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Windkraft macht einsam
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Ems: Jagd mit verstümmelten (kupierten) Enten „kein Verstoß gegen das Jagdgesetz“
Im Vorlandbereich der Ems wird seit Jahrzehnten stark auf Enten und Gänse gejagt, die hier auf ihrem Zug rasten und sich Fett für ihre weiten Luftreisen anfressen. Dabei sind die Jäger nicht zimperlich: Sogar im Nebel und Schneetreiben wird auf die Tiere geschossen, also auch dann, wenn man die Arten gar nicht unterscheiden kann. Eine besondere Form der Jagd im Wattenmeer stellte die Pooljagd dar, bei der der Jäger in einem holzverschalten Loch oder in einer Tonne hockte, vor sich flugunfähige Lockenten angebunden hatte und dann auf Beute vor der Flinte wartete. Im Wattenmeer ist die Wattenjagd seit fast 25 Jahren durch die Einrichtung des Nationalparks verboten, an der Ems wird allerdings weiter auf Zugvögel geballert.
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Keine Seehunde ohne „Management“? Sesselpuper-Naturschutz!
Auch Seehunde werden schon von behördlichen Berufsartenschützern „gemanagt“, und merken gar nichts davon. Starke Worte aus dem „Common Waddensea Secretariat“ (CWSS) statt Taten: Der Seehund als Gegenstand der derzeitigen staatlichen „Biodiversitäts“-Propaganda im Jahr der Artenvielfalt.
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„Ems-Award“ für wenig erprobte Schlickkonditionierung
Seit 2009 wird von der niederländischen „Waddenvereniging“ und der BI „Rettet die Ems“ der „Ems-Award“ verliehen. Ziel ist es auf positive Entwicklungen für den Schutz des Ems-Dollart-Ästuars hinzuweisen. Ob das mit der diesjährigen Preisverleihung gelungen ist, sei dahingestellt.
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Deichsicherheit: Umweltminister Sanders Besuch in Emden hinterließ tiefe (Reifen-) Spuren
Bitte auch das Edit vom 16. Okt. 2010 ganz unten beachten, in dem die fragwürdige Amtsführung und das merkwürdige Rechtsverständnis des Umweltverhinderungsministers Sander durch seine Äußerungen deutlich werden!
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander weilte mal wieder in Ostfriesland, wo er die Windkraftfirma BARD in Emden besuchte. Er nutzte den Besuch auch, um an einer Deichschausitzung in Emden teilzunehmen.
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Politikersprüche: „Biologische Vielfalt für künftige Generationen bewahren und die natürlichen Lebensgrundlagen sichern“

Artenvielfalt im EU-Vogelschutzgebiet an der Ems: verstümmelte, flügelkupierte Stockenten als lebende Lockenten für Wasservögel, die dann abgeschossen werden.
Während im „Weltnaturerbe“ Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vielerorts die Salzwiesen durch starke Entwässerungsmaßnahmen verquecken und verkommen, Brut-, Äsungs- oder Rastplätze für verschiedene Vogelarten dadurch verschwinden, Kitesurfer in eigentlich geschützten und verbotenen Bereichen zugelassen werden, Sand-, Seeregenpfeifer und Zwergseeschwalbenpopulationen unter dem Druck des Massentourismus zusammenbrechen, in EU-Vogelschutzgebieten weiterhin Jagd auf ziehende Wasservögel gemacht wird, tönen Berliner Politiker mit „biologischer Vielfalt für künftige Generationen“ .
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Zugvogeltage: Gänseverscheuchen mit dem Reisebus „Vogelkieker“
Bitte das Edit 31.10.2010 ganz unten beachten: Die Zugvogeltage wurden auch auf die streng geschütze Vogelinsel Memmert bei Juist ausgedehnt, initiiert vom BUND!
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„Zurück zur Natur wollen alle, nur nicht zu Fuß“ war ein Spruch aus den Achtzigern, um den Zwiespalt zwischen Naturschutzansprüchen und gehfaul-satten Bildungsbürgern zu glossieren. Heute ist das Realsatire, und ein Geschäftsmodell. Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. in Stade vermietet einen Reisebus, ein Schiff und einen kleinen Dieselzug, um das Volk näher an die Natur zu bringen, und um diese auch zu stören. Sponsoren sind u.a eine Windkraftbetreiberfirma (Deinste Wind), ein Rotary Club und der Landkreis Stade. Niedersachsens berühmt-berüchtigter Umweltminister Sander lobt denn auch diese Art der Naturerschließung als „Erfolgsgeschichte für das Naturerleben in Niedersachsen“. Der Reisebus heißt „Vogelkieker“, ist mit bunten Vögeln bedruckt und fährt Gruppen dicht an Zugvögel heran, manchmal auch zu dicht, dass diese vertrieben werden. Nun soll der Bus auch gegen Bares anlässlich der „Zugvogeltage“ im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eingesetzt werden.
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Wasserschutzpolizei in Norden/Norddeich wird aufgelöst: noch weniger Aufsicht im Nationalpark
Nachtrag 2016: Nach heftigen Protesten wurde die Außenstelle Norddeich 2016 wiedereröffnet
Die Polizei- und damit Aufsichtspräsenz im Wattenmeer wird weiter eingeschränkt, das Wattengebiet wird zum rechtsfreien Raum entwickelt: Laut verschiedener Pressemeldungen vom heutigen Tage soll die Station der Wasserschutzpolizei in Norden/Norddeich im LK Aurich aufgelöst werden. Damit wird die ohnehin spärliche Überwachung des Großschutzgebietes Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit 3.500 qkm Größe und jährlich (inoffiziellen) 37 Millionen Tourismusübernachtungen zwischen Cuxhaven und Emden noch dürftiger: Wasserschutzpolizei nur noch in Emden und Wilhelmshaven und 6 Nationalparkwarte ohne Kompetenzen und Boote.
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