Gastbeitrag: Der Green Deal der EU und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Gastbeitrag von Dr. Helmut Böttiger, 65232 Taunusstein, im Dezember 2019:

Der Green Deal der EU und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Nicht nur in Brüssel, auch in Berlin grünt es. „Vertreter von Bund und Ländern haben einen Durchbruch bei den Verhandlungen über das Klimapaket der Bundesregierung erreicht.“ Das berichteten die Nachrichtenagenturen. Danach soll der Preis für CO2-Emissionen zum 1. Januar 2021 von 10 auf 25 Euro steigen und bis 2025 auf 55 Euro. Als Alibi werden allerlei „Entlastungen“ für den Bürger in Aussicht gestellt, etwa die Erhöhung der Pendlerpauschale oder eine Mehrwertsteuersenkung für Fahrausweise der Bundesbahn.

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Bundesregierung arbeitet an „Hartz-IV-Gesetzen gegen den Naturschutz“

Übernahme von der europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), mit freundlicher Genehmigung der Eulenfreunde:

„Im neuen Heft [der Zeitschrift „Nationalpark„] finden Sie einen Beitrag von EGE-Geschäftsführer Wilhelm Breuer über die Bemühungen der Bundesregierung, die Vorschriften zum Schutz von Natur und Landschaft abzusenken. Im Schatten der Fridays-for-Future-Bewegung und unbemerkt von der Öffentlichkeit hat nämlich die deutsche Bundesregierung eine Verordnung vorbereitet, die – sollte sie in Kraft treten – der Sache des Naturschutzes einen heftigen Schlag versetzen wird.

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Feuerwerk im und am Nationalpark Wattenmeer: zaghafter Bewusstseinswandel

Feuerwerk über dem Nationalpark Wattenmeer, hier Insel Juist – Foto (C): Eilert Voß

Na, wer hat´s „erfunden“? Der Wattenrat, wer sonst. Die Rede ist von der Kritik am jährlichen Geböller zu Silvester und zu anderen Zeiten an der Küste, stets verbunden mit dem großräumigen Vertreiben von Rast- oder auch Brutvögeln im oder am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Der Wattenrat weist seit Jahren auf diese Unsitte hin, die, legt man den Maßstab des Bundesnaturschutzgesetzes eng an, eigentlich ohnehin verboten ist.

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Cuxhaven: Watt verschlickt

Cuxhaven, Kugelbake – Foto (C): Manfred Knake

Die Initiative „Rettet das Cux-Watt“ aus Cuxhaven weist auf enorme Veränderungen im dortigen Wattenbereich hin. Im Watt vor dem historischen Seezeichen „Kugelbake“ haben sich große Schlickfelder gebildet, die die Morphologie des dortigen Bereiches negativ beeinträchtigt haben. Natürliche Rinnen- und Prielsysteme des Watts wurden durch Schlick aufgefüllt. Die Konsistenz des Wattenbodens hat sich vom ehemals hellen Sandwatt in dunkles Schlickwatt verändert.

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Enercon: ´Die Messe ist gelesen´

Proteste gegen einen Enercon-Windparkbau in Westerholt/Samtgemeinde Holtriem im Landkreis Wittmund/NDS – Foto (C): Manfred Knake

Ein Kommentar von Manfred Knake

 Die angekündigten Entlassungen beim Windanlagenhersteller Enercon aus Aurich, der auch in Magdeburg produziert, brachten es an den Tag: „Unsere Volksvertreter“ reagierten erstaunlich schnell und traten eine Medienlawine aus Solidaritätsbekundungen für die Windenergiewirtschaft los. Dadurch wurde wieder einmal deutlich, dass CDU, SPD , Grüne und Linke sich überwiegend als Sprachrohre oder gar Marionetten der Branche aufführten.

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Neuer Bundesvorstand des BUND: Energiewender und Klimamodellierer

Neue Landschaften in Deutschland: Windpark Arle und Umgebung, Ostfriesland – Foto (C): Peter Gauditz

Der Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND, gegründet 1975) wählte auf seiner Bundesdelegiertenversammlung 2019 in Berlin einen neuen Vorstand. Der neue Vorsitzende ist der Umweltingenieur Olaf Brandt, bisher BUND-Bundesgeschäftsführer für Politik und Kommunikation (Werdegang: Bereichsleiter Politik beim BUND, Kampagnenkoordinator im BUND, Campaigner Abfallvermeidung BUND). Die erste stellvertretende Vorsitzende ist die Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin Verena Graichen, tätig für das Öko-Institut in Freiburg.

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Enercon und der Stellenabbau: ´bigott´

Enercon-Anlagen und die Urlaubslandschaft bei Bensersiel, LK Wittmund: Windpark Utgast direk an einem EU-Vogelschutzgebiet Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat

Der Windanlagenhersteller Enercon mit dem Hauptsitz im ostfriesischen Aurich ist in der Krise, nicht erst seit der aktuellen Ankündigung, 3000 Stellen bundesweit streichen zu wollen. Der geplante Stellenabbau ließ den Blätterwald rauschen. Aus dem Enercon-Country Ostfriesland kam das dazu von Stefan Bergmann. Er ist Chefredakteur der Emder Zeitung. Bergmann äußert sich in einem befremdlichen Kommentar, der von einigen Lokalzeitungen an der Küste übernommen wurde.

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Tote Grindwale angespült

Toter Grindwal vor Juist – Foto (C): Nationalparkverwaltung nieders. Wattenmeer, Screenshot, Bildzitat

Wie die Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer meldet, wurden am 05. November 2019 auf der Insel Juist sowie am Rande der Leybucht (im Landkreis Aurich) jeweils ein toter Grindwal angespült. Beide Kadaver liegen in nicht zugänglichen Bereichen des Nationalparks. Ein dritter verendeter Wal wurde westlich von Borkum im Fahrwasser der Außenems gesichtet.

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Wat- und Wasservögel, ein Artenschutzreferent und das Klima

Austernfischer auf der Insel Norderney am Hochwasserrastplatz, im Hintergrund die mit Windkraftanlagen abgeriegelte Festlandsküste im LK Aurich/NDS – Foto (C): Eilert Voß

Den hatten wir schon mal auf den Wattenrat-Seiten im Zusammenhang mit dem geplanten Abbau von Genehmigungshemmnissen für die Windenergiewirtschaft: Lars Lachmann, immerhin Artenschutzreferent des Naturschutzverbandes NABU. Lachmann sah im Oktober 2019 im Deutschlandfunk ein „Imageproblem“ für den Artenschutz, wenn Windkraftgenehmigungen nicht erleichtert würden. Nun äußerte sich Lachmann (ist der Name eigentlich Programm?) erneut im Deutschlandfunk aus der NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin:

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10 Jahre ´Gänsewacht´ in Petkum an der Ems

10 Jahre Gänsewacht – Foto: privat

Seit zehn Jahren steht unser Mitarbeiter Eilert Voß auf „Gänsewacht“ in Petkum an der Ems, bei jedem Wetter. Und das hat Gründe. In diesem Naturschutzgebiet, Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes, wird die Jagd auf Enten und Gänse ausgeübt, ganz legal. Dabei kommt es nicht selten, wie es in der Jägersprache heißt, zu „unwaidmännischem Verhalten“.

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