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Bundesregierung arbeitet an „Hartz-IV-Gesetzen gegen den Naturschutz“
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Feuerwerk im und am Nationalpark Wattenmeer: zaghafter Bewusstseinswandel

Feuerwerk über dem Nationalpark Wattenmeer, hier Insel Juist – Foto (C): Eilert Voß
Na, wer hat´s „erfunden“? Der Wattenrat, wer sonst. Die Rede ist von der Kritik am jährlichen Geböller zu Silvester und zu anderen Zeiten an der Küste, stets verbunden mit dem großräumigen Vertreiben von Rast- oder auch Brutvögeln im oder am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“. Der Wattenrat weist seit Jahren auf diese Unsitte hin, die, legt man den Maßstab des Bundesnaturschutzgesetzes eng an, eigentlich ohnehin verboten ist.
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Cuxhaven: Watt verschlickt

Cuxhaven, Kugelbake – Foto (C): Manfred Knake
Die Initiative „Rettet das Cux-Watt“ aus Cuxhaven weist auf enorme Veränderungen im dortigen Wattenbereich hin. Im Watt vor dem historischen Seezeichen „Kugelbake“ haben sich große Schlickfelder gebildet, die die Morphologie des dortigen Bereiches negativ beeinträchtigt haben. Natürliche Rinnen- und Prielsysteme des Watts wurden durch Schlick aufgefüllt. Die Konsistenz des Wattenbodens hat sich vom ehemals hellen Sandwatt in dunkles Schlickwatt verändert.
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Enercon: ´Die Messe ist gelesen´

Proteste gegen einen Enercon-Windparkbau in Westerholt/Samtgemeinde Holtriem im Landkreis Wittmund/NDS – Foto (C): Manfred Knake
Ein Kommentar von Manfred Knake
Die angekündigten Entlassungen beim Windanlagenhersteller Enercon aus Aurich, der auch in Magdeburg produziert, brachten es an den Tag: „Unsere Volksvertreter“ reagierten erstaunlich schnell und traten eine Medienlawine aus Solidaritätsbekundungen für die Windenergiewirtschaft los. Dadurch wurde wieder einmal deutlich, dass CDU, SPD , Grüne und Linke sich überwiegend als Sprachrohre oder gar Marionetten der Branche aufführten.
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Verschlagwortet mit Enercon, Entlassungen, Ministerpräsident Weil, Wattenrat, Windenergie, Windkraft
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Enercon und der Stellenabbau: ´bigott´

Enercon-Anlagen und die Urlaubslandschaft bei Bensersiel, LK Wittmund: Windpark Utgast direk an einem EU-Vogelschutzgebiet Foto (C): Eilert Voß/Wattenrat
Der Windanlagenhersteller Enercon mit dem Hauptsitz im ostfriesischen Aurich ist in der Krise, nicht erst seit der aktuellen Ankündigung, 3000 Stellen bundesweit streichen zu wollen. Der geplante Stellenabbau ließ den Blätterwald rauschen. Aus dem Enercon-Country Ostfriesland kam das dazu von Stefan Bergmann. Er ist Chefredakteur der Emder Zeitung. Bergmann äußert sich in einem befremdlichen Kommentar, der von einigen Lokalzeitungen an der Küste übernommen wurde.
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Tote Grindwale angespült

Toter Grindwal vor Juist – Foto (C): Nationalparkverwaltung nieders. Wattenmeer, Screenshot, Bildzitat
Wie die Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer meldet, wurden am 05. November 2019 auf der Insel Juist sowie am Rande der Leybucht (im Landkreis Aurich) jeweils ein toter Grindwal angespült. Beide Kadaver liegen in nicht zugänglichen Bereichen des Nationalparks. Ein dritter verendeter Wal wurde westlich von Borkum im Fahrwasser der Außenems gesichtet.
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Wat- und Wasservögel, ein Artenschutzreferent und das Klima

Austernfischer auf der Insel Norderney am Hochwasserrastplatz, im Hintergrund die mit Windkraftanlagen abgeriegelte Festlandsküste im LK Aurich/NDS – Foto (C): Eilert Voß
Den hatten wir schon mal auf den Wattenrat-Seiten im Zusammenhang mit dem geplanten Abbau von Genehmigungshemmnissen für die Windenergiewirtschaft: Lars Lachmann, immerhin Artenschutzreferent des Naturschutzverbandes NABU. Lachmann sah im Oktober 2019 im Deutschlandfunk ein „Imageproblem“ für den Artenschutz, wenn Windkraftgenehmigungen nicht erleichtert würden. Nun äußerte sich Lachmann (ist der Name eigentlich Programm?) erneut im Deutschlandfunk aus der NABU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin:
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10 Jahre ´Gänsewacht´ in Petkum an der Ems

10 Jahre Gänsewacht – Foto: privat
Seit zehn Jahren steht unser Mitarbeiter Eilert Voß auf „Gänsewacht“ in Petkum an der Ems, bei jedem Wetter. Und das hat Gründe. In diesem Naturschutzgebiet, Teil eines europäischen Vogelschutzgebietes, wird die Jagd auf Enten und Gänse ausgeübt, ganz legal. Dabei kommt es nicht selten, wie es in der Jägersprache heißt, zu „unwaidmännischem Verhalten“.
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Die Zauberlehrlinge: Projekt ´Strategie Wattenmeer 2100´

Langeoog: Strandaufspülung vor dem Pirolatal nach Sturmflut, Juli 2017, Foto: privat
Seit 2015 wird über das Projekt „Strategie Wattenmeer 2100“ berichtet. 2015 wurde unter dem damaligen Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Dr. Robert Habeck (B90/Die Grünen) in Schleswig-Holstein diese „Strategie“ erdacht, ausgehend vom Szenario, dass das Wattenmeer mit dem Meeresspiegelanstieg nicht mitwächst und der Mensch das Wattenmeer durch den Klimawandel nun retten muss. Da fragt man sich doch zunächst, wie das Wattenmeer überhaupt entstanden ist. Die Antwort: Durch den nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg, seit ca. 12.000 Jahren. Nach dem Ende der Weichsel-Kaltzeit steigt der Meeresspiegel postglazial an, mal mehr, mal weniger, bis heute. Der Meeresspiegelanstieg ist also kein Phänomen unserer Zeit, wird aber alarmistisch für jeden Klima-Aktionismus verwandt. Derzeit steigt der Meeresspiegel mit 1,7 mm im Jahr oder 17 cm im Jahrhundert an („säkularer Anstieg“), so die Messungen der Universität Siegen mit einem Bericht aus 2013. Das ist weniger als der früher gemessene Anstieg von ca. 25 cm im Jahrhundert.
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Übernahme von der europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (