gänsewachtprotokoll 2017/2018 liegt vor

Eine von vielen: flügelverletzte und flugunfähige Blässgans an der Ems (im Hintergrund das Schutzgebietsschild) – Foto (C): Eilert Voß

Seit Jahren steht unser Mitarbeiter Eilert Voß ab dem 01. November, wenn die Gänsejagd beginnt, am Petkumer Siel an der Ems auf „Gänsewacht“, bis zum Ende der Saison am 15. Januar, bei jedem Wetter. Mit starkem Teleobjektiv und Fernglas beobachtet er das dortige Jagdgeschehen im „Petkumer Deichvorland“, Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes, zumindest auf dem Papier. Mitstreiter aus der Region unterstützen ihn.

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Historisches Dampfschiff „Prinz Heinrich“ wieder einsatzbereit

Die „Prinz Heinrich“ auf der Ems bei Ditzum, 25. Jan. 2018 – Foto (C): Eilert Voß

Nun ist sie fertig und dampft wieder. Das Dampfschiff „Prinz Heinrich“, 1909 auf der Meyer Werft gebaut, wurde in jahrelanger akribischer Restaurationsarbeit wieder fit gemacht. Viele ehrenamtliche Helfer des Vereins „Traditionsschiff Prinz Heinrich e.V.“ haben sich um den Erhalt des Schiffes verdient gemacht und ungezählte Arbeitsstunden geleistet. Am 25. Januar lief sie auf einer Erprobungsfahrt vom Leeraner Hafen in Richtung Emden aus.

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Windkraft: unzureichende Entfernung der Altfundamente – Panorama3 berichtet- Landkreise Aurich und Wittmund kreativ mit der Wahrheit

Windpark Utgast, LK Wittmund/NDS: Bagger mit Betonmeißel entfernt Fundament einer Tacke-TW 600-Altanlage, Oktober 2017 – Foto (C:) Manfred Knake

Am Dienstag, 23. Januar 2018, berichtete das NDR-Fernsehen auf dem Programmplatz Panorama3 über die nur unzureichende und damit eigentlich gesetzwidrige Entfernung von Betonfundamenten von Windkraft-Altanlagen: „Rückbau bei Windrädern oft mangelhaft“. Der ursprünglich darin auch vorgesehene Beitrag aus dem gerade repowerten Windpark Utgast und der „Zeiger“-Mühle im Landkreis Wittmund/NDS wurde allerdings „aus redaktionellen Gründen“, so die Mail eines Mitarbeiters der Panorama3 – Redaktion (Zeitgeschehen / Abt. Innenpolitik) vom 19. Januar, gestrichen. Gedreht wurde in Utgast und am Altfundament der „Zeiger“-Mühle in Oldendorf/Bensersiel mit Wattenrat-Mitarbeiter Manfred Knake im November 2017. Weiterlesen

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