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Archiv der Kategorie: Naturschutz
Nationalparkgesetz aufweichen: Inselbürgermeister bei Umweltminister Olaf Lies (SPD)
Es begann mit einer Inselposse auf der ostfriesischen Insel Baltrum im Oktober 2018. Nachdem die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast (CDU) klammheimlich an ihrem Koalitionskollegen und Umweltminister Olaf Lies (SPD) die Jagdpachtverträge auf vier Inseln verlängert hatte, fingen einige Baltrumer Lokalpolitiker der CDU wegen vermeintlicher „Einschränkungen“ im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ an zu maulen und wollten zunächst gar aus dem Nationalpark „austreten“. Weiterlesen
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NABU-Mitgliederwerbung: Wem die Stunde schlägt
Der Winter 2018/19 ist noch nicht vorüber, die Stunde der Wintervögel jedoch schon. Die medienwirksame Kampagne des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) brachte nach Zahl und Art beobachteter Wintervögel das vorhersehbare Ergebnis: Auf Platz eins der Mitmachaktion am Futterhaus landete der Haussperling. Platz zwei belegte die Kohlmeise, wer hätte das gedacht! Einen wissenschaftlichen Wert haben diese Zufallsbeobachtungen nicht, aber der NABU gelangt so an die Adressen der einsendenden Personen, die zum Abschluss von Mitgliedschaften aufgefordert werden. Fachleute der Werbebranche nennen das ein „Mailing“ – geschickt eingetütet. Weiterlesen
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Tausende Trottellummen in den Niederlanden angespült
In den letzten Wochen wurden tausende Trottellummen (Uria aalge), eine Alkenart , an der niederländischen Küste tot oder geschwächt angespült. Inzwischen wurden auch Kadaver auf der Insel Borkum gefunden. Bisher wurden vom Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg zwei Kadaver untersucht. Nach Angaben des LAVES waren die Tiere geschwächt, hätten jedoch keine Fremdkörper wie Plastik im Magen-Darm-Bereich gehabt. Weiterlesen
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Update: Karbidschießen an EU-Vogelschutzgebieten bei Pogum, Polizei ermittelt
Das Silvester-Karbidschießen an den EU-Vogelschutzgebieten am Deich bei Pogum im Landkreis Leer wird derzeit von der Polizeiinspektion Emden-Leer untersucht, „es laufen Befragungen und Zeugen werden gehört, mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren seien eingeleitet“, berichtete die Rheiderland Zeitung aus Weener am 21. Januar 2019. … Weiterlesen
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Nachruf: zum Tode von Horst Stern
Heute gaben die Medien den Tod des Journalisten und Schriftstellers Horst Stern bekannt, der am 17. Januar 2019 im Alter von 96 Jahren verstarb. Er lebte zuletzt bei Passau. Mit Host Stern hatte ich in den 90er Jahren einen regen … Weiterlesen
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Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer: Inseln fordern Änderungen
Am 03. November 2018 verkündete die Nationalparkverwaltung zusammen mit der „Ostfriesische Inseln GmbH“ eine Kooperationsvereinbarung, in der „gemeinsame Vorhaben“ in einem „gemeinsamen Arbeitsprogramm“ festgehalten werden sollen. Das für die Verlautbarungen der Nationalparkverwaltung schon typische Geschwurbel ist hier in ganzer Länge … Weiterlesen
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Prosit Neujahr: Karbidschießen am Nationalpark Wattenmeer
nteressant dabei ist die Frage nach der Zulässigkeit des Schießen aus diesen selbstgebauten „Geschützen“, in denen ein Karbid-Wasser-Gemisch (Acetylengas) mit großem Knall zur Explosion gebracht wird. Nach Polizeiangaben ist das weder im Waffen- noch im Sprengstoffgesetz geregelt, was eigentlich verwunderlich ist. Jeder Inhaber einer vergleichsweise harmlosen Schreckschusswaffe muss zum Führen dieser Waffe außerhalb seines Grundstückes über den „Kleinen Waffenschein“ verfügen, den die Kreisbehörde auf Antrag ausstellt. Wird die Waffe ohne diesen Waffenschein außerhalb des Grundstückes nur geführt, als nur getragen ohne zu schießen, ist das bereits mit einer erheblichen Summe bußgeldbewehrt! Die selbstgebastelten Karbidkanonen sind noch nicht einmal sicherheitsgeprüft Weiterlesen
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Der Jahresendknaller: Gerichte lassen es auf Spiekeroog krachen
Gastwirt Christian Kiesow von der Insel Spiekeroog (Restaurant „de Balken“, Ferienwohnungen „Haus Möwe“), den wir beim Wattenrat schon im letzten Jahr auf dem Schirm hatten, darf mit gerichtlichem Segen weiter zu Silvester böllern. Bereits 2017 hatte der Insulaner gegen das Böllerverbot der Gemeinde erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg geklagt. Die Richter hielten damals die Lärmschutzsatzung der Gemeinde für das untaugliche Instrument der Regelung eines Böllerverbotes. Die Gemeinde überarbeitete anschließend ihre Ortssatzung sowie die Gefahrenabwehrverordnung und berief sich nun auf die Feuergefahr durch Böller und Raketen, mit denen die historischen und inseltypischen Holzveranden gefährdet seien. Gegen das erneute Böllerverbot und die kostenpflichtigen Ablehnungsbescheide der Kommune für die Antragsteller klagte Gastwirt Kiesow erneut vor dem VG Oldenburg, wieder mit Erfolg. Weiterlesen
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