Schlagwort-Archiv: Störungen

Gänsewachtbericht 2025/26 aus dem Naturschutzgebiet Unterems: Anspruch und Wirklichkeit

Gänsewachtbericht 2025/26 aus dem Naturschutzgebiet Unterems: Anspruch und Wirklichkeit
Unser Mitarbeiter Eilert Voß stand von November 2025 bis Januar 2026 wieder mit Fernglas und Kamera, bei jedem Wetter und unterstützt von einigen Helfern aus der Region, „auf Posten“ und dokumentierte dort das Geschehen im Teilgebiet des EU-Vogelschutzgebietes „Naturschutzgebiet Unterems“ bei Petkum. Seinen ausführlichen Bericht veröffentlichten wir als bebilderte .pdf-Datei. Der Anspruch und die Wirklichkeit des Naturschutzes in diesem Gebiet wird in seinem Bericht deutlich: Weiterlesen

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Flugplatz Emden: „11.000 Starts und Landungen im Jahr“ – und das über dem Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Teil eines UNESCO-Weltnaturerbes, sollte es eigentlich zur Vermeidung von Störungen für die dort wildlebenden Tiere ruhig zugehen, eigentlich. So steht es z.B. im Paragrafen 6 des Nationalparkgesetz: Weiterlesen

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Nationalpark Wattenmeer: unruhige Zeiten für Seehunde

Seehunde im Großschutzgebiet Nationalpark Wattenmeer haben es nicht leicht. Nicht selten werden sie durch neugierige Touristen, die gar nicht nahe genug an diese wildlebenden Meeressäuger herankommen können, von ihren Ruheplätzen vertrieben. Aktuell wurden zwei Fälle von den Inseln Borkum und Langeoog bekannt. Weiterlesen

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Ems: Gänsewachtbericht 2024/25 – Silvesterböller vertreiben Gänse aus dem Schutzgebiet

Hier fressen sie sich auch das Fett, den „Treibstoff“ für den Rückflug im Frühjahr in die Arktis an. Das schmale Deichvorland vor den Emsdeichen mit den angrenzenden Wattenbereichen bietet aber nur denn wirklichen Schutz, wenn Ruhe im Gebiet ist, also keine Störungen durch Menschen erfolgen, die die Vögel zum kräftezehrenden Abflug veranlasst. Da reicht schon ein Jogger, der auf den jahreszeitlich gesperrten betonierten Treibselabfuhrweg (Teekabfuhrweg) am Deichfuß verbotswidrig seinem Sport nachgeht, um abertausende Gänse zum Auffliegen zu bringen. Weiterlesen

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Meyer-Kreuzfahrtschiff „Silver Nova“: Bericht von der Ems-Überführung

Unser Mitarbeiter Eilert Voß ist bei jedem Wetter an der Ems unterwegs. Nachfolgend berichtet er von Ems-Überführung des Meyer-Kreuzfahrtschiffes „Silver Nova“ der Silversea Cruises, Ltd. (Sitz in Monaco) von der Werft in Papenburg bis an das seeschifftiefe Wasser der Nordsee. Für die Überführung muss die Ems mit dem Ems-Stauwerk bei Gandersum (offiziell Ems-“Sperrwerk“ genannt) aufgestaut werden, damit Kreuzfahrtschiffe dieser Dimension überhaupt in den Fluss passen. Weiterlesen

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Gänsewacht an der Unterems: mit Licht gegen Gänseschlafplatz im EU-Vogelschutzgebiet

Seit nunmehr dreizehn Jahren steht unser Mitarbeiter Eiert Voß von November bis Januar bei jedem Wetter auf „Gänsewacht“. Er beobachtet mit Fernglas und Teleobjektiv den Vogelzug an der Unterems, insbesondere im Bereich des Schutzgebietes „Petkumer Deichvorland“ östlich von Emden, Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes, das an den Dollart, Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ grenzt. Weiterlesen

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Kitesurfer als winterliche Vogelscheuchen in der Leybucht – arktische Gänse werden ständig gestört

Gestern klingelte im Wattenrat-Büro das Telefon: Mehrere Kitesurfer würden in der Leybucht westlich der Stadt Norden bei starkem Wind ihren Sport ausüben, die futtersuchenden arktischen Rastgänse auf den angrenzenden Salzwiesen würden dadurch ständig kräftezehrend umhergescheucht. Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, sind die Gänse auf störungsfreie Areale angewiesen, um sich ihre Fettreserven für den langen Rückflug in die arktischen Brutgebiete anzufressen. Weiterlesen

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Silvester 2020: Böllern an Schutzgebieten wie gewohnt

Der Jahreswechsel 2020/2021 verlief, was die Böllerei betraf, in den Städten und Dörfern ruhiger als in den Vorjahren.  Daran hatte der politische verordnete Covid-19-Lockdown einen erheblichen Anteil. Aber auch weniger Böller machen Krach und stören Wildtiere enorm. In der sog „freien Natur“ sah das örtlich  anders aus, hier wurde wie eh und je geböllert, kaum weniger als im Vorjahr und auch wieder am Schutzgebiet Nationalpark Wattenmeer oder den Vogelschutzgebieten an der Ems. Weiterlesen

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Feuerwerk im und am Nationalpark Wattenmeer: zaghafter Bewusstseinswandel

Na, wer hat´s „erfunden“? Der Wattenrat, wer sonst. Die Rede ist von der Kritik am jährlichen Geböller zu Silvester und zu anderen Zeiten an der Küste, stets verbunden mit dem großräumigen Vertreiben von Rast- oder auch Brutvögeln im oder am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Der Wattenrat weist seit Jahren auf diese Unsitte hin, die, legt man den Maßstab des Bundesnaturschutzgesetzes eng an, eigentlich ohnehin verboten ist. Weiterlesen

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Bericht aus dem Nationalpark Wattenmeer, Insel Norderney: ´Der alltägliche Wahnsinn´

Unser Mitarbeiter Eilert Voß, der seit Jahrzehnten ehrenamtlich Vogeldaten für die Staatliche Vogelschutzwarte erhebt, verbrachte mit seiner Ehefrau ein paar Tage auf der Insel Norderney. Die Insel ist zum größten Teil Bestandteil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Die Insel liegt in einem Flora-Fauna-Habitat- und einem europäischen Vogelschutzgebiet. Der Nationalpark wurde 1986 eingerichtet und 2009 mit dem Etikett „Weltnaturerbe“ geadelt, für noch mehr Tourismus. Auf dem Papier klingt das gut, die Realität sieht das jedoch anders aus. Kurz vor Pfingsten und dem gewaltigen Touristenansturm reiste Voß wieder ab. Hier ein Auszug aus seinem Bericht vom „alltäglichen Wahnsinn“ in diesem Naturschutzgebiet: Weiterlesen

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