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Seehunde: Fischereifunktionär fordert Wiedereinführung der Jagd
Aus dem medialen Sommerloch kommt die Meldung, dass sich der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, unterstützt vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein, für einen Abschuss von Seehunden ausgesprochen hat. Der Bestand sei „zu groß“ und „15 000 Seehunde in Deutschland reichten“, meinte der Fischereifunktionär Marckwardt. Das Problem ist aber nicht der Seehund, sondern die Industriefischerei. Der Seehund wurde durch die gnadenlose Jagd als Konkurrent der Fischerei schon einmal im Wattenmeer fast ausgerottet, erst Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Jagd in Deutschland eingestellt. Weiterlesen
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Munitionsaltlasten: Zündstoff im Nationalpark Wattenmeer
Im Juni berichtete der Wattenrat über die Unterwassersprengung einer 500kg-Luftmine an der Kachelotplate im Watt bei Memmert. Die Kacheloplate ist ein bekannter Liegeplatz von Seehunden und Kegelrobben. Hier werden die Jungen geboren und gesäugt. Vor der Sprengung dieser Luftmine vertrieb die Wasserschutzpolizei alle Seehunde von der Sandbank ins Wasser, dann wurde die Mine gesprengt. Angeblich, so die Presseberichterstattung, wurde kein Tier bei der Sprengung verletzt. Genau das ist wenig plausibel und daher kaum glaubhaft. Weiterlesen
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Bensersiel: Blechlemminge auf dem Nationalpark-Platz
Kaum scheint mal für ein paar Tage die Sonne mit angenehmen Temperaturen, zieht es Mensch an die Küste. Auf den Ostfriesischen Inseln locken der Strand und das Meer. Zurück zur Natur geht es aber nicht zu Fuß, sondern überwiegend mit dem Auto, und nicht nur mit einem, sondern mit abertausenden. Weiterlesen
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„Weltnaturerbe“ Wattenmeer in Norddeich: Hunde links, Drachen rechts
Hunde links, Drachen rechts. So sieht´s im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ in Norddeich im Landkreis Aurich aus, Erholung muss ja schließlich auch sein. Weiterlesen
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Klimaklempner
Im ostfriesischen Landkreis Wittmund soll nun gar „das Klima gemanaged“ werden, eine Lenkungsgruppe machte sich bereits ans Werk! Von einem dazu notwendigen „Wettermanager“ ist bisher nicht die Rede. Die Wittmunder müssten sich aber zunächst mit dem Wettermanagement beschäftigen, weil „Klima“ nichts anderes als das Ergebnis der statistischen Langzeit-Wetteraufzeichnung ist, denn erst das Wetter macht das Klima.
Wäre denn auch noch Platz für einen Wolkenschieber oder Wind- und Regenbeauftragten (vielleicht ein Regentänzer) im Landkreis, der die Sonnenscheindauer sowie die Luft- und Wassertemperaturen nach den Erwartungen der Tourismusindustrie regelt oder immer ausreichend Wind für die zahllosen Windturbinen an der Küste zuweist? Was nach Schildbürgern klingt, die den Sonnenschein in Säcken einfingen, um Licht ins fensterlose Rathaus zu bringen, verbirgt aber in Wirklichkeit handfeste Geschäftsinteressen, es geht wieder einmal ums Geld, zunächst um das Abgreifen der Steuergelder aus dem Förderprogramm „Kommunaler Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums. Und schnelles Geld, wenn es nichts kostet, lässt bekanntlich oft das Licht der Vernunft ausgehen.
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Kitesurfer im Wattenmeer: zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Kitesurfer in Schutzgebieten stören keine Vögel, sagen jedenfalls die Kiter. Die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven sieht jedoch sehr wohl „erhebliches“ Störungspotenzial, genehmigte aber trotzdem viele Flächen ausgerechnet in den eigentlich dafür verbotenen Zwischenzonen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer („Weltnaturerbe“) von Cuxhaven bis Emden und sieht das gar als „Lösung“ des Konfliktes an. Das ständige Auf und Ab der sich schnell bewegenden Drachensegel, verbunden mit Sprüngen und rasanten Wendungen der Kitesurfer, machen diese Sportgeräte für störungsempfindliche Vogelarten völlig unberechenbar, sie fliehen weiträumig, oft völlig unbemerkt von den Wassersportlern. Weiterlesen
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Toter Schweinswal am Emsufer
Im Deichvorland bei Jarßum an der Ems wurde ein toter Schweinswal (Kleiner Tümmler) von einem Mitarbeiter des Wattenrates gefunden. Die Detailansichten der Schwanzflosse, bzw. der Flanke im Kopfbereich zeigen sichtbare tiefe Einschnitte in die Haut. Das ist mit Verletzungen durch ein Fischernetz oder eine Reuse unter Wasser erklärbar, in die der Schweinswal geraten sein könnte. Da an der Ems kaum Netzteile von Fischern über Bord geworfen werden ist wohl davon auszugehen, dass das Tier nicht in einem sogenannten „Geisternetz“ umgekommen ist. Der Todeskampf wird für diesen Kleinwal unserer Küsten schrecklich gewesen sein. Weiterlesen
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„Energiewende“: Dr. Peter Ramsauer als umweltpolitischer Rumsauer
Ramsauer oder umweltpolitischer Rumsauer? Nach Wirtschaftsminister Philipp Rösler will nun auch Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) „Umweltauflagen“ außer Kraft setzen, sprich geltendes Recht brechen. Zitat: „Wer die Energiewende wolle, müsse auch bereit sein, mehr für Strom zu bezahlen.“ Die jetzt schon beträchtlichen Zusatzkosten für alle Stromkunden aus der Zwangsabgabe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes unterschlägt er; die Musik wurde zudem von der schwarz-gelben Koalition bestellt, nicht vom Stromkunden, der sie bezahlen muss!
Reuters, Mittwoch, 27. Juni 2012, 09:28 Uhr
Ramsauer: Für Energiewende Umweltauflagen aussetzen
Berlin (Reuters) – Verkehrsminister Peter Ramsauer plädiert dafür, für ein Vorantreiben der Energiewende Umweltauflagen auszusetzen.
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Wattenmeer, drei Jahre „UNESCO Weltnaturerbe“: Tourismusmarketing statt Naturschutz
Auch drei Jahre nach der Ausweisung der Wattenmeer-Nationalparke als Weltnaturerbe ist keine Verbesserung der Naturschutzsituation in diesem Großschutzgebiet zu erkennen. Im Gegenteil: Allein im Nationalpark Niedersächsisches Watttenmeer liegt die jährliche Tourismusübernachtung von Cuxhaven bis Emden bei ca. 40 Millionen. Das Weltnaturerbe ist bisher nur ein Etikett geblieben, mit dem der Nationalpark Wattenmeer offensiv touristisch vermarktet wird. Weiterlesen
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