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Windenergie: Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages in Arle – FDP-Nachhall im Landtag
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Windenergie: Umweltausschussmitglieder des Niedersächsischen Landtages betroffen über Anlagendichte

v.l.: Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU), Sigrid Rakow (SPD), Hans-Joachim Janßen (B90/die Grünen), Dr. Gero Hocker (FDP), Sven Reschke-Luiken, Foto (C): Manfred Knake
Am 03. Juni 2016 kam „hoher Besuch“ nach Arle im Landkreis Aurich: Vier Mitglieder des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtages – die Vorsitzende des Umweltausschusses, Sigrid Rakow, SPD (Edewecht), Hans-Joachim Janßen, B90/Die Grünen (Jade), Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, CDU (Lehrte), Dr. Gero Hocker, FDP (Achim) – informierten sich „vor Ort“ über die Windenergie in Ostfriesland, sahen sich das Windballungsgebiet Arle, Großheide, Dornum mit seinen ca. 200 Anlagen selber an und hörten zu, was ihnen berichtet wurde. Eingeladen hatte die BI „Weitblick Ostfriesland“ und die Initiative „Vernunfkraft-Niedersachsen e.V.“. Weiterlesen
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CDU-Feier „30 Jahre Nationalpark Wattenmeer“ – außer Spesen nichts gewesen

Festrede von Björn Thümler (CDU), Fraktionsvorsitzender der Oppositionspartei im Niedersächsischen Landtag, Foto (C): Eilert Voß
Am 30. Mai 2016 feierte die CDU-Landtagsfraktion den 30ten Geburtstag des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer im Wilhelmshavener Wattenmeer-Besucherzentrum. Zwei Mitarbeiter des Wattenrates gehörten zu den geladenen Gästen aus Verwaltungen, der Jägerschaft, den Deichverbänden, der Sportbootfahrer und der Küstenfischerei, um nur einige zu nennen. Außer dem kalten Buffet, dem schönen Wetter und dem Blick über den Jadebusen ist eigentlich nichts erwähnenswert. Wie erwartet, wurde in den Redebeiträgen über einen Nationalpark referiert, den es so gar nicht gibt, u.a. so: „Ziel müsse sein, die Nordsee als intakten Naturraum auch für künftige Generationen zu erhalten“. Dieses Ziel wurde bereits vor 30 Jahren bei Gründung des Nationalparks angestrebt, und davon ist man nach wie vor sehr weit entfernt. Das Wattenmeer ist durch die vielfältigen Nutzungen keinesfalls ein „intakter Naturraum“, die Leserinnen und Leser unserer Wattenmeer-Webseiten müssten das eigentlich wissen. Im Vordergrund der Grußworte stand die Aufwertung für den Tourismus und die „Wertschöpfung“. Die dramatischen Brutvogelrückgänge, der desolate Zustand vieler Salzwiesen (strengste Schutzzonen), die vielen zugelassenen Nutzungen und die abträglichen Auswirkungen des Massentourismus wurden nicht thematisiert. Naturschutz war nur ein Randthema. Weiterlesen
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In eigener Sache: Wattenrat-Statistik
Seit 2009 wird die WebSeite des Wattenrates Ostfriesland mit WordPress bearbeitet. Davor hatte Onno K.Gent, der jetzt als hauptamtlicher Ranger bei der Nationalparkveraltung in Wilhelmshaven arbeitet, die Wattenrat-Internetseiten 2002 „erfunden“ und bis zur Umstellung auf das einfacher zu bedienende WordPress-WebLog „mit der Hand“ aufwändig bearbeitet und ins Netz geschoben.
Mit Hilfe des „Webalizers“, eine Abrufstatistik, kann man die Zugriffszahlen auf die Wattenratseiten erkennen. Weiterlesen
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Geschafft: der ´Stumme Frühling´ im und am Nationalpark Wattenmeer

Mit Mist überstreut: Der letzte Kiebitz in der Pufferzone des NSG „Petkumer Deichvorland“ an der Ems, Foto (C): Eilert Voß
Während die Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven mit ihrem Leiter Peter Südbeck ständig die Erfolgs-Propagandatrommel für den Nationalpark, den Tourismus und das „Weltnaturerbe“ rührt, siechen viele Brutvogelarten des Wattenmeeres und des angrenzenden Binnenlandes 30 Jahre nach Einrichtung des Nationalparks unbemerkt von einer weitgehend ahnungslosen Öffentlichkeit dahin. Oder, um es mit Mark Twain zu sagen: „Nachdem sie das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sie ihre Anstrengungen“. Immer neue und nur scheinbare Erfolgsmeldungen übertünchen die deutlich wahrnehmbare Misere. Wo vor dreißig Jahren z.B. noch Rotschenkel, Kiebitze, Uferschnepfen oder Austernfischer zur Brutzeit auf den Weidezaunpfählen saßen oder in der Luft lautstark ihre Reviere markierten, ist heute weitgehend Ruhe eingekehrt. Weiterlesen
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Ministerpräsident Weil (SPD) wohnt an einem Windrad und hat „keine Probleme“, andere schon
„Unser“ niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil ist nach seinem Parteienetikett ein sozialer Demokrat. Von Beruf ist er Anwalt, Staatsanwalt und Richter. Im Nebenberuf ist er augenscheinlich Zyniker, ein Kind unserer Zeit, in der es nur noch um den Profit geht, egal ob andere Menschen darunter leiden. Der Windenergiewirtschaft und den damit verbandelten örtlichen Betreibern, nicht selten auch aus der Politik, steht er wohlwollend gegenüber, egal mit welchen Machenschaften die Windparks aus dem Boden wachsen und egal, ob den Anliegern das Leben mit den lärmenden Anlagen zur Hölle gemacht wird. Weil, und auch sein Wirtschaftsminister Olaf Lies, sind zweifellos Sprachrohre der Windenergiewirtschaft. Weiterlesen
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Im Nest der Windenergie: Samtgemeinde Holtriem in Westerholt/LK Wittmund: Klüngel und Filz lässt Windkraftanlagen sprießen

Ca. 50 Teilnehmer aus den umliegenden Gemeinden protestierten gegen die Windkraftpolitik in der Samtgemeinde Holtriem/Westerholt im Landkreis Wittmund/NDS, Foto (C): Manfred Knake
Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2016
Hinweis für die Nur-Überschriftenleser: Im mittleren Teil dieses Beitrages finden Sie die Namen der Holtriemer Ratsmitglieder (mit Handelregisternummern), die an der Windkraft finanziell beteiligt sind. In Westerholt (Samtgemeinde Holtriem) im LK Wittmund/NDS befindet sich das Nest der Windkraftbetreiber der Region, ein Netzwerk aus Investoren und Kommunalpolitikern…
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„Wir haben die Schnauze voll“ war auf einem Protestplakat auf einer Demonstration am 12. Mai 2016 gegen noch mehr Windkraftanlagen in der Samtgemeinde Holtriem (Westerholt/Landkreis Wittmund/NDS) zu lesen.
Die Anlieger von Windkraftanlagen wissen, wovon sie reden: Der tieffrequente Schall bestimmter Anlagentypen dringt hunderte Meter weit durch Dächer und Wände und wirkt direkt auf den Körper, sogar Vibrationen an den Häuserwänden sind zu spüren. An einen geregelten und erholsamen Schlaf ist nicht mehr zu denken. Anwohner berichten vermehrt über gravierende Schlaf- und Organstörungen, die auch Kinder belasten, die dann unausgeschlafen zur Schule erscheinen. Die Genehmigungsbehörden der Landkreise sitzen diese vorsätzliche Körperverletzung aus, sie verweisen auf die Lärmmessungen, die von den Investoren in Auftrag gegeben werden. Es handelt sich dabei um „Lärmprognosen“, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben müssen. Zahlreiche Einwendungen der Anwohner gegen weitere Anlagen und den zu erwartenden Lärm wurden vom Landkreis Wittmund zurückgewiesen, die öffentlichen Anhörungen der Einwender waren eine Farce. Weiterlesen
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Umgehungsstraße Bensersiel: Straßensperrung – Fristsetzung und Klageandrohung
Es gibt zwei neue Entwicklungen – ein nachträglich angefertigtes Gutachten und die Aufforderung zur Sperrung der Straße – bei der geplanten Neuabgrenzung des Vogelschutzgebietes bei Bensersiel für die Trasse der illegal gebauten Umgehungsstraße, um diese nachträglich legalisieren zu können. Die Trasse liegt in einem „Faktischen Vogelschutzgebiet“, in dem nichts geplant oder gebaut werden darf, bis die Flächen in ein an die EU-Kommission gemeldetes EU-Vogelschutzgebiet überführt worden sind, und auch dann gelten hier die strengen Regeln der Natura-2000-Richtlinien der EU.
Neues Vogelgutachten, aber viel zu spät
Nachdem das Beteiligungsverfahren nun zum dritten Mal öffentlich ausliegt, weil in den vorher ausgelegten Unterlagen die Straßentrasse gar nicht eingezeichnet worden war, wurde nun bekannt, dass die Stadt Esens ein neues Vogelgutachten erstellen ließ. Die Stadt will die vorher versäumten Datenerfassungen nachholen und auf dieser Grundlage einen neuen Bebauungsplan zur Rettung der Straße aufstellen. In der Karte war jeder Feldweg und jede Hofzufahrt eingezeichnet, wundersamer Weise fehlte aber ausgerechnet die „kommunale Entlastungsstraße“, die jetzt immer mehr zur „Belastungsstraße“ für die Stadt Esens wird. Weiterlesen
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NABU mit Sehschwäche: „Wattenhuus“-Vertrag in Bensersiel
Dr. Holger Holger Buschmann, niedersächsischer Landesvorsitzender des „mitgliederstärksten Naturschutzverbandes Deutschlands“ NABU, kam höchstpersönlich an die Küste nach Bensersiel/Stadt Esens. Er übernahm dort im Beisein des Esenser Verwaltungschefs und der Bürgermeisterin die Trägerschaft des „Wattenhuuses“ zusammen mit der Stadt Esens. Es wurde eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Im kleinen „Wattenhuus“ werden seit Jahrzehnten Touristen über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer informiert. In der Lokalpresse ließen sich die örtlichen NABUben mit den Esenser Honoratioren ablichten, wie es sich zu solch einem Ereignis gehört. So weit, so gut, eine Kürveranstaltung für den hauptamtlichen Landesvorsitzenden des NABU. Bei der Pflicht sieht es schon ganz anders aus.
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Staatsanwaltschaft Aurich: laute Großveranstaltung und Silvesterfeuerwerk am Nationalpark Wattenmeer-Verfahren eingestellt

Screenshot (Bildzitat), 27. Dez. 2015, www.norddeich.de
Der Wattenrat Ostfriesland hatte im Januar 2016 Strafanzeige gegen die Veranstalter NDR2 (Norddeutscher Rundfunk, 2. Hörfunkprogramm) und den Geschäftsführer und Kurdirektor der Kurverwaltung Norddeich, Armin Korok, wegen der lärmintensiven Silvestergroßveranstaltung am Strand von Norddeich direkt am Großschutzgebiet Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer erstattet. Zu dieser Veranstaltung erschienen laut Presseberichten ca. 5000-7000 Teilnehmer. Bei der lautstarken Musikveranstaltung wurden auch große Mengen Feuerwerkskörper gezündet, die weit in das Schutzgebiet hineinwirkten. Die Auswirkungen auf wildlebende Vögel und deren panisches Fluchtverhalten ist wissenschaftlich gut untersucht. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet die mutwillige Beunruhigung der Tiere als Ordnungswidrigkeit; eine gewerbsmäßige Beunruhigung kann als Straftat geahndet werden. Die Nationalparkverwaltung appelliert in jedem Jahr vor Silvester in den Tageszeitungen, auf Feuerwerke im und am Nationalpark wegen der enormen Störanfälligkeit der Zugvögel zu verzichten, aber immer vergeblich. Weiterlesen
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