Bundesverband Windenergie: Propaganda fürs Betreiberportemonnaie

Rechtzeitig zur angekündigten Kundgebung gegen die Zerstörung von Mensch und Natur durch Windkraftanlagen am 15. Mai 2010 in Berlin macht auch der Bundesverband Windenergie (BWE)  mobil: Für den weiteren Ausbau der Windenergie, selbstverständlich.

Windenergie in Eemshaven/NL

Die Broschüre des BWE „A bis Z Fakten zur Windenergie“ verschweigt mehr, als sie propagandistisch herbeilügt:

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Kundgebung gegen die Zerstörung von Mensch und Natur durch Windkraftwerke am 15. Mai 2010 in Berlin

Der Wattenrat Ostfriesland ist Mitunterzeichner bei EPAW, der „European Platform Against Windfarms“, aus gutem  Grund, wie man auf den Wattenratseiten nachlesen kann. Deshalb geben wird den Aufruf zur Kundgebung „gegen die Zerstörung von Mensch und Natur“ am 15. Mai 2010 in Berlin am Brandenburger Tor hier gerne weiter. Nicht nur in Berlin, weltweit gibt es inzwischen Kundgebungen gegen diesen Wind“wahn“.

"Am deutschen (Windwahn-) Wesen soll die Welt genesen!"

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Ems-Landwirtschaft: Naturschutz „scheiß“-egal

Wir berichteten bereits am 03. Mai 2010 über einen Landwirt, der an der Ems in einem geschützten Vorlandbereich (Naturschutzgebiet Emsauen) Gülle ausbrachte, die kurze Zeit darauf durch ein Hochwasser in die Ems gespült wurde. Schlechte Beispiele verderben bekanntlich die guten Sitten: Ein Berufskollege am gegenüberliegenden Emsufer bei Critzum verteilte am 07. Oder 08. Mai 2010 im selben Naturschutzgebiet, Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Emsmarschen Leer-Emden“, flächendeckend Rindermist Schafmist aus seiner Intensivhaltung auf der Brackwasser-Salzwiese, im Überflutungsbereich der Ems! Also ein erneuter Verstoß gegen die „gute fachliche Praxis“ laut Düngeverordnung:

(6) Beim Aufbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsstoffen mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff oder Phosphat ist

1. ein direkter Eintrag von Nährstoffen in oberirdische Gewässer durch Einhaltung eines Abstandes von mindestens drei Metern zwischen dem Rand der durch die Streubreite bestimmten Ausbringungsfläche und der Böschungsoberkante des jeweiligen oberirdischen Gewässers zu vermeiden,
2. dafür zu sorgen, dass kein Abschwemmen in oberirdische Gewässer erfolgt.

Emsvorland bei Critzum: Flächendeckende Bemistung im Naturschutzgebiet

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Erdgasgewinnung: Leichtes Erdbeben in der Provinz Groningen

Im Wattenmeer vor Groningen ereignete sich am Freitag, 07. Mai 2010, ein kleines Erdbeben mit der Stärke von 2,5 auf der Richter-Skala. Eine Anzahl vom Meldungen kamen aus Warffum, Usquert und Uithuizen in der Provinz Groningen. Dort wurde ein Zittern in der Erde wahrgenommen. Das berichtet das  Königliche Meteorologische Institut der Niederlande  (KNMI).

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EU-Landwirtschaft: Belohnung für weniger Grundwasserbelastung

Man glaubt es kaum: Für einen eigentlich selbstverständlichen schonenden Umgang mit der Ressource Grundwasser bekommen Landwirte nun auch noch eine Entschädigung für eine Unterlassung, die Wasserrahmenrichtlinie macht es möglich. So werden die benachteiligt, die ohnehin sorgsam mit natürlichen Ressourcen umgehen und die belohnt, die rumsauen, verkehrte EU-Welt!
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Journalistenpreis: „Unendlich viel Energie“

Wer sich fragt wie es kommt, dass über die „Erneuerbaren Energien“ überwiegend unkritisch oder im PR-Stil berichtet wird, lese die nachfolgende Presseinformation vom 29. April 2010 zum Journalistenpreis „deutschland hat unendlich viel energie“ der „Agentur für Erneuerbare Energien“. Praktischer Weise haben dafür die beiden Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt im Internet die PR-Webseite mit dem irreführenden Titel „unendlich viel Energie“ installiert.

Unstete "unendliche" Energie: Blick von der Insel Langeoog aufs Festland

Stünden die „Erneuerbaren“  ohne die unverzichtbaren und zusätzliche Ressourcen fressende Regelkraftwerke bedarfsgerecht jederzeit Verfügung, gäbe es nichts zu meckern. Der Wind weht aber launisch, und nachts ist es dunkel. So schön ist die neue Energiewelt eben nicht, es sei denn, man schreibt sie schön, „fürs Volk“.

Die Liste der Unterstützer und Sponsoren dieser Agentur ist lang und sagt alles:

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Ems: Gülleeinleitung, nun ermittelt die Staatsanwaltschaft

Am 17. April 2010  berichteten wir über „zu viel Nitrat im Fluss“ und über einen Landwirt, der entgegen der „guten fachlichen Praxis“ und die Düngeverordnung direkt am Emsufer Gülle ausbrachte, die wenig später bei einem Emshochwasser in den Fluss gespült wurde.

Ems bei Rohrichum: Begüllung des Außendeichbereiches

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Kitesurfen: auch Dornumersiel stellt Antrag

Dornumersiel: Illegales Kitesurfen vor dem Sommerdeich im Watt des Nationalparks, 2009

Es sieht nach einem Flächenbrand im „Weltnaturerbe“ Wattenmeer aus, der sich rasant ausbreitet. Eine Kommune nach der anderen beantragt eine Fläche in Schutzzonen des Nationalparks, nur weil „sich die Trendsportart Kitesurfen steigender Beliebtheit erfreut“.

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Wind“park“ Alpha Ventus: Ohne Wärmekraftwerke läuft nichts!

Alpha Ventus: 45 km vor Borkum

Mit viel Pressegetöse wurde der Offshore-Wind“park“ Alpha-Ventus 45km nördlich von Borkum mit 12 Anlagen „eingeweiht“. 250 Millionen Euro statt der zunächst geplanten Investitionssumme von 180 Millionen Euro kostet der Bau des Windparks, mit 30 Millionen Steuergeldern vom Bund bezuschusst. Gegen diese Förderung legt die Wettbewerbskommission der EU ein Veto ein und blockiert das Geld. Die gleiche Summe soll noch einmal als Betriebskosten in den nächsten 20 Jahren anfallen. Dieses Turbinenfeld soll angeblich Strom für „50.000 Haushalte“ liefern, wäre da nicht der unbeständige Wind. Es müssen also ständig Wärmekraftwerke im Stand-bye-Betrieb mitlaufen, um bei Windschwankungen das Netz stabil zu halten. Ohne ein stabiles Stromnetz kann keine Windkraftanlage Strom ins Netz einspeisen. Dieser Wind“park“ kann also nicht eine einzige Glühbirne erhellen, wenn kein oder nur wenig Wind weht. Der Geschäftsführer der „Deutschen Offshore-Testfeld und Infrastruktur-GmbH & Co. KG“ (DOTI) brachte es auf den Punkt: «Für jedes Megawatt Windstrom muss auch ein Megawatt an Land als Ausgleich bereit stehen» (dpa/lni vom 27. April 2010).

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Meyer Werft macht in Umweltschutz!

Kleckern und nicht klotzen: Die Ems wird durch die riesigen Meyer-Schiffe immer weiter zerstört, und nun entdeckt man den Umweltschutz auf der Papenburger Werft: 40 Gabelstapler werden auf Flüssiggas umgerüstet, das ist preisverdächtig! Aber was hat die Ems von diesem „Umweltschutz“?

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