Forum „Jagdbeobachtungen“ entsteht: Schaut den Jägern auf die Abzugsfinger!

In den vergangenen Jahren machte die „Gänsewacht“ von sich reden. Auch Mitarbeiter des Wattenrates sahen den vorgeblich „edlen“ Waidmännern bei der Wasservogeljagd bei jedem Wetter auf die Finger, und hielt Jagdpraktiken fest, die eigentlich vor einen Richter gehören. Dies wurde ausführlich dokumentiert. Nun, da die Jagdsaison und das Leiden der Zugvögel wieder in eine neue Runde geht, hat Werner Hupperich schon mal an einem Forum gebastelt, in dem bundesweit Jagdbeobachtunghen der besonderen Art gemeldet und diskutiert werden können: https://www.jagdbeobachtungen.gaensewacht.de/

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Kitesurfing: nun auch Cuxhaven legalisiert

Kites am Deich von Campen/Upleward, LK Aurich, im Hintergrund die strengste Schutzzone (Ruhezone) im Nationalpark: Muschelschillbank Campen

Nun also auch Kitesurfer in Cuxhaven: Früher illegal und scheißegal, jetzt legal, trotz eindeutigem Verbot im Nationalparkgesetz! Die Wirklichkeit im „Weltnaturerbe“ und Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Gefälligkeitsverwaltung für die Spaßgesellschaft. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, wusste schon Lenin. Welche „Ordnungskräfte“  sollen das denn kontrollieren? Echte Ranger gibt es nicht, die Wasserschutzpolizei kapituliert schon, weil sie nicht in die Flachwasserzonen der Kiter gelangt. Die vom Land finanziell abhängigen „anerkannten“ Naturschutzverbände hüllen sich weiter in Schweigen, statt Rechtsmittel gegen die rechtswidrige Nutzung der Schutzzonen im Nationalpark einzulegen. Es entsteht sogar der Eindruck, die Flächen wurden einvernehmlich mit einigen Naturschutzverbänden festgelegt (siehe auch hier).

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Windkraft macht Milliardäre, die Lizenz zum Gelddrucken: „Luja sag´ i!“

Wind"park" Wybelsumer Polder im EU-Vogelschutzgebiet an der Ems

Die Kritik am Zubau der Landschaft mit Windkraftanlagen wächst. Davon gibt es viel auf den Seiten des Wattenrates zu lesen. Wir freuen uns immer, wenn auch anderen Organisationen auffällt, dass es bei der Windkraftnutzung nur vordergründig „fürs Volk“ um den „Klimaschutz“ geht. In Wirklichkeit handelt es sich ein Geschäftsmodell, das weder „das Klima“ schützt noch das Spurengas in der Atemluft, CO2, merklich verringert, dafür aber noch mehr Gas- und Kohleverbrauch zur Netzstabilisierung der unstet eingespeisten Windkraft nötig macht, also Ressourcen verschwendet. Weiterlesen

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Was zu viel ist, ist zu viel: Kitesurfer und Höhenfeuerwerke im „Welterbe“ Wattenmeer, Brief an Umweltminister Dr. Röttgen

An den
Herrn Bundesumweltminister                          03. August 2010
Dr. Norbert Röttgen
Berlin

Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
hier: UNESCO-Weltnaturerbe

Sehr geehrter Herr Dr. Röttgen,

bekanntlich ist das Wattenmeer seit einem Jahr UNESCO-Weltnaturerbe.
Das Wattenmeer ist zudem auch geschützt als Nationalpark und als
EU-Vogelschutzgebiet und überwiegend als FFH-Gebiet, unterliegt also
aus dem Schutzregime der EU.

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LK Aurich: Schon wieder eine Weihe von Windkraftrotor erschlagen

Am 31. Mai 2010 berichteten wir über die tödliche Begegnung einer Wiesenweihe mit dem Rotor einer Windkraftanlage im Wind“park“ Petjenburg in der Krummhörn/LK Aurich. Am 24. Juli 2010 kam dort, nur wenige Kilometer weiter östlich in Hinte, eine Rohrweihe durch eine WKA ums Leben. Details erfahren sie auf der WebSeite „Wiesenweihen in Ostfriesland“.

Wiesenweihe im Suchflug, Dornumersiel, LK Aurich

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Eemshaven, Industriegebiet: keine Fata Morgana!

Keine Fata Morgana: Industriegebiet Eemshaven an der Ems am "Weltnaturerbe" Wattenmeer

Keine Fata Morgana ist diese Komposition aus Großkraftwerksbau und Windkraftanlagen im Industriegebiet Eemshaven/NL an der Ems.

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Endlich: Meyer Werft wird Meer-Werft!

Meyer-Musikdampfer quält sich durch die Ems

Bekanntlich liegt die Meyer Werft (das ist die Werft,  die ganz dicke Musikdampfer baut), im Binnenland in Papenburg und muss daher ihre riesigen Kreuzfahrtschiffe  immer durch die viel zu enge Ems in die seeschifftiefe Nordsee quälen. Das hat dem Fluss und den Steuerzahlern erheblich geschadet, Millionenbeträge wurden für die ständig erforderlichen Baggerungen im wahrste Sinne des Wortes in den Sand gesetzt. Sogar ein Stauwerk, im öffentlichen irreführenden Sprachgebrauch „Sperrwerk“ für den Küstenschutz genannt, musste gebaut werden, damit die Dickschiffe durch den Fluss fahren können.

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Feuerwerk auf Juist: Man lässt es krachen im Nationalpark und“Weltnaturerbe“

Feuerwerk auf Juist am 24. Juli 2010

edit 07. August 2010:

„Dem Vernehmen nach“ hat sich der Juister Bürgermeister Dietmar Patron dahingehend geäußert, dass es keine Feuerwerke mehr auf Juist geben werde, an einer Beschlussvorlage für den Rat werde gearbeitet. Auch aus der Juister Bevölkerung wurden Beschwerden gegen das Feuerwerk bei der Gemeinde  vorgebracht. Die Genehmigungsbehörde des Feuerwerks war die Gemeinde Juist.

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Nationalparks sind bekanntlich Großschutzgebiete, dort gelten Regeln zum Schutz von Tieren und Pflanzen. Bestimmte Bereiche dürfen nicht betreten, die freilebende Tierwelt darf nicht durch Lärm, Aufsuchen o.ä. Handlungen gestört werden. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist gleichzeitig auch Urlaubsgebiet mit ca. 37 Millionen Tourismusübernachtungen jährlich von Emden bis Cuxhaven, und Touristen wollen unterhalten werden. Ganz nebenbei: Der Nationalpark ist auch auch EU-Vogelschutz- und FFH-Gebiet. Ein Spektakel der besonderen Art bietet die Insel Juist an, die „Zauberinsel“, wie man sich dort werbewirksam selber nennt: Höhenfeuerwerke sollen die Massen unterhalten, die auf der Insel Urlaub machen. Weiterlesen

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Kitesurferflächen in Wremen und Dorum (LK Cuxhaven) rechtswidrig genehmigt

Die Online-Ausgabe der Nordwest Zeitung in Oldenburg meldet am 30. Juli 2010, dass die Nationalparkverwaltung zwei Kitesurferzonen in Wremen und Dorum im Landkreis Cuxhaven genehmigt hat, die Erlaubnis ist zunächst bis März 2012 befristet. Laut Berichterstattung erfolgte die Genehmigung nach „Abstimmung mit den Naturschutzverbänden“. Nun will die Nationalparkverwaltung auch die Reaktionen von Tieren auf die Kitesurfer untersuchen lassen.

Kitesurfer vertreiben Vögel von Sandbank: Upleward/LK Aurich

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„Naturverträgliche und nachhaltige Nutzung“ im Wattenmeer-Weltnaturerbe für 2.000.000 Euro

Disneyland mit Fördermitteln: japanisches Tor auf Juist, Otto-Leege-Pfad

Der nachfolgende Auszug aus der Pressemitteilung des Niedersächsischen Umweltministeriums vom 27. Juli 2010 gibt einen Überblick die Verwendung von ca. 2 Millionen Euro aus verschiedenen Fördertöpfen für die „naturverträgliche und nachhaltige Nutzung“ im Wattenmeer-Weltnaturerbe. Es handelt sich im Wesentlichen um Maßnahmen für die Verbesserung der touristischen Infrastruktur im Wattenmeer; der Erhalt und die Verbesserung von Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (FFH- und EU-Vogelschutzgebiet)  ist damit nicht beabsichtigt. Damit wird wieder einmal schlagend bewiesen, wohin die Reise im Nationalpark geht: noch mehr Tourismus in der Fläche, der als „Naturtourismus“ verkauft wird. Die Naturschutzverbände sind die Betreiber der Informationseinrichtungen. Das ist ein Grund dafür, dass man sich von tatsächlichen konfliktreichen Naturschutzaktivitäten im Wattenmeer verabschiedet hat, das könnte staatliche Fördergelder kosten. Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

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