Schlagwort-Archive: Nationalpark Wattenmeer

„Wattenmeerforum“ (Wadden Sea Forum) ist Geschichte

Das 2002 gegründete „Wattenmeerforum“ (Wadden Sea Forum) ist Geschichte. „Die Organisation musste wegen fehlender finanzieller Unterstützung liquidiert werden“, äußerte sich der 2. Vorsitzende und Landwirt Erich Hinrichs in der Regionalpresse. Die letzte Mitgliederversammlung stimmte mehrheitlich für eine Auflösung des WSF zum 31. Dezember 2023. Weiterlesen

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Das Ende des Krabbenbrötchens? Nachhaltige Krabbenfischerei oder bedrucktes EU-Papier?

Ein Brötchen mit Krabbenfleisch gehört zum Muss in einem Nordseeurlaub. Das könnte sich bald ändern, oder auch nicht. Nun solle Schluss sein mit dem Krabbenfischen (Garnelen) in Meeresschutzgebieten, zu denen auch die Wattenmeer-Nationalparke als Natura-2000-Gbebiete gehören, hieß es zunächst von der EU-Kommission in Brüssel. Weiterlesen

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Windkraftanlagen auch auf Langeoog und Spiekeroog?

Windkraftanlagen auch auf Langeoog und Spiekeroog? Banal denkt man und fatal handeln wollen auch die Klimabewegten auf der Nachbarinsel Spiekeroog. Die Akteure: der Schulleiter der Hermann-Lietz-Schule, FlorianFock, und Inselbürgermeister Patrick Köster. Am 11. Februar 2023 zogen diese Insulaner in der Lokalzeitung nach: Weiterlesen

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14. internationale Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven: wieder heiße Klimaluft

Sie schützen mal wieder das Wattenmeer. Vom 28. – 30. November fand in Wilhelmshaven die 14. internationale Wattenmeerkonferenz der Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland und Niederlande auf Ministerebene statt. Es ging vordringlich um „Klimaschutz“ „Klimagase“, „Klimakrise“, „Meeresspiegelanstieg“ und, ja tatsächlich, auch um die „Biodiversitätskrise“, ohne allerdings näher darauf einzugehen, wer diese verursacht. Weiterlesen

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Umgefallen: Niedersachsen unterstützt Erdgasförderung aus den Wattenbereichen

Nun also doch. Noch im Herbst 2021 schloss die Niedersächsische Landesregierung die Erdgasförderung im Nationalpark Wattenmeer kategorisch aus: Pressemitteilung Niedersächsische Staatskanzlei vom 13. Dez. 2021: „Die Landesregierung hat in ihrer (heutigen) Sitzung beschlossen, eine Gesetzesänderung des Wattenmeergesetzes in die Verbandsbeteiligung zu geben. Auch das Niedersächsische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz soll geändert werden. Ziel der Gesetzesnovelle des Wattenmeergesetzes ist es, die Öl- und Gasförderung im Niedersächsischen Wattenmeer ein für allemal auszuschließen. […]“ Jetzt die Rolle rückwärts: Weiterlesen

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Kitesurfer als winterliche Vogelscheuchen in der Leybucht – arktische Gänse werden ständig gestört

Gestern klingelte im Wattenrat-Büro das Telefon: Mehrere Kitesurfer würden in der Leybucht westlich der Stadt Norden bei starkem Wind ihren Sport ausüben, die futtersuchenden arktischen Rastgänse auf den angrenzenden Salzwiesen würden dadurch ständig kräftezehrend umhergescheucht. Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, sind die Gänse auf störungsfreie Areale angewiesen, um sich ihre Fettreserven für den langen Rückflug in die arktischen Brutgebiete anzufressen. Weiterlesen

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Verein Jordsand: Geplante Schlickverklappung vor Scharhörn gefährdet gesamten Nationalpark Wattenmeer

Pressemitteilung des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. vom 20. Nov. 2020: Geplante Schlickverklappung vor Scharhörn gefährdet gesamten Nationalpark Wattenmeer Die Hamburger Hafenbehörde HPA plant die Verklappung von belastetem Hafenschlick vor der Insel Scharhörn im UNESCO-Weltnaturerbe … Weiterlesen

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Feuerwerk im und am Nationalpark Wattenmeer: zaghafter Bewusstseinswandel

Na, wer hat´s „erfunden“? Der Wattenrat, wer sonst. Die Rede ist von der Kritik am jährlichen Geböller zu Silvester und zu anderen Zeiten an der Küste, stets verbunden mit dem großräumigen Vertreiben von Rast- oder auch Brutvögeln im oder am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Der Wattenrat weist seit Jahren auf diese Unsitte hin, die, legt man den Maßstab des Bundesnaturschutzgesetzes eng an, eigentlich ohnehin verboten ist. Weiterlesen

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1. Deutsche Inselkonferenz: außer Spesen nichts gewesen – Inseln als ´Testlabor für Lösung von Zukunftsfragen´?

Am 26. April 2019 ging auf Helgoland die 1. Deutsche Inselkonferenz, neudeutsch -ganz im ernst- „Green Island Conference Germany“, ohne eine Resolution zu Ende. Die Inselbürgermeister der Ostsee hatten nicht teilgenommen. Die Agentur dpa verbreitet am 25. April eine Meldung, in der der schleswig-holsteinische Umweltminister Albrecht (B90/Die Grünen) die Inseln als „Testlabor für Lösung von Zukunftsfragen“ bezeichnete. Die Inseln in Nord- und Ostsee seien „ein Brennglas der Herausforderungen im ländlichen Raum insgesamt“. Dort sei „Wirtschaften im Einklang mit der Natur schwieriger zu gewährleisten als an Land“. Der steigende Meeresspiegel und der Umgang mit der Meeresvermüllung war ebenfalls Thema. Sorgen bereiten den Inselbürgermeistern zudem der knappe Wohnraum und die hohen Stromkosten durch die Zwangsabgabe aus dem Erneuerbare Energien Gesetz. Sie forderten eine Befreiung von der EEG-Umlage, um „Standortnachteile“ auszugleichen. Weiterlesen

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Tourismusbörse Berlin: „Weltnaturerbe“ Wattenmeer wird beworben und verhökert

Paradigmenwechsel seit vielen Jahren: Die Wattenmeer-Vermarktung statt Wattenmeer-Naturschutz auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin läuft auf Hochtouren (siehe Pressemitteilung des trilateralen Wattenmeersekretariats ganz unten). Seit der Einrichtung des „Weltnaturerbes“ für das Wattenmeer im Jahr 2009 mit Hilfe des ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsministers und langjährigen Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission (2002 bis 2014) Walter Hirche (FDP) wird der Massentourismus zum Schaden des Großschutzgebietes Nationalpark weiter angeheizt und dreist als „nachhaltige Tourismusstrategie“ verhökert. In und an diesem Naturraum Nationalpark Wattenmeer gibt es bereits millionenfache Tourismusübernachtungen im Jahr, am Festland und auf den Inseln, auf die das Welterbeetikett nachträglich umsatzfördernd aufgeklebt wurde. Weiterlesen

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