Windkraft aller Orten, als vorgeblich „umweltfreundliche Alternativenergie“ oder gar „saubere Energie“. Dieser Satz verdient ein dickes Fragezeichen. In den vergangenen zwanzig Jahren gerieten zunächst die küstennahen Landstriche von Nord- bis Ostfriesland unter die Windräder, mit ihnen verloren riesige Vogellebensräume an den Wattenmeernationalparks an Attraktivität für rastende Wat- und Schwimmvögel an der Küste; dann folgte die Erschließung der Binnenlandbereiche, bis in Landschaftsschutzgebiete hinein. Seit wenigen Jahren boomt die Offshore-Windenergienutzung, mit der Gefährdung von Meeressäugern und Zugvögeln und nicht zuletzt der Schiffsicherheit. Motor des Booms ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das den Betreibern satte Gewinne zu Lasten aller Stromkunden einfährt, eine gigantische haushaltsneutrale Subvention, die mit der Stromrechnung zusätzlich von den Stromkunden einbehalten wird, eine „Lizenz zum Gelddrucken“ für die Investoren. Wärmekraftwerke wie Gas- oder Kohlekraftwerke werden durch windabhängige Generatoren nicht überflüssig, im Gegenteil, je mehr Windkraftwerke ihren Strom unregelmäßig und vor allem nicht bedarfsgerecht ins Stromnetz einspeisen, umso mehr müssen Gas- oder Kohlekraftwerke ans Netz, um die notwendige Regelenergie zur Netzstabilität bereitzustellen; das sind Binsenwahrheiten, die sich allerdings und leider bisher nicht in jeden Haushalt herumgesprochen haben.
Aktuell werden die Wälder in Deutschland für die nimmersatte Windlobby geöffnet, da die Stellflächen in den bebauten Gebieten knapp werden und immer mehr Anliegerproteste, Naturschutzkonflikte und Gerichtsverfahren zu Genehmigungsverzögerungen oder -verhinderungen führen. Weiterlesen →