Ausgerechnet der Mitarbeiter W. des „Fachdienstes Umwelt“ (Untere Naturschutzbehörde) der Stadt Emden, zuständig u.a. für die Einhaltung der Naturschutzgesetze, entpuppte sich als vehementer Störer im Naturschutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ an der Ems, Teil eines EU-Vogelschutzgebietes. Im Naturschutzgebiet haben derzeit ca. 20.000 arktische Nonnengänse ihre Schlafplätze im Emswatt, wo sie sicher vor Füchsen sind. Durch den Orkan „Xaver“, der das Watt und die Deichvorländereien durch sehr hoch auflaufendes Hochwasser überspülte, zogen sich die Gänse an den Deichfuß, die Deichberme und höhergelegene Flächen am und im Naturschutzgebiet zurück. Der Wasserstand im Schutzgebiet war sehr hoch; allein das Niedrigwasser im Schutzgebiet lief ca. einen halben Meter über dem sonst mittleren Hochwasser auf! Nicht sicher waren die Gänse allerdings vor dem Behördenmitarbeiter W., der am frühen Morgen des 06. Dezembers 2013 mit seinem Fahrzeug die Deichzufahrten und Teile des für die Öffentlichkeit aus Naturschutzgründen gesperrten Betonwegs (Teekabfuhrweg) befuhr. Das Fahrzeug mit den Scheinwerfern, die die Ruheplätze der Gänse ausleuchteten, veranlasste die Vögel zur panikartigen Flucht Richtung „kochender“ Ems. Weiterlesen
Tempus fugit
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