
Sturmflut in Bensersiel – Foto: Archiv Wattenrat
Eigentlich ist es ermüdend, ständig wird in den Mainstream-Medien die Klimasau durchs Dorf getrieben, Angst erzeugend bei denen, die nicht hinter den Vorhang der veröffentlichen Verschleierung und Desinformation sehen. Aktuell ist es wieder der Meeresspiegelanstieg, den wir zuletzt am 02. Januar 2026 auf dem Schirm hatten, verbreitet vom Magazin „Der Spiegel“. Am 06. Januar kam dann die neue Horrormeldung über den dpa-Ticker: „Forscher warnen vor Meeresspiegel-Schock: Wattenmeer könnte Kampf gegen Fluten verlieren“, u.a. hier.
Darin u.a. dies: „[…] In den vergangenen 100 Jahren sei der mittlere Meeresspiegelanstieg an der deutschen Nordseeküste um etwa zwanzig Zentimeter gestiegen, sagen Insa Meinke und Ralf Weisse vom Institut für Küstensysteme des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht. Das zeigten etwa Messreihen an Pegeln wie Cuxhaven oder Norderney, die zu den längsten weltweit gehörten. […] Wie stark der Meeresspiegel weiter steigen wird, hänge entscheidend von den globalen Emissionen und deren Auswirkungen aufs Klima ab, erklären die Hereon-Experten. ´Je nach Treibhausgasausstoß können wir für die deutsche Nordsee-Küste im Vergleich zum Zeitraum 1995 bis 2014 von einem Anstieg im Bereich von etwa 30 bis 120 Zentimeter bis 2100 ausgehen.´“
Enorme 120 Zentimeter Anstieg bis 2100, also in 84 Jahren, klingen dramatisch, aber das sind eher alarmistische Spekulationen und Vermutungen, weniger als zwanzig Zentimeter sind nach den aktuellen Pegelmessungen realistischer.
Die aktuellen Messreihen der Pegel werden korrekt wiedergegeben, nur eben verkürzt, ohne Berücksichtigung des bereits seit jahrtausenden steigenden Meeresspiegels. Was im nur einseitig recherchierten Artikel gar nicht vorkommt: Der Meeresspiegel steigt seit ca. 12.000 Jahren nach dem Ende der Weichselkaltzeit, der eigentlich bekannte postglaziale Anstieg. Der Meeresspiegel lag damals bis zu 120m tiefer als heute. Er steigt mal mehr (Transgression) oder weniger (Regression), mit derzeit ca. 2mm im Jahr oder 20 cm im Jahrhundert, und er wird weiter steigen, ganz ohne menschliches Zutun. Ursache sind Meeresgrundabsenkungen in tiefere oder Hebungen in höhere Bereiche, glazio-eustatische Meeresspiegelschwankungen. In Skandinavien z.B. sinkt der Meeresspiegel durch Bodenanhebungen („glazio-isostatische Anpassung“).
Am 09. Jan. 2026 folgt dieser Text eines dpa-Redakteurs: „ […] Als Folge der Erderwärmung steigt auch der Meeresspiegel. Ursachen sind die Ausdehnung des Wassers und das Abschmelzen von Gletschern und Eisschilden. In Cuxhaven stieg der Meeresspiegel Messungen zufolge seit 1900 bereits um mehr als 25 Zentimeter, in Warnemünde um knapp 20 Zentimeter. […]“ Auch hier: Die Pegelmessungen werden zwar korrekt wiedergegeben, aber die Zeitlinie und die tektonischen Ursachen seit dem Ende der Kaltzeit nicht erwähnt. Es muss mal wieder die zeitgeistige „Erderwärmung“ sein, die kein Phänomen nur unserer Zeit ist, Alarmismus als Dauerschleife.
Der „säkulare Anstieg“
Küstenschützer nennen das den „säkularen Anstieg“, genau gemessen z.B. von den Pegeln in Norderney und Cuxhaven. Danach werden die Deichhöhen immer wieder neu angepasst. Ob das Wattenmeer durch den Anstieg verschwinden wird, ist ebenfalls eine steile These. Bisher wuchsen das Wattenmeer und die angrenzenden Salzwiesen durch die Sedimentation mit. Das hat der Wattenrat schon mehrfach veröffentlicht. Diese leicht auffindbaren Fakten werden von den dpa-Journalisten ausgeblendet. Warum? Können sie nicht oder wollen sie nicht? Dafür bekommt der wenig informierte Leser dann den „Schock“ geliefert. Das ist unseriös und hat mit Journalismus nichts mehr zu tun.
Meeresspiegelganstieg durch Treibhausgase?
Dann das: „Treibhausgase“, die steuermittelfördernde Lieblingsgase von Politik und derzeitiger unterstütztender Wissenschaft, sollen den Anstieg verursachen? Z.B. CO2 mit einem Anteil von 0,04 Prozent an der Luft (= 400 ppm, parts per million, 400 Moleküle von 1.000.000 Molekülen)? Wenn man den nachweisbaren postglazialen Anstieg betrachtet, ist das ein Märchen, heiße Luft, die letzten Zuckungen der widerlegten Klimaalarmisten?
Einen „beschleunigten Meeresspiegelanstieg“ gibt es nicht, wie auch die Fachbehörde „Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz“ (NLWKN) veröffentlichte: „Gegen Ende des 18. Jahrhunderts sind im deutschen Küstengebiet erste Pegel errichtet und betrieben worden, um die Wasserstandsentwicklung zu dokumentieren. Dazu gehört auch der Pegel Norderney (betrieben vom WSA Emden). Die Auswertung langer Pegelaufzeichnungen ergibt einen säkularen Anstieg des mittleren Tidehochwassers von ca. 25 cm in 100 Jahren an der offenen Küste. Dieser Anstieg setzt sich aus einer Erhöhung des Wasserspiegels und einer Landsenkung zusammen und unterlag dabei gewissen Schwankungen. Mit dem Norderneyer Pegel kann aber nach wie vor ein beschleunigter Anstieg des Meeresspiegels nicht nachgewiesen werden.“
So schnell werden die Küstenregionen nicht untergehen. Man kann z.B. Retentionsräume mit Deichöffnungen und der Rückverlegung von Deichen schaffen, aber das liegt noch in der Zukunft. Nur wird eben nichts so bleiben, wie es heute heute ist.
Helmholtz-Institute, am Tropf von Bund und Ländern
Die Helmholtz-Institute werden aus Bundes- und Landesmitteln finanziert (ca. 90 % Bund, 10 % Bundesland am Institutssitz), ergänzt durch eingeworbene Drittmittel der Institute. Das, wo „Klima“ drinstehen soll, wird kräftig gefördert, herauskommt der Hype. Darf man vermuten, dass die Helmholtz-Forscher nur am politisch korrekten Narrativ „Klima“ weiterforschen?
Auch dpa („Deutsche Pressagentur, den Fakten verpflichtet“) erhielt staatliche Fördergelder
Liegt die politische korrekte Klimaberichterstattung bei dpa evtl. daran, dass die Nachrichtenagentur über 2 Millionen Fördergelder vom Staat erhielt? Hier ein Textauszug aus 2024: „Diese Zuwendungen riefen Kritik hervor. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) etwa äußerte in der „Bild“-Zeitung Zweifel an der rechtlichen Zulässigkeit solcher Förderungen für eine private Nachrichtenagentur wie die dpa, warnte vor einer möglichen Marktverzerrung. Die Debatte über die Rolle des Staates in der Medienförderung ist auch in Bezug auf die Frage brisant, ob eine private Nachrichtenagentur überhaupt staatliche Mittel erhalten sollte und inwiefern die Unabhängigkeit der dpa in Gefahr sei. „
Klima der Film
Wer diese Horrormeldungen nicht mehr ernst nehmen kann, wird von kritischen Klima-Wissenschaftlern im Ruhestand (dabei auch Nobelpreisträger), die keine Repression mehr durch „unpassende“ Ergebnisse zu fürchten haben, köstlich in diesem Film unterhalten: „Klima der Film“ (Climate The Movie), deutsch synchronisiert. Wie nicht anders zu erwarten, wird der Film vom Mainstream zerrissen; was nicht sein darf, das kann nicht sein. Wer den Klimahype ablehnt, ist natürlich „rechts“, das bekannte ausgrenzende „Argument“. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt z.B. dies am 22. April 2024: „Von gerechtfertigter Kritik ist das Werk, das in rechtsgerichteten Medien gefeiert wird, meilenweit entfernt. […] Auf Internetportalen wie «Science Feedback», die nach eigenen Angaben Desinformation bekämpfen, wird der Film hingegen scharf kritisiert. Facebook versieht ihn darum mit einem Warnhinweis. Die meisten Qualitätsmedien ignorieren die Veröffentlichung des Films.“
Frage: Warum wohl? Weil dadurch die tägliche Klima-Desinformation und -Indoktrination ans Licht kommt?