Archiv des Autors: Redaktion

Der NABU, die Grünen und die Nähe zur Windenergiewirtschaft: Aufruhr im Verband

Schon mehrfach hatte der Wattenrat den mitgliederstärksten deutschen Naturschutzverband NABU mit seiner Nähe zur Windenergie auf dem Schirm. Aktuell geht beim NABU in seinen kritischeren Orts- und Kreisverbänden deswegen rund, es gab Austritte. Weiterlesen

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Der aktuelle Energiemix in Deutschland und die „Spitzenglättung“

Bundestag und Bundesrat beschlossen Anfang Juli 2020 die Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2022 und die Abschaltung der Kohlekraftwerke bis 2038.  Diese grundlastfähigen Kraftwerke sind das Rückgrat der Stromversorgung in Deutschland. Schon jetzt ist das Stromnetz schon oft am Limit, wenn unregelmäßig einspeisende Solar- oder Windkraftwerke die Netzstabilität gefährden. Weiterlesen

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Angeln ist angewandter Naturschutz, wirklich?

Angelfreunde nennen sich gerne „Sportfischer“ und sind in Fischereiverbänden organisiert. Diese Verbände sind in einigen Bundesländern als „anerkannte Naturschutzverbände“ gelistet, die damit klagebefugt sind und Stellungnahmen gegenüber Behörden zu Projekten abgeben dürfen, die den Natur- und Artenschutz betreffen. Nur findet man unter diesen Sportsfreunden eben auch Ignoranten, die es mit dem Naturschutz nicht so genau nehmen. Weiterlesen

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Kitesurfer als winterliche Vogelscheuchen in der Leybucht – arktische Gänse werden ständig gestört

Gestern klingelte im Wattenrat-Büro das Telefon: Mehrere Kitesurfer würden in der Leybucht westlich der Stadt Norden bei starkem Wind ihren Sport ausüben, die futtersuchenden arktischen Rastgänse auf den angrenzenden Salzwiesen würden dadurch ständig kräftezehrend umhergescheucht. Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, sind die Gänse auf störungsfreie Areale angewiesen, um sich ihre Fettreserven für den langen Rückflug in die arktischen Brutgebiete anzufressen. Weiterlesen

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Windkraft vs. Artenschutz: hessische Gerichts-„Ohrfeige“ für zwei grüne Minister

Am 19. Januar 2021 war in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen: „Hessen und die Windkraft -Ideologie im Amtsblatt: Die Energieerzeugung habe Vorrang vor Artenschutz, steht in einer hessischen Vorschrift. Sie entfalte ´gegenüber Gerichten keine Bindungswirkung´, stellt nun der Verwaltungsgerichtshof fest. Eine Schlappe nicht nur für zwei Grünen-Minister. […]“ Weiterlesen

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Studie: Rückgang der Schweinswale im Bereich der deutschen Nordsee

Im Januar 2021 berichtete die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in einer Studie über den Rückgang der Schweinswale (auch Gewöhnlicher Schweinswal oder Kleiner Tümmler, Phocoena phocoena) im Bereich der deutschen Nordsee in den vergangenen zwanzig Jahren (Verlinkungen ganz unten). Die umfangreichen Ergebnisse zeigten, dass der Schweinswalbestand in der deutschen Nordsee jährlich um knapp zwei Prozent schrumpfe. Weiterlesen

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2020: „Neuartige“ (?) Schlauchalge Vaucheria velutina vemehrte sich üppig vor Sylt

Im Dezember 2020 machte eine alarmistische Medienmeldung die Runde: Die Schlauchalge Vaucheria velutina als „eingeschleppte Algenart, die dieses Jahr erstmals im norddeutschen Wattenmeer nachgewiesen wurde, sei aufgrund ihrer „plötzlichen Dominanz“ mit „unabsehbaren ökologischen Folgen“ könne eine Gefahr für das Wattenmeer werden (Informationsdienst Wissenschaft – idw – Pressemitteilung Georg-August-Universität Göttingen). Weiterlesen

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Rücktritte: Grüne Ämterpatronage im rheinland-pfälzischen Umweltministerium

„Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) tritt zum Jahresende [2000, Anm. Wattenrat] von ihrem Amt zurück. Zugleich bittet auch ihr Staatssekretär Thomas Griese um Versetzung in den Ruhestand zum 31. Dezember. Die CDU sprach von einem ´überfälligen Schritt´.“ Das berichtete im November 2020 der Südwestrundfunk (SWR). Weiterlesen

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Karl Lauterbach (SPD), Corona und die „Einschränkungen der persönlichen Freiheit“

SPD-Gesundheitsexperte Dr. Karl Lauterbach „[…] Eine Impfung gegen CO2 wird es allerdings niemals geben. Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind. Ob das erreichbar ist, wage ich zunehmend zu bezweifeln.“ Weiterlesen

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Silvester 2020: Böllern an Schutzgebieten wie gewohnt

Der Jahreswechsel 2020/2021 verlief, was die Böllerei betraf, in den Städten und Dörfern ruhiger als in den Vorjahren.  Daran hatte der politische verordnete Covid-19-Lockdown einen erheblichen Anteil. Aber auch weniger Böller machen Krach und stören Wildtiere enorm. In der sog „freien Natur“ sah das örtlich  anders aus, hier wurde wie eh und je geböllert, kaum weniger als im Vorjahr und auch wieder am Schutzgebiet Nationalpark Wattenmeer oder den Vogelschutzgebieten an der Ems. Weiterlesen

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