11. Wattenmeertag in Wilhelmshaven: Zugvögel sind Sorgenkinder - was wird getan?

Am 25. August 2016 fand der 11. Wattenmeertag in Wilhelmshaven statt. Thema dieser Veranstaltung: Die negative Bestandsentwicklung der Zugvögel im Wattenmeer (Die Pressemitteilung dazu ganz unten). Nichts Genaues zum z.T. dramatischen Rückgang einiger Zugvogelarten im Wattenmeer (Nationalpark und „Weltnaturerbe“) weiß man jedoch nicht, und das bringt wieder neuen Sprechblasennaturschutz zum Blähen. Zitat Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer: „Die Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe im Jahre 2009 hat zu einer erhöhten Akzeptanz in der Region geführt, die einen noch wirksameren Naturschutz ermöglicht.“ Was für ein Unsinn. Das Weltnaturerbe wurde für die stärkere Tourismuswerbung eingerichtet, nicht für den Naturschutz. Wo dieser „noch wirksamere Naturschutz“ tatsächlich stattfinden soll, lässt er unerwähnt. Es gibt ihn nicht. […]

Geschafft: der ´Stumme Frühling´ im und am Nationalpark Wattenmeer

Während die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven mit ihrem Leiter Peter Südbeck ständig die Erfolgs-Propagandatrommel für den Nationalpark, den Tourismus und das „Weltnaturerbe“ rührt, siechen viele Brutvogelarten des Wattenmeeres und des angrenzenden Binnenlandes 30 Jahre nach Einrichtung des Nationalparks unbemerkt von einer weitgehend ahnungslosen Öffentlichkeit […]

Jägerlatein: Gänse schuld am Hasenrückgang

Jagd oder Hinrichtung? Abschuss eines Feldhasen auf kurze Distanz, Emder Jäger in Petkum, 21. Dez. 2013

Deftiges Jägerlatein verbreiten einige ostfriesische Jäger, und sind offensichtlich nicht mehr ganz ernstzunehmen bei ihrer Feindbildpflege: Nun sollen angeblich Nonnengänse und Graugänse schuld am Rückgang der Feldhasen sein, wie die Emder Zeitung am 04. Januar 2013 berichtete. Diesen lodengrünen […]