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BUND-Nationalparkhaus Dornumersiel: Energiekonzerne haben Fuß in der Tür, Tourismus will Weltnaturerbe´ im Haus ´vermarkten´
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Freizeitpark Wattenmeer: Bündnisgrüne Pressemitteilung
Na, geht doch! Die Bündnisgrünen im niedersächsischen Landtag haben das Thema „Freizeitpark Wattenmeer“ aufgegegriffen. Im Unterschied zu den Bündnisgrünen geht der Wattenrat auf Grund seiner Ortsnähe jedoch davon aus, dass hier im Nationalpark Wattenmeer längst ein Freizeitpark entstanden ist, der „Sanfte Tourismus“, den die Bündnisgrünen als „Zukunft“ erwähnen, ist leider nur ein Wunschbild bei derzeit 37 Millionen Übernachtungen von Emden bis Cuxhaven.
Zwar werden Gefahren durch Ölbohrungen und neue Kohlekraftwerke im oder am Wattenmeer kritisch erwähnt; unerwähnt bleiben jedoch die Windparkplanungen „Nordergründe“ im Watt zwischen Wangerooge und Cuxhaven und die gigantischen Windparks am Verkehrstrennungsgebiet in der südlichen Nordsee. Hier besteht ständig die Gefahr der Kollision durch havarierte Schiffe mit allen möglichen Auswirkungen auf das Wattenmeer.
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„Welt(w)erbe“-Etikett Wattenmeer: Vermarktung mit „Naturtourismus“
Bis vor kurzem war es der „Sanfte Tourismus“, der durch die Gazetten geisterte und dem knallharten Massentourismus einen „weichen“ Anstrich geben sollte, nun ist es der „Naturtourismus“: Nach 24 Jahren Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (eingerichtet 1986) tritt nun genau das ein, vor dem ausschließlich der Wattenrat (nicht etwa der WWF oder die Naturschutzverbände BUND, NABU etc.!) im Vorfeld der Ausweisung des Wattenmeeres als „UNESCO-Weltnaturerbe“ im Jahr 2009 gewarnt hatte (siehe unser Beitrag: Ein politisch inszenierter Etikettenschwindel – Bärendienst der IUCN)
Massentourismus: Naturschutz als Zielscheibe
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Bundesverband Windenergie: Propaganda fürs Betreiberportemonnaie
Rechtzeitig zur angekündigten Kundgebung gegen die Zerstörung von Mensch und Natur durch Windkraftanlagen am 15. Mai 2010 in Berlin macht auch der Bundesverband Windenergie (BWE) mobil: Für den weiteren Ausbau der Windenergie, selbstverständlich.
Die Broschüre des BWE „A bis Z Fakten zur Windenergie“ verschweigt mehr, als sie propagandistisch herbeilügt:
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Kundgebung gegen die Zerstörung von Mensch und Natur durch Windkraftwerke am 15. Mai 2010 in Berlin
Der Wattenrat Ostfriesland ist Mitunterzeichner bei EPAW, der „European Platform Against Windfarms“, aus gutem Grund, wie man auf den Wattenratseiten nachlesen kann. Deshalb geben wird den Aufruf zur Kundgebung „gegen die Zerstörung von Mensch und Natur“ am 15. Mai 2010 in Berlin am Brandenburger Tor hier gerne weiter. Nicht nur in Berlin, weltweit gibt es inzwischen Kundgebungen gegen diesen Wind“wahn“.
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Ems-Landwirtschaft: Naturschutz „scheiß“-egal
Wir berichteten bereits am 03. Mai 2010 über einen Landwirt, der an der Ems in einem geschützten Vorlandbereich (Naturschutzgebiet Emsauen) Gülle ausbrachte, die kurze Zeit darauf durch ein Hochwasser in die Ems gespült wurde. Schlechte Beispiele verderben bekanntlich die guten Sitten: Ein Berufskollege am gegenüberliegenden Emsufer bei Critzum verteilte am 07. Oder 08. Mai 2010 im selben Naturschutzgebiet, Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Emsmarschen Leer-Emden“, flächendeckend Rindermist Schafmist aus seiner Intensivhaltung auf der Brackwasser-Salzwiese, im Überflutungsbereich der Ems! Also ein erneuter Verstoß gegen die „gute fachliche Praxis“ laut Düngeverordnung:
(6) Beim Aufbringen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsstoffen mit wesentlichen Nährstoffgehalten an Stickstoff oder Phosphat ist
1. ein direkter Eintrag von Nährstoffen in oberirdische Gewässer durch Einhaltung eines Abstandes von mindestens drei Metern zwischen dem Rand der durch die Streubreite bestimmten Ausbringungsfläche und der Böschungsoberkante des jeweiligen oberirdischen Gewässers zu vermeiden,
2. dafür zu sorgen, dass kein Abschwemmen in oberirdische Gewässer erfolgt.
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Erdgasgewinnung: Leichtes Erdbeben in der Provinz Groningen
Im Wattenmeer vor Groningen ereignete sich am Freitag, 07. Mai 2010, ein kleines Erdbeben mit der Stärke von 2,5 auf der Richter-Skala. Eine Anzahl vom Meldungen kamen aus Warffum, Usquert und Uithuizen in der Provinz Groningen. Dort wurde ein Zittern in der Erde wahrgenommen. Das berichtet das Königliche Meteorologische Institut der Niederlande (KNMI).
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EU-Landwirtschaft: Belohnung für weniger Grundwasserbelastung
Man glaubt es kaum: Für einen eigentlich selbstverständlichen schonenden Umgang mit der Ressource Grundwasser bekommen Landwirte nun auch noch eine Entschädigung für eine Unterlassung, die Wasserrahmenrichtlinie macht es möglich. So werden die benachteiligt, die ohnehin sorgsam mit natürlichen Ressourcen umgehen und die belohnt, die rumsauen, verkehrte EU-Welt!
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Ems: Gülleeinleitung, nun ermittelt die Staatsanwaltschaft
Am 17. April 2010 berichteten wir über „zu viel Nitrat im Fluss“ und über einen Landwirt, der entgegen der „guten fachlichen Praxis“ und die Düngeverordnung direkt am Emsufer Gülle ausbrachte, die wenig später bei einem Emshochwasser in den Fluss gespült wurde.
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