Schlagwort-Archive: Massentourismus

Strandbrüter – Opfer des Massentourismus

Strandbrütende Vogelarten waren nicht immer vom Aussterben bedroht. Natürliche Feinde der Bodenbrüter sind Springfluten oder Möwen, die die entdeckten Nester plündern können, aber damit konnten die Arten überleben. Dazu kommt nun der Mensch in Massen. Der Massentourismus an der Ostfriesischen Küste im „Weltnaturerbe“ und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, zum größten Teil auch EU-Vogelschutzgebiet, fordert seine Opfer. Die kleinen, unscheinbaren und kaum bekannten Seeregenpfeifer, Sandregenpfeifer und Zwergseeschwalben sind die Leidtragenden der millionenfachen Tourismusübernachtungen vor allem auf den Inseln. Nicht nur ahnungslose Spaziergänger, auch freilaufende Hunde, Lenkdrachen und Strandsportarten tun das Übrige, um diese Vogelarten von ihren Nestern zu vertreiben. Es reichen schon kurze Störungen, durch die die Brutvögel die Nester verlassen, ein Zustand, der für ein „Weltnaturerbe“ unannehmbar ist. Die Hilflosigkeit der Nationalparkverwaltung und der Naturschutzorganisation „Mellumrat e.V.“ beim „Strandbrüterschutz“, der eigentlich keiner mehr ist, wird mit der nachfolgenden Pressemitteilung der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven dokumentiert. Weiterlesen

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Tourismusbörse Berlin: „Weltnaturerbe“ Wattenmeer wird beworben und verhökert

Paradigmenwechsel seit vielen Jahren: Die Wattenmeer-Vermarktung statt Wattenmeer-Naturschutz auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin läuft auf Hochtouren (siehe Pressemitteilung des trilateralen Wattenmeersekretariats ganz unten). Seit der Einrichtung des „Weltnaturerbes“ für das Wattenmeer im Jahr 2009 mit Hilfe des ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsministers und langjährigen Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission (2002 bis 2014) Walter Hirche (FDP) wird der Massentourismus zum Schaden des Großschutzgebietes Nationalpark weiter angeheizt und dreist als „nachhaltige Tourismusstrategie“ verhökert. In und an diesem Naturraum Nationalpark Wattenmeer gibt es bereits millionenfache Tourismusübernachtungen im Jahr, am Festland und auf den Inseln, auf die das Welterbeetikett nachträglich umsatzfördernd aufgeklebt wurde. Weiterlesen

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Acht Jahre „Weltnaturerbe“ Wattenmeer – Kinderkram?

Das UNESCO-“Weltnaturerbe“ Wattenmeer wird acht Jahre alt. Die UNESCO verleiht den Titel Weltnaturerbe für Regionen, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit weltweite Bedeutung haben. Der Vorschlag für diesen Titel wird bei der UNESCO von dem Staat eingereicht, in dem sich die besondere … Weiterlesen

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Wir sind dann mal weg: weniger Rast- und Brutvögel im Watt

Gestern und heute wurde in einigen Küstenzeitungen der nachfolgende Bericht veröffentlicht:

02. Juli/03. Juli 2015:
Weniger Rastvögel im Watt
Wilhelmshaven – Das Wattenmeersekretariat veröffentlichte einen Bericht über die Entwicklung der Rastvogelzahlen im Wattenmeer. Insgesamt werden 33 Arten überwacht. Dabei zeigt sich: Die Zahlen von 14 Arten nehmen ab, bei 13 Arten zeigen sie keine Veränderung und bei sechs Arten nehmen sie zu. Weiterlesen

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Regenpfeifer: die letzten ihrer Art im „Weltnaturerbe“

Sand- und Seeregenpfeifer waren ehemals häufig anzutreffende Brutvögel an der Wattenküste. Das ist vorbei, inzwischen sind sie in Deutschland akut vom Aussterben bedroht, obwohl es ausreichend geeignete Brutareale z.B.  im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ gibt. Diese beide Regenpfeiferarten brüten … Weiterlesen

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„Weltnaturerbe“ Wattenmeer: Niedersächsischer Landtag beschließt weitere Tourismusförderung

Eigentlich ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ein Großschutzgebiet für Tiere und Pflanzen, er unterliegt dem Schutzregime der FFH- und EU-Vogelschutzrichtlinie und ist als „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung“ von der Ramsar-Konvention geschützt. In Wirklichkeit ist der Nationalpark nur ein Werbeetikett für den … Weiterlesen

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Sandstrand für Vögel: Sandregenpfeifer am Leyhörn

Massentourismus und Naturschutz vertragen sich nicht, auch nicht in einem „Weltnaturerbe“ wie dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Ein Opfer des ungezügelten Tourismus ist der Sandregenpfeifer, ein kleiner und unscheinbarer Watvogel, der bevorzugt an Stränden brütet. Und die sind nun mal besetzt … Weiterlesen

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„Welt(w)erbe“-Etikett Wattenmeer: Vermarktung mit „Naturtourismus“

Bis vor kurzem war es der „Sanfte Tourismus“, der durch die Gazetten geisterte und dem knallharten Massentourismus einen „weichen“ Anstrich geben sollte, nun ist es der „Naturtourismus“: Nach 24 Jahren Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (eingerichtet 1986) tritt nun genau das ein, … Weiterlesen

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