
Kartenlegende: dunkelblau: WEA in Betrieb, hellblau: beantragt und genehmigt, gelb: beantragt, grau: außer Betrieb – Quelle: Energieatlas Niedersachsen, September 2017
Weder „das Klima“ noch „der steigende Meeresspiegel“ (nein, er steigt nicht „beschleunigt“, die Pegelmessungen geben das nicht her; der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der Weichsel-Kaltzeit vor 12.000 Jahren beständig weiter an!) waren die Triebfeder für die enorme Massierung der Windparks auf der ostfriesischen Halbinsel. Die myzelähnlichen Verfilzungen zwischen Hersteller, Investoren, Kreisverwaltungen und Kommunalpolitikern und die zu erwartende Gewerbesteuer oder die Rendite aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ließen Windkraftanlagen wie Pilze aus dem Boden schießen. Der Hersteller produziert in Aurich.
Die Kommunalpolitik stellte die passenden Flächennutzungspläne zur Verfügung, nicht wenige Kommunalpolitiker haben Beteiligungen an Windkraftgesellschaften. Die mit Windkraftanlagen überbauten und landwirtschaftlich intensiv genutzten küstennahen Flächen sollen sogar als Biosphärenreservat ausgewiesen werden, dafür gibt es Fördermittel. Zahlreiche Anlagen stehen sehr dicht, entgegen fachlichen Empfehlungen des „Helgoländer Papiers“ der Staatlichen Vogelschutzwarten und der „Arbeitshilfe Naturschutz und Windenergie“ des Niedersächsischen Landkreistages, am küstennahen EU-Vogelschutzgebiet V63 „Ostfriesische Seemarschen von Norden bis Esens“.
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