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Wieder Feuerwerk in Bensersiel
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BUND: Stiefkind Naturschutz?

Screenshot BUND- LV Niedersachsens, 14.Aug.2013: Wenig Neues zum Naturschutz beim BUND-Niedersachsen, olle Kamellen aus 2010
Wo Naturschutz draufsteht, sollte auch Naturschutz drin sein: Die Rede ist vom BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz, LV Niedersachsen. Ruft man die WebSeite dieses Umweltverbandes auf, bekommt man wie in einem Gemischtwarenladen einen bunten Mix vieler Themen angeboten, von Kosmetik über Fleisch und Paraguays Wald, Vermarktung von Streuobstwiesen und vieles mehr. Weiterlesen
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Das Landschaftsbild und die Windenergie: bloße Geschmackssache?

Ostfriesische Marschenlandschaft: Windpark Utgast (Ausschnitt) im Landkreis Wittmund/NDS, nur 1,4 km vom Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer entfernt
Die Landschaft oder das Landschaftsbild ist keine subjektive Geschmacks- oder Ansichtssache, das Landschaftsbild ist ein Schutzgut, wie man im Bundesnaturschutzgesetz nachlesen kann: Weiterlesen
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Coli-Bakterien: Badeverbot in Bensersiel
Am Badestrand des Küstenbadeortes Bensersiel im Landkreis Wittmund (Erholungszone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“) gilt seit gestern ein vorübergehendes Badeverbot. Das Niedersächsischem Landesgesundheitsamt hatte erhöhte E-Colibakterienwerte gemessen. Colibakterien können Darmkrankheiten auslösen. Weiterlesen
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Stellenausschreibung in der Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer

Junger Seehund, von Touristin vertrieben, aus großer Entfernung von einem Boot aus aufgenommen - Schutzgebiet "Kalfamer", Ostende Insel Juist
Tut sich nun tatsächlich etwas bei der bisher völlig unzureichenden Aufsicht im Großschutzgebiet Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer? Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Archivstr. 2 in 30169 Hannover schreibt eine Stelle in der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven im Naturschutzdezernat wieder aus (Details s.u.). Der letzte Amtsinhaber, Reinhard Zander, verstarb unerwartet während des Dienstes Anfang des Jahres. Die Stelle im Dezernat Naturschutz ist mit der Vergütungsgruppe A13 BBesO / E 13 TV-L dotiert. Zu den Aufgaben wird u.a. die Koordination der hauptamtlichen Nationalpark- und ehrenamtlichen Landschaftswacht gehören. Weiterlesen
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Nachrichten aus dem ostfriesischen Sommerloch 2013
von Manfred Knake
Wer in diesen Tagen die Lokalzeitungen an der ostfriesischen Küste liest, kann den Eindruck bekommen, in Ostfriesland ist Dauerjahrmarkt angesagt, man feiert sich einen Wolf: Schützenfest in Esens, Weinfest in Aurich, Bürgermarkt in Wittmund, Spiel ohne Grenzen in Spetzerfehn, Hafenfest in Emden, Stadtfest in Leer, um nur ein paar der zahlreichen Bespaßungsaktionen mit Massenauftrieben zu nennen. Die Lokalpresse zelebriert derzeit überwiegend Brot und Spiele. Ist das schon eine Variante der „spätrömischen Dekadenz“ zur Sedierung des Volkes, die nun auch die ostfriesische Halbinsel erreicht hat?
Aber das Sommerloch bot bisher weitaus mehr, vor allem Politisches und Windiges: Weiterlesen
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Seeadler an der Ems
Seeadler werden auch dank der rigorosen Schutzmaßnahmen wieder häufiger in Deutschland, und sie leben gefährlich: Windkraftanlagen sind eine immense Gefahr für die imposanten Greifvögel, und immer noch werden sie von Uneinsichtigen mit dem Gewehr oder mit Gift verfolgt. Weiterlesen
Todesfalle Schafgitter
Schaf- oder Viehgitter (engl. „cattle grids“ oder „cattle guards“) sind Stahlroste, die vom Vieh nicht betreten werden, ein Zaunersatz. Sie werden dort verwendet, wo der Straßenverkehr rollt und Tiere ein bestimmtes Areal nicht verlassen sollen. An den Zugängen zu den beweideten Seedeichen am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ wurden diese Stahlgitter, unter denen sich ein Betonschacht mit glatten und steilen Wänden befindet, in den letzten Jahren installiert. Schafgitter wurden dort statt eines Zaunes eingebaut, wo Fahrradfahrer und Fußgänger ungehinderten Zugang haben sollen. Es ist eine Maßnahme zur Tourismusförderung – nun müssen nicht mehr mühsam Zäune oder Gatter überwunden werden, um an den Deich zu gelangen. Aber Schafgitter sind auch Todesfallen: Weiterlesen
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Naturschutz in Niedersachsen: auch mit Rot-Grün auf keinem grünen Zweig
Ein Kommentar von Manfred Knake
Nach dem Ende der schwarz-gelben Koalition in Niedersachsen machte sich vorsichtige Hoffnung breit, die neue rot-grüne Landesregierung könnte den Naturschutz – wie sie vorgibt – tatsächlich stärken. Immerhin hatte es der neue Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen) geschafft, den Leiter des bisher eigenständigen Naturschutzressorts im Umweltministerium kaltzustellen – jenen Leitenden Ministerialrat Bernd-Karl Hoffmann, der unter FDP-Umweltminister Hans-Heinrich Sander zum höchstbezahlten amtlichen Naturschützer aufgestiegen war und dann den Naturschutz ins Abseits manövriert hatte. Ein überfälliger erster Schritt, immerhin. In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und beim Wattenrat wurde Hoffmann zudem als ehemaliger Informeller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR mit dem IM-Namen „Rene´“ enttarnt, was seiner Karriere in Niedersachsen aber nicht abträglich war und nur dem Chronisten ein später eingestelltes Ermittlungsverfahren des bundesrepublikanischen „Staatsschutzes“ einbrachte. Weiterlesen
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