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Der mit dem Wolf schnackt
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Noch mehr Windenergie in der Samtgemeinde Esens durch das „Wind-an-Land-Gesetz“? Welche Bedeutung hat die Bürgerbefragung von 2016?

Enercon und die Urlaubslandschaft bei Bensersiel, LK Wittmund: Windpark Utgast direkt an einem EU-Vogelschutzgebiet Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat
Nachtrag 30. Jan. 2023: Eine Antwort auf diesen „Offenen Brief“ gab es nicht, die Lokalpresse ignorierte ihn.
Offener Brief, 15. Jan. 2023
An den
Samtgemeindebürgermeister Harald Hinrichs
Ratshaus
Esens
per eMail
Noch mehr Windenergie in der Samtgemeinde Esens durch das „Wind-an-Land-Gesetz“? Welche Bedeutung hat die Bürgerbefragung von 2016, die sich gegen weitere Windkraftanlagen entschied?
Guten Tag, Herr Hinrichs,
der „Anzeiger für Harlingerland“ aus Wittmund vom 13. Januar 2023 berichtet dies:
„[…] Vorbereitung, Ordnung und vor allem Wertschöpfung – diese Aspekte sind der Samtgemeinde Esens wichtig, wenn es um Wind- und Solarparks geht. Darüber berichtet Samtgemeindebürgermeister Harald Hinrichs ein einem Pressegespräch mit seinen Vertretern Karin Emken und Erwin Freimuth. ´Es geht um richtig, richtig viel Geld´, sagt Karin Emken. Umso wichtiger sei es, Wildwuchs zu verhindern und die Beteiligung bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu halten. […] Was die Windenergie angeht, will sich die Samtgemeinde auf die Ziele des ´Wind-an-Land-Gesetzes´ vorbereiten.
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Deichbeweidung und Wölfe: „Geht das Schaf, kommt das Wasser“

Gesehen an der Deichschäferei in Ostbense/LK Wittmund
Der Wolf ist häufig Thema in der ostfriesischen Tagespresse, überwiegend dramatisierend. Es kommt zu Rissen von Schafen und Jungrindern. Allerdings sind die Weideflächen bisher nicht gegen Wolfsrisse durch wolfsabweisende Zäune gesichert, Herdenschutz findet nicht statt. Die Gefahr von Wolfsrissen von Schafen auf den Deichen ist ebenfalls Thema. Weidende Schafe festigen hier die Grasnarbe.
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„Feuershow“ in Bensersiel: was danach geschah

„5 Meter“ Steighöhe der Raketen bei der „Feuershow“ am 30. Dez. 2022 in Bensersiel/Stadt Esens nahe am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer? Das war wesentlich höher! Man beachte als Größenvergleich die Personengruppe im Vordergrund des Fotos – Foto: Bildzitat (Screenshot) Facebook „Esens-Bensersiel“
Die sog. „Feuershow“ in Bensersiel/Stadt Esens am 30. Dez. 2022 hatte ein Pressenachspiel in der Lokalzeitung „Anzeiger für Harlingerland“ aus Wittmund. Die Zeitung berichtete über die Kritik an dieser Show, die von einer Facebook-Posterin kam, weil die Veranstaltung zu dicht am „Weltnaturerbe“ Wattenmeer stattfand. Der Veranstalter „Bensersiel aktiv e.V.“ hatte bei Facebook angekündigt, mit Rücksicht auf die Tiere des nahe gelegenen Nationalparks Wattenmeer auf ein Silvesterfeuerwerk mit Böllern zu verzichten und stattdessen diese angeblich „kleine Pyroshow“ am Tag vor Silvester abzubrennen.
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Auswirkungen von Feuerwerk auf wildlebende Gänse: Studie des Max-Planck-Instituts

Böllermüll am Gänserastplatz und Schutzgebiet „Petkumer Deichvorland“ an der Unterems – Foto (C): Eilert Voß/Archiv Wattenrat
Bitte den Nachsatz am Ende des Beitrages beachten: „Feuer-Show“ statt Feuerwerk in Bensersiel
Es spricht sich langsam herum: Feuerwerke sind nicht nur ein Stressfaktor für Reitpferde, Haushunde oder Hauskatzen, sondern vor allem für wildlebende Vögel. Hier an der Küste werden auf den Inseln und in den Küstenbadeorten immer noch enorme Mengen Böller und Raketen gezündet. Sogar im oder am Großschutzgebiet Nationalpark Wattenmeer kracht es vor, an und nach Silvester. Die Leidtragenden sind die Rastvögel des Wattenmeers, die gerade im Winterhalbjahr auf störungsfreie Äsungs- und Rastplätze in ihren Schutzgebieten angewiesen sind.
Veröffentlicht unter Naturschutz, Wattenmeer
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Blackout-Kuscheln auf Spiekeroog?

Foto: Manfred Knake
Die von „unseren“ Politikern selbst verschuldete Energiekrise mit dem Boykott des russischen Erdgases, das immer noch durch den intakten B-Strang der sabotierten Nordstream-2-Pipeline fließen könnte, treibt seltsame Blüten: Patrick Kösters, Inselbürgermeister von Spiekeroog, will im Falle eines Blackouts oder bei begrenzten Stromsperren („Brownout“) keine Wärmestuben auf der Insel einrichten lassen. Er favorisiert das Wir-Gefühl der Insulaner.
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UNO-Biodiversitätskonferenz in Montreal: von Breitmaulnashörnern, Seeregenpfeifern und dem „falschen Fokus“

Breitmaulnashörner – Foto: Wikipedia
Bemerkenswertes von der UNO-Biodiversitätskonferenz in Montreal, die vom 7. bis zum 19. Dezember 2022 stattfand und die auch „Weltnaturschutzkonferenz“ genannt wird, aufgegriffen vom Norddeutschen Rundfunk:
NDR: Artenschutz: „Wir haben viele Jahrzehnte den falschen Fokus gehabt“
Stand: 16.12.2022 16:56 Uhr
Bei der UNO-Biodiversitätskonferenz in Montreal hofft man, dass sich die Staatengemeinschaft auf einen sinnvollen Weg zum Artenschutz einigen kann. Bisher ist das nie gelungen.
[…] Matthias Glaubrecht [Anm.: Professor für Biodiversität in Hamburg und Leipzig], im Interview.: Wir haben viele Jahrzehnte den falschen Fokus gehabt. Wir haben gedacht, dass Artenschutz erfordert, dass wir einzelne Arten schützen, dass wir uns also um das Breitmaulnashorn um den Elefanten um den Pangolin kümmern. Ich glaube, es ist jetzt verstanden worden, dass wir die einzelnen Arten nur dann schützen, wenn wir deren Lebensräume schützen. Denn der Hauptverursacher der Biodiversitätskrise ist, dass wir Arten verlieren, weil die ihren Lebensraum verlieren. […]
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„Erneuerbare“ Gehirnwäsche und die Dunkelflaute

Ganglinien der Strom-Einspeisung und des Verbrauchs vom 06. Dez. 2022 bis zum 09. Dez. 2002, 06:00 Uhr, hellblau: Windkraft onshore, gelb: Solar – Quelle: Agora Energiewende („Agorameter“)
Die von der Ampel-Regierung hausgemachte Energiekrise lässt die Wind- und Solarparkinvestoren jubeln. Das ehemals preisgünstige und nun mit einem Embargo belegte Pipeline-Erdgas aus Russland wird jetzt mit verflüssigtem teuren Erdgas (LNG) u.a. aus den USA ersetzt und, man höre und staune, auch aus Russland mit Tankschiffen importiert. Angeblich sollen Wind- und Solarstrom die Gas-, Kohle- und Atomkraftwerke ersetzen können, die bisher für eine verlässliche Stromversorgung der Industrienation Deutschland sorgten, so jedenfalls die überaus gut vernetzte Lobby der „Erneuerbaren“. Auch in Gemeinderäten breitet sich wieder einmal mehrheitlich Goldgräberstimmung aus,
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14. internationale Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven: wieder heiße Klimaluft
Sie schützen mal wieder das Wattenmeer. Vom 28. – 30. November fand in Wilhelmshaven die 14. internationale Wattenmeerkonferenz der Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland und Niederlande auf Ministerebene statt. Es ging vordringlich um „Klimaschutz“ „Klimagase“, „Klimakrise“, „Meeresspiegelanstieg“ und, ja tatsächlich, auch um die „Biodiversitätskrise“, ohne allerdings näher darauf einzugehen, wer diese verursacht.
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