Wir danken der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) für die Überlassung des Textbeitrages:
Tempus fugit
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Wir danken der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) für die Überlassung des Textbeitrages:

Bildzitat: Weser Kurier, Bremen, 03. Februar 2014 (Anmerkung zum Bild: Die Gänse sind nicht im "Anflug", sondern im Abflug, sie haben ihr "Fahrgestell", also ihre Beine, schon eingezogen)
In einigen ostfriesischen Lokalzeitungen wird derzeit die angebliche „Überpopulation“ arktischer und heimischer Gänse diskutiert. Sehr lautstark und sehr falsch argumentieren dabei auch Teil der Jägerschaft. Jäger gehen davon aus, dass Gänse mit der Flinte „reguliert“ werden müssten. Sie versuchen, in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Lobbyverbänden in mehreren Zusammenkünften mit Politikern darzulegen, dass Jäger unverzichtbar bei der Regulierung sind. Weiterlesen
Der „Gänseripper von Nüttermoor“ erlangte durch die Deutsche Presseagentur (dpa) bundesweite Bekanntheit. Am 27. Januar lief die Meldung über den Ticker und wurde von vielen Zeitungen in unterschiedlicher Länge gedruckt. Laut dpa ist der Gänseschießer von der Ems namentlich bekannt, das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) teilte mit, dass die Gänse das an Gewässern verbotene Bleischrot enthielten. Damit wurden die Vermutungen des Wattenrates bestätigt. Weiterlesen

Auch in Hage soll das Landschaftsbild mit WEA „gerettet“ werden. Hier im Bild Stedesdorf/LK Wittmund
Eine ganz dreiste Posse der ostfriesisch-sozialdemokratischen Art wird gerade in Hage bei Norden/LK Aurich gespielt. Zwei Windbarone, der adelige Tido Graf zu Inn- und Knyphausen und der nicht adelige Immobilienmakler „Bobby“ Claashen, beantragten ursprünglich vier 179m hohe Enercon-82 im Gemeindegebiet. Das sorgte für Anliegerproteste wegen der damit verbundenen Befeuerung der Anlagen. Windkonverter über 100m Höhe müssen aus Flugsicherungsgründen am Tag und in der Nacht mit blinkenden Lichtern beleuchtet werden. Weiterlesen
Beim Aufräumen fiel aus einer alten Fototüte dieses Bild heraus, es wollte wohl ins digitale Zeitalter herübergerettet werden: Am 24. Juli 1989 trieb der Kadaver eines Zwergwals im Fahrwasser zwischen Langeoog und Bensersiel. Die Mannschaft eines Transportschiffes, das die Insel Langeoog vom Festland aus versorgt, barg den Wal mit der Bugklappe des Schiffes. Weiterlesen
Die ehrenamtliche Landschaftswacht der Landkreise Friesland und Aurich hat umfirmiert: Die Landschaftswarte wurden Nationalparkwarte der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven und sollen die sechs hauptamtlichen Nationalparkwarte unterstützen. Im Landkreis Friesland fand die Umgliederung der Kreis-Landschaftswacht bereits 2012 statt, die ehrenamtlichen Nationalparkwächter sind dort fast alle über siebzig Jahre alt. Im Landkreis Wittmund wurde die Landschaftswacht schon vor Jahren ersatzlos aufgelöst. Im Landkreis Aurich fand die Übernahme der Ehrenamtlichen jetzt, Ende Januar 2014, während einer kleinen Feierstunde in Norddeich statt. Viele dieser neuen Nationalparkwarte der Nationalparkverwaltung sind schon seit Jahrzehnten als Landschaftswarte im Landkreis Aurich unterwegs gewesen, die Altersstruktur ist entsprechend. Auch bei den Nationalparkwarten im Landkreis Aurich sind viele um die siebzig Jahre alt oder älter. Weiterlesen
Der Windkraftprojektierer PROKON aus Itzehoe hat Insolvenz angemeldet, nach BARD die zweite Firma, die in Windeseile den Bach runtergeht. PROKON hatte noch vor wenigen Tagen versucht, Druck auf die „Genussschein“-Inhaber zu machen, ihre Anteile nicht zu verkaufen, um die Pleite abzuwenden. PROKON lockte die Anleger mit ungewöhnlich hohen Renditen von zunächst 8 Prozent, die nach Medienberichten in einem Schneeballsystem von immer neuen Anlegern an Altanleger gezahlt wurden, bis die Blase platzte. Vor dem Geschäftsmodell von PROKON wurde schon seit Jahren in der Presse gewarnt, das vermeintlich schnelle Geld hat wohl blind für die Realität gemacht. Weiterlesen

„Natur und Landschaft sind unser wichtigstes Gut, es darf nicht verbraucht und verdorben werden.“ Windpark Utgast mit Maisacker, Holtgast/Samtgemeinde Esens/LK Wittmund
von Manfred Knake

Im Morgengrauen: Schleppverband mit Schiffsektion von der Rostsocker "Neptun Werft" auf dem Weg zur Meyer Werft im binnenländischen Papenburg, im Hintergrund Ditzum an der Ems
Bei der Meyer Werft in Papenburg liegen Veränderungen in der Luft, welche genau, ist unklar. Will sie neue Standorte im Ausland, wie schon einmal an der Ostküste der USA geplant, aber nicht verwirklicht? Oder geht es nur um Kooperationen mit anderen Werften? Fakt ist, dass die Meyer Werft abhängig ist von ganzen wenigen Auftraggebern, die Kreuzfahrtschiffe in Auftrag geben. Wenn die einen wirtschaftlichen Husten bekommen sollten, bekäme Meyer mindestens eine Lungenentzündung. Anlässlich einer Betriebsversammlung Anfang Januar 2014 schloss Werftchef Meyer einen Kooperation mit anderen Werften nicht mehr aus. Das Bemerkenswerte: Neben Vertretern der Kommunen nahmen auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und die Bundestagsabgeordnete Evers-Meyer (SPD an der Betriebsversammlung teil. Weiterlesen